• vom 31.08.2011, 12:53 Uhr

Digital-News

Update: 31.08.2011, 13:08 Uhr

Berlin

Mobilität, Apps, Soziale Netze und Medien als bestimmende Trends




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  • Tiefer Umbruch in der Unterhaltungselektronik
  • IFA wirft ihre Schatten voraus.
  • "Entlang der Wertschöpfungskette ergeben sich für alle Marktteilnehmer neue Geschäftsmodelle".

Die Erwartungen an die IFA sind in diesem Jahr besonders hoch. Eine ganze Branche muss sich nue definieren und ausrichten. - © APAweb/EPA

Die Erwartungen an die IFA sind in diesem Jahr besonders hoch. Eine ganze Branche muss sich nue definieren und ausrichten. © APAweb/EPA

Berlin. Die Branche der Unterhaltungselektronik steckt nach Einschätzung von Marktbeobachtern in einem tiefgreifenden Umbruch. Das gesamte Ökosystem der Consumer Electronics verändere sich derzeit durch die zunehmende Vernetzung der Geräte in hoher Geschwindigkeit, sagte Klaus Böhm von der Marktforschungs- und Beratungsagentur Deloitte am Mittwoch in Berlin. Um die Chancen der Veränderung zu nutzen, müssten die Hersteller etwa von Internet-TVs oder Smartphones verstärkt Kooperationen unter anderem mit Inhalte-Anbietern schließen. "Entlang der Wertschöpfungskette ergeben sich für alle Marktteilnehmer neue Geschäftsmodelle", sagte Böhm vor Eröffnung der diesjährigen IFA.


Als Grund für die Umbruchphase sehen die Marktforscher vor allem den Trends zur Mobilität, die wachsende Verbreitung von Apps sowie Soziale Netzwerke und Medien. Immer mehr Nutzer gehen verstärkt mit ihren Smartphones unterwegs ins Netz. Die Apps als Zugang zu Inhalten werden sich auch auf anderen Gerätetypen wie Fernsehern durchsetzen, ist Böhm überzeugt. Um die Entwicklung optimal zu nutzen, müssten die Hersteller möglichst schnell möglichst überzeugende Angebote entwickeln. Wesentlich dafür seien Kooperationen mit Inhalte-Anbietern.

Neue Geschäftsmodelle mit Zusatznutzen
Neue Geschäftsmodelle könnten für alle Beteiligten großen Zusatznutzen bieten, sagt Böhm. "Dass im Internet alles kostenlos ist, lässt sich nicht so ohne weiteres aus den Köpfen der Nutzer bekommen." Die Smartphones mit ihren Apps hätten aber gezeigt, dass es auch anders geht. Nutzer seien durchaus bereit, etwa für den mobilen Zugang zu den Inhalten zu zahlen. Für Content-Anbieter ergebe sich darüber hinaus die Möglichkeit, direkten Zugang zu Kundendaten zu bekommen, den sie zuvor nicht hatten. Auch TV-Hersteller könnten erstmals langfristigen Kontakt zu ihren Kunden aufbauen.

Deloitte hat zum Auftakt der IFA in Berlin eine Studie vorgestellt mit dem Titel "Die Zukunft der Consumer Electronics. Neue Chancen durch veränderte Mediennutzung". Die IFA findet in diesem Jahr vom 2. bis 7. September unter dem Funkturm statt.




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Dokument erstellt am 2011-08-31 12:54:59
Letzte Änderung am 2011-08-31 13:08:07


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