• vom 13.07.2012, 09:00 Uhr

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Update: 13.07.2012, 09:22 Uhr

Streaming

Deutschland lauscht Webradio




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  • Etablierung von Musikstreams und Webradio

Dem Webradiomonitor 2012 zufolge werden mobile Endgeräte, wie Tablet-PCs, immer häufiger für Radioprogramme im Netz genutzt. - © APAweb / EPA, Rainer Jensen

Dem Webradiomonitor 2012 zufolge werden mobile Endgeräte, wie Tablet-PCs, immer häufiger für Radioprogramme im Netz genutzt. © APAweb / EPA, Rainer Jensen

Dem Webradiomonitor 2012 zufolge werden mobile Endgeräte, wie Tablet-PCs, immer häufiger für Radioprogramme im Netz genutzt.

Dem Webradiomonitor 2012 zufolge werden mobile Endgeräte, wie Tablet-PCs, immer häufiger für Radioprogramme im Netz genutzt.© APAweb / EPA, Rainer Jensen Dem Webradiomonitor 2012 zufolge werden mobile Endgeräte, wie Tablet-PCs, immer häufiger für Radioprogramme im Netz genutzt.© APAweb / EPA, Rainer Jensen

Berlin. (weg) So beliebt wie die Currywurst sind sie zwar noch nicht, trotzdem erfreuen sich in Deutschland Musikstreaming-Dienste und Radioprogramme im Netz  immer größerer Beliebtheit. Dort hören nämlich rund 4,5 Millionen Menschen ihre Musik regelmäßig online mit Hilfe von rund 3000 Webradiosendern und anderen Streaming-Angeboten. Vor allem die Online-Streams der UKW-Radios haben stark profitiert. Die Nutzung von Webradiodiensten steigt insbesondere auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs, wovon schon jeder sechste Webradio-Abruf erfolgt. Dies geht aus dem diesjährigen Webradiomonitor hervor, den Goldmedia im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) erstellte und bei den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vorgestellt hat.

Ergebnisse zusammengefasst
Von den rund 3000 untersuchten Webradiosendern sind zufolge 82 Prozent nur im Netz zu empfangen (Online Only-Dienste). Die restlichen Prozent entfallen auf Live-Streams und Online-Ableger der UKW-Sender. Auch Musik-Streaming Dienste wie Spotify, last.fm und Aupeo sind darin enthalten. Innerhalb des vorigen Jahres stiegen die Abrufzahlen von Musikstreams von rund 10.2000 um 36 Prozent auf 13.800. Die Angebote der UKW-Marken verzeichneten sogar einen Anstieg um 58 Prozent auf 18.300 Abrufe.

Gesunken jedoch ist der Anteil der Zugriffe, die über den stationären PC erfolgen – wichtiger werden mobile Geräte. Auch soziale Netzwerke werden von Seiten der Webradiodienste genützt, jedoch lediglich zur Hörerbindung und Kommunikation. Obwohl das Webradio beliebter wird, wird damit normalerweise kein Geld verdient: Während die Online Only-Dienste im Durchschnitt nur eine Kostendeckung von 69 Prozent erzielen, liegen die Angebote der UKW-Radios mit einem Wert von 98 Prozent nur knapp unter der Profitabilitätsgrenze.

Die Studie
Der Webradiomonitor erscheint in Deutschland bereits zum vierten Mal. Seit 2009 gibt es diese umfangreiche Marktanalyse zum Thema Webradio und Streaming-Dienste. Die Studie wurde von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien beauftragt und von Goldmedia erarbeitet. Grundlage der Studie ist eine Primärdatenerhebung mittels Befragung aller deutschen Webradio-Anbieter von Mai bis Juni 2012.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2012-07-12 17:04:37
Letzte Änderung am 2012-07-13 09:22:09


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