Deutschland

Forscher wiesen Plastikreste in Speisefischen nach9

  • Auswirkungen auf den Menschen bislang noch immer unklar

Bremerhaven. Makrele, Kabeljau und andere Speisefische aus Nord- und Ostsee fressen im Meer schwimmende Plastikreste. In ihnen und in Meeresschnecken haben Forscher vom Alfred-Wegener-Institut (AWI) in Bremerhaven in Deutschland nur wenige Millimeter große Kunststoffteilchen nachgewiesen. Die zwei neuen Studien zeigten... weiter




Der Verdauungsapparat der Hirsche hat im Winter einige Tricks auf Lager. - © Corbis/Niall Benvie

Biologie

Weniger ist mehr beim Rotwild4

  • Hirsche passen ihren Organismus an die Jahreszeiten an.

Berlin. Mit dampfendem Atem stapft das Rotwild durch den verschneiten Winterwald - und steckt dabei in einer lebensgefährlichen Zwickmühle: Um ihren Organismus warm zu halten, brauchen die Tiere in der Kälte einerseits mehr Energie. Andererseits finden sie jetzt viel weniger zu fressen als im Sommer und die Pflanzen enthalten obendrein kaum noch... weiter




Die Zungenlänge eines Chamäleons kann die 2,5-fache Körperlänge ausmachen. - © Corbis/Stephen Dalton

Biologie

Blitzschnelle Winzlinge6

  • Die Schleuderzungen der Chamäleons sind noch leistungsstärker als bisher gedacht.

Providence/Wien. Nicht nur dass sie ihre Körperfarbe der Umgebung anpassen, können Chamäleons auch noch ihre Augen unabhängig voneinander bewegen und damit sowohl Feind als auch Beute aus verschiedenen Blickwinkeln beobachten. Einmal entdeckt, haben Insekten, Frösche und Käfer kaum noch Chancen zu entkommen... weiter




Vulkanismus

Die Phlegräischen Felder im Visier15

  • Vulkanologen sehen besorgt auf Europa, aber einem Katastrophenjahr 1816 könnte heutzutage gegengesteuert werden.

Jakarta/Berlin. (dpa) 1816 ging als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichtsbücher ein. Unzählige Menschen in Europa verhungerten oder wanderten aus, weil auf den Feldern kaum etwas wuchs, die mageren Ernten im Dauerregen vermoderten und das Vieh verendete. Dass die Not auf eine weit verheerendere Katastrophe zurückging... weiter




"Pangäa" - so nannte Wegener den Urkontinent, der später in mehrere Teile zerfiel. Graphik: Wikimedia Commons

Naturwissenschaft

Fortschwimmende Erdteile4

  • Alfred Wegener begründete vor 100 Jahren die Theorie der Kontinentalverschiebung, die sich allerdings erst nach dem Tod des Wissenschafters allmählich durchzusetzen begann.

Die Kongruenz oder Passung der atlantischen Küstenlinien Afrikas und Südamerikas ist zwar auffällig und wurde bereits im 16. Jahrhundert erkannt, fand aber erst im 20. Jahrhundert eine plausible Erklärung. Lange Zeit dominierte unter Geologen die Vorstellung von der Stabilität der Landmassen und Kontinente... weiter




Eine Nasa-Sonde soll auf dem Mars landen - mit österreichischer Beteiligung. - © afp/esa

Rot-weiß-rotes Weltraumjahr

2016 starten die Quantenphysiker ins All2

  • Rot-weiß-rotes Weltraumjahr: China will gemeinsam mit heimischen Physikern quantenphysikalisch verschränkte Photonen vom All zur Erde senden. Österreich ist auch an einer Mars-Mission der Nasa beteiligt.

Wien. Die Beschreibung Österreichs als Weltraumnation wird oft belächelt. 2016 trifft sie allerdings zu: China will zusammen mit heimischen Physikern erstmals quantenphysikalisch verschränkte Photonen vom All zur Erde schicken. Ein Minisatellit made in Austria soll 2016 starten. Quantenphysiker um Anton Zeilinger vom Institut für Quantenoptik und... weiter




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