• vom 27.09.2017, 21:10 Uhr

Digital-News

Update: 27.09.2017, 21:13 Uhr

Kartellstreit

Google kommt EU nach Rekordstrafe entgegen




  • Artikel
  • Lesenswert (1)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, Reuters

  • Shopping-Preisvergleich von Google wird künftig genauso behandelt wie Mitbewerber.

Brüssel/Mountain View. Im Milliarden-Kartellstreit um die Benachteiligung von Rivalen bei Preisvergleichen kommt Google der EU-Kommission entgegen. Der US-Konzern teilte am Mittwoch mit, er werde seinen eigenen Shopping-Dienst künftig genauso behandeln wie Rivalen, wenn diese für Werbung auf einer Such-Seite bieten würden. Die Konkurrenten sollten über eine Auktion die Möglichkeit erhalten, Reklame zu schalten.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte bereits zuvor von Insidern von einem derartigen Vorschlag Googles erfahren. Die EU-Kommission, die gleichzeitig höchste Kartellbehörde der Union ist, hatte dem kalifornischen Konzern Ende Juni eine Rekordstrafe von 2,4 Milliarden Euro aufgebrummt. Wettbewerbshüter forderten, Google müsse die Ergebnisse von Rivalen genauso prominent platzieren wie die seiner eigenen Dienste. Die Amerikaner haben noch bis zum 28. September Zeit für Verbesserungen.





Schlagwörter

Kartellstreit, EU, Google

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
Dokument erstellt am 2017-09-27 21:11:31
Letzte Änderung am 2017-09-27 21:13:13


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Die 10-Year-Challenge unter Verdacht
  2. Apple darf nicht sagen, dass alle iPhones verfügbar sind
  3. Präsident Rouhani kritisiert Internetzensur
  4. Verfassungsschutzpräsident warnt vor Cyberspionage
  5. Ist Computerspielen ein Sport?
Meistkommentiert
  1. Heeresnachrichtendienste sollen mehr Befugnisse bekommen
  2. Warum sind Computerspiele so erfolgreich?
  3. Einzeltäter hinter Hackerangriff
  4. Facebook-Managerin: Wir haben uns geändert

Werbung




Werbung