• vom 24.02.2012, 11:20 Uhr

Digital-Life

Update: 24.02.2012, 12:19 Uhr

Deutschland

Motorola lässt Push-Mail von Apple verbieten




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  • Sperre lässt sich aber leicht umgehen
  • Apple-Kunden in Deutschland werden nicht mehr automatisch über neu eintreffende Nachrichten informiert.

Motorola geht gegen Apple in die Offensive und läßt Push-Mail-Services in Deutschland am iPhone verbieten.

Motorola geht gegen Apple in die Offensive und läßt Push-Mail-Services in Deutschland am iPhone verbieten.© APAweb/Reuters Motorola geht gegen Apple in die Offensive und läßt Push-Mail-Services in Deutschland am iPhone verbieten.© APAweb/Reuters

Berlin. Apple hat nach einer Patentklage von Motorola Mobility den sogenannten Push-Service für seine E-Mail-Dienste MobileMe und iCloud in Deutschland für das iPhone und andere iOS-Geräte deaktiviert. Die Apple-Kunden können weiterhin ihre E-Mails empfangen, werden dabei aber nicht mehr automatisch über neu eintreffende Nachrichten informiert. Allerdings kann das gerichtlich verfügte Push-Verbot von den Anwendern de facto umgangen werden, wenn sie den Dienst so konfigurieren, dass das Gerät von sich aus regelmäßig das E-Mail-Konto nach neuen Nachrichten abfragt ("Pull").


Berufung angekündigt
"Wir halten das Patent von Motorola für ungültig und werden gegen das von Motorola Mobilty veranlasste Urteil Berufung einlegen", sagte ein Apple-Sprecher am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. Apple betonte, der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptops und im Web, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, seien von dem Stopp nicht betroffen.




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Dokument erstellt am 2012-02-24 11:21:27
Letzte Änderung am 2012-02-24 12:19:01


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