• vom 05.12.2013, 12:48 Uhr

Digital-Life

Update: 05.12.2013, 13:46 Uhr

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Französische Zentralbank warnt vor Bitcoins




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  • Digitale Währung stellt "finanzielles Risiko" für Nutzer dar.

Paris. Die französische Zentralbank warnt vor der Internetwährung Bitcoin. Die digitale Währung sei "hoch spekulativ" und stelle ein "finanzielles Risiko" für Verbraucher dar, erklärte die Zentralbank am Donnerstag in Paris.

So basiere der Bitcoin auf keiner realwirtschaftlichen Aktivität und habe einen sehr stark schwankenden Wechselkurs. Niemand garantiere die Umwandlung des Bitcoins in eine reale Währung. Zudem könnten Hacker Bitcoin-Konten plündern.


Digitale Währungen wie der Bitcoin werden bei Nutzern immer beliebter - und sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Mit digitalem Geld in einer virtuellen Währung können Verbraucher auf Internet-Plattformen und in Online-Gemeinschaften für unterschiedliche Güter bezahlen - oft für rein virtuelle Güter wie Ausrüstungsgegenstände in Onlinespielen, teils aber auch für reale Produkte.

Einige Online-Währungen können auch gegen echtes Geld umgetauscht werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) warnte bereits, Digitalwährungen tendierten "von Natur aus" zu Instabilität.

Bitcoin waren 2009 als Antwort auf die internationale Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet, die maximale Geldmenge ist begrenzt.




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Dokument erstellt am 2013-12-05 12:48:44
Letzte Änderung am 2013-12-05 13:46:30


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