• vom 02.05.2018, 21:31 Uhr

Natur


Astrophysik

Stephen Hawkings letzte Arbeit zur Endlichkeit des Alls




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    Cambridge. Rund sieben Wochen nach dem Tod des britischen Astrophysikers Stephen Hawking wurde die letzte Theorie des Genies publiziert. Sie enthält Hawkings finale Urknalltheorie, teilte die britische Universität Cambridge am Mittwoch mit. Die vor seinem Tod beim "Journal of High Energy Physics" eingereichte Veröffentlichung entstand gemeinsam mit Thomas Hertog von der Katholischen Universität Löwen. (Die "Wiener Zeitung" berichtete.) Die Theoretiker kommen nach Hochschulangaben zum Schluss, dass das Universum nicht unendlich "und viel einfacher ist, als viele Urknalltheorien es aussagen".

    Die Arbeit dreht sich um das Problem der Inflation, wonach sich das Universum wenige Sekundenbruchteile nach dem Urknall extrem schnell aufgebläht haben soll. Die Inflation sollte ewig anhalten und nur in "Taschen" des Universums zum Stehen kommen. Nur die Taschen wären bewohnbar. Unsere Region des Alls wäre eine solche Tasche, durch Bereiche ewiger Inflation von anderen getrennt.


    Auf Grundlage des Modells der Stringtheorie legen Hawking und Hertog dar, dass diese Vorstellung nicht stimmen könne. Mithilfe ihrer Theorie machen sie Aussagen zur Struktur des Universums: "Wir sagen vorher, dass das Universum im Großen gesehen ziemlich ebenmäßig und zudem endlich ist. Es hat keine fraktale Struktur", sagte Hawking in einem Interview dazu vergangenen Herbst.




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    Dokument erstellt am 2018-05-02 17:24:35


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