• vom 04.09.2018, 10:43 Uhr

Technologie

Update: 04.09.2018, 10:48 Uhr

Zwischenfall

Riss an der ISS aufgetreten




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Von WZ Online, APA, dpa

  • Moskau schließt menschliches Versagen als Ursache nicht aus.

In der vergangenen Woche war ein rund zwei Millimeter großer Riss entdeckt worden, der einen Druckabfall in der Raumstation 400 Kilometer über der Erde bewirkte. - © APA/AFP

In der vergangenen Woche war ein rund zwei Millimeter großer Riss entdeckt worden, der einen Druckabfall in der Raumstation 400 Kilometer über der Erde bewirkte. © APA/AFP

Moskau. Bei der Suche nach einer Ursache für den Riss an der russischen Sojus-Raumkapsel schließt Moskau auch menschliches Versagen nicht aus. "Vielleicht hat eine unsichere Hand das Leck bewirkt", sagte Dmitri Rogosin, Leiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, in Moskau.

Möglicherweise sei das Loch an der Innenseite der Kapsel, die an die Internationale Raumstation (ISS) angedockt ist, bereits durch den technischen Fehler eines Spezialisten auf der Erde entstanden. Man gehe aber auch anderen Varianten nach.

An Bord der ISS befinden sich zurzeit sechs Raumfahrer, unter anderem der deutsche Astronaut Alexander Gerst. In der vergangenen Woche war ein rund zwei Millimeter großer Riss entdeckt worden, der einen Druckabfall in der Raumstation 400 Kilometer über der Erde bewirkte. Das Leck war mit einem Spezialtuch abgedeckt worden.

Zunächst war Roskosmos davon ausgegangen, dass ein Mikro-Meteorit eingeschlagen war. "Wir schließen diese Variante inzwischen aus. Die Einwirkung auf die Verkleidung ist von innen heraus entstanden", sagte Rogosin laut Agentur Tass.





Schlagwörter

Zwischenfall, Raumstation ISS

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Dokument erstellt am 2018-09-04 10:47:03
Letzte Änderung am 2018-09-04 10:48:59


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