• vom 15.06.2016, 17:01 Uhr

Natur


Aussterben

Opfer des Klimawandels




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  • Rattenart in Australien ausgestorben.

Kein einziges Exemplar mehr auffindbar. - © Wikipedia

Kein einziges Exemplar mehr auffindbar. © Wikipedia

Sydney. Eine seltene Rattenart ist nach Überzeugung von Forschung in Australien ausgestorben. Die Experten machen den Klimawandel dafür verantwortlich.

Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte (Melomys rubicola) kam nur auf der 300 mal 100 Meter großen Sandinsel Bramble Cay am nördlichsten Ende des Great Barrier Reefs vor. Dort wurde seit 2009 trotz Nachforschungen keine Ratte mehr gesichtet. 2008 ging man noch von 50 Exemplaren aus. "Hauptgrund für das Aussterben sind die hohen Wellen am Strand und die Sturmfluten, die die Insel regelmäßig überschwemmen", so Luke Leung von der Uni Queensland. Durch Erosion sei die Insel geschrumpft. "Wir haben den Nachweis, dass das Meerwasser die Vegetation zerstört hat, die die Ratte als Nahrung und Zufluchtsort brauchte." Dies ist der erste dokumentierte Fall eines Säugetiers, das aufgrund des vom Menschen verursachten Klimawandels ausgestorben sei, so der Forscher. Auch in Zoos oder Zuchtstationen gebe es keine Exemplare. Die Ratten wurden Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals beschrieben. Noch in den 1970er Jahren hätten Hunderte auf der Insel gelebt.





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Dokument erstellt am 2016-06-15 17:05:06



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