• vom 16.07.2018, 16:33 Uhr

Technologie


Raumfahrt

Von Europa ins All




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  • Erster Weltraumbahnhof auf europäischem Boden.

London. In Schottland soll der erste Weltraumbahnhof auf europäischem Boden entstehen. Laut der britischen Weltraumagentur UK Space Agency könnten von der Halbinsel A’Mhoine in der schottischen Grafschaft Sutherland bereits im kommenden Jahrzehnt Raketen ins Weltall starten. Bauen soll den Weltraumbahnhof ein Konsortium, dem unter anderem der US-amerikanische Luft-und-Raumfahrtkonzern Lockheed Martin angehört. Die britische Regierung stellt dafür zunächst 2,5 Millionen Pfund (2,8 Millionen Euro) zur Verfügung. Ausgewählt wurde der Standort im äußersten Norden der schottischen Highlands, weil Satelliten von dort direkt vertikal in eine geeignete Umlaufbahn gebracht werden können.

Ganz neu ist die Idee für Weltraumbahnhöfe auf britischem Boden aber nicht. Die britische Regierung prüft derzeit auch Standorte in Schottland, Wales und Cornwall für den sogenannten horizontalen Start von Raketen. Dabei bringen Flugzeuge die Raketen in große Höhe, bevor sie über dem Meer ins All gestartet werden.


London erhofft sich von eigenen Weltraumbahnhöfen einen Schub für die Wirtschaft von 3,8 Milliarden Britischen Pfund (4,3 Milliarden Euro) in den nächsten zehn Jahren. "Als Teil unserer Industriestrategie wollen wir, dass Großbritannien als Land der Innovatoren und Unternehmer der erste Ort auf dem europäischen Kontinent ist, der Satelliten startet", so Wirtschaftsminister Greg Clark. Die europäische Weltraumbehörde ESA betreibt ihren Weltraumbahnhof Kourou in der französischen Überseeregion Französisch-Guayana.




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Dokument erstellt am 2018-07-16 16:41:16


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