• vom 16.07.2014, 17:48 Uhr

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Update: 23.07.2014, 18:30 Uhr

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Apple und IBM gegen Microsoft verbündet




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  • Die einst auf Kriegsfuß miteinander stehenden US-Konzerne wollen sich neu definieren.

Washington. Die einstigen Rivalen Apple und IBM gaben am Dienstag bekannt, enger zusammenarbeiten zu wollen, um so die Vormachtstellung des Windows-Riesen Microsoft im Geschäftskundenbereich zu brechen. Die Partner scheuen dabei keine großen Worte: Sie wollen "neu definieren, wie Arbeit erledigt wird".


Konkret soll IBM mehr als 100 neue Apps für iPhone und iPad, sowie speziell auf Apple angepasste Cloud-Dienste entwickeln. Im Gegenzug wird IBM seinen Kunden von nun an auch iPhones und iPads verkaufen. Es gehe darum, Apples Smartphones und Tablets fest in die Entscheidungsprozesse einzubinden, sagte IBM-Chefin Ginni Rometty der "New York Times". Dafür sollen spezielle Programme zur Auswertung von Firmendaten mit Anbindung an IBMs Cloud-Dienste entwickelt werden. Sie würden im Herbst mit dem Start des neuen Betriebssystems iOS 8 verfügbar sein. Auch Apple-Chef Tim Cook sprach von einem Meilenstein. Für seinen Konzern hat die neue Partnerschaft den Vorteil, dass IBM eine Menge Türen zu anderen Unternehmen öffnen kann, es könnte daher für Apple ein wichtiger Vertriebskanal werden.

IBM verzeichnete zuletzt stagnierende Umsätze und kann neue Impulse gut gebrauchen. Apples Geräte könnten als Zugpferd für den Verkauf von IBM-Diensten dienen. IBM entwickelt im Rahmen seines Programms MobileFirst Software auch für andere Plattformen wie Googles Android - aber der gleichzeitige Verkauf von Apple-Geräten gibt dem iPhone-Konzern eine Sonderstellung. An der Börse wurde das Bündnis mit Wohlwollen aufgenommen. Die Apple-Aktie legte nachbörslich um 1,55 Prozent zu, für das IBM-Papier ging es um rund zwei Prozent aufwärts.




Schlagwörter

Digital, Microsoft, IBM, Apple, iPhone

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Dokument erstellt am 2014-07-16 17:53:05
Letzte Änderung am 2014-07-23 18:30:12


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