• vom 12.03.2018, 10:59 Uhr

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Update: 12.03.2018, 11:15 Uhr

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Admiral war 2017 häufigster Schmetterling Österreichs




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Von WZ Online, APA

  • Artenreichste Bundesländer sind NÖ, Kärnten und die Steiermark.

Der am häufigsten gesichtete Schmetterling 2017: der Admiral, von User Daniel Pabinger in App "Schmetterlinge Österreichs". Mit rund 4.070 registrierten Schmetterlingsarten übertrifft Österreich alle anderen nord- und mitteleuropäischen Staaten.

Der am häufigsten gesichtete Schmetterling 2017: der Admiral, von User Daniel Pabinger in App "Schmetterlinge Österreichs". Mit rund 4.070 registrierten Schmetterlingsarten übertrifft Österreich alle anderen nord- und mitteleuropäischen Staaten.© Foto: Blühendes Österreich/Pabinger Der am häufigsten gesichtete Schmetterling 2017: der Admiral, von User Daniel Pabinger in App "Schmetterlinge Österreichs". Mit rund 4.070 registrierten Schmetterlingsarten übertrifft Österreich alle anderen nord- und mitteleuropäischen Staaten.© Foto: Blühendes Österreich/Pabinger

Wien. Die Ergebnisse der im vergangenen Jahr über die App "Schmetterlinge Österreichs" durchgeführten Schmetterlingszählung sind ausgewertet: Am häufigsten wurde demnach der Admiral mit 1.604 gezählten Exemplaren gesichtet, teilten die Organisatoren "Blühendes Österreich" und Global 2000 mit. Naturfreunde waren aufgerufen, Schmetterlinge zu fotografieren und die Fotos in die App zu laden.

Der Kaisermantel folgt mit nur 35 Individuen weniger, auf den dritten Platz schaffte es das Große Ochsenauge mit 1.413 Exemplaren. Als artenreichstes Bundesland hat sich Niederösterreich mit 96 Tagfalterarten erwiesen, gefolgt von Kärnten mit 94 Arten und der Steiermark auf dem dritten Platz, wo 92 Arten gezählt wurden. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 26.010 Meldungen zu Schmetterlingen in Österreich, davon betrafen 21.517 Meldungen (82,7 Prozent) Tagfalter und 4.492 (17,3 Prozent) Nachtfalter.

Auch zahlreiche bedrohte Arten entdeckt

Unter den gemeldeten Schmetterlingen befanden sich vom Aussterben bedrohte Arten sowie lange nicht mehr nachgewiesene Bläulingsarten, berichteten die Organisatoren. "Ich bin überrascht und gleichermaßen überwältigt von der umfangreichen Datenmenge, die in einem Jahr übermittelt wurde. Mehr als 26.000 Meldungen - viele davon von hoher Naturschutzrelevanz - zeugen von einem enormen Interesse breiter Bevölkerungskreise, Schmetterlinge zu beobachten und ihre Erkenntnisse mit anderen zu teilen", freute sich Helmut Höttinger, der wissenschaftliche Betreuer der Schmetterlings-App.

Mit rund 4.070 registrierten Schmetterlingsarten übertreffe Österreich alle anderen nord- und mitteleuropäischen Staaten. Für die Bewahrung dieser Vielfalt brauche es politische Rahmenbedingungen, die dem Umweltschutz den nötigen Vorrang geben und an den Ursachen des Schmetterlingssterbens ansetzen, so Leonore Gewessler von Global 2000. Heuer soll die Zählung mit unterschiedlichen Schwerpunkten weitergehen, außerdem sollen weitere Falterarten und Funktionen in die Schmetterlings-App aufgenommen werden.





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Dokument erstellt am 2018-03-12 11:00:51
Letzte Änderung am 2018-03-12 11:15:57



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