• vom 09.01.2018, 15:20 Uhr

Digital-News

Update: 09.01.2018, 15:24 Uhr

Keynote

Intel-Chef sieht Schaden bei Chip-Sicherheitslücke eingegrenzt




  • Artikel
  • Kommentare (2)
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, AFP


    Sicherheitsexperten befürchten indes, dass trotz der Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten - etwa weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien. Im Bild: Intel CEO Brian Krzanich bei seiner CES-Keynote.

    Sicherheitsexperten befürchten indes, dass trotz der Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten - etwa weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien. Im Bild: Intel CEO Brian Krzanich bei seiner CES-Keynote.© APAweb/AFP, Mandel Ngan Sicherheitsexperten befürchten indes, dass trotz der Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten - etwa weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien. Im Bild: Intel CEO Brian Krzanich bei seiner CES-Keynote.© APAweb/AFP, Mandel Ngan

    Santa Clara. Die Auswirkungen der massiven Sicherheitslücke in Computer-Prozessoren sind Intel-Chef Brian Krzanich zufolge durch eine "bemerkenswerte" Zusammenarbeit in der Technologiebranche eingegrenzt worden. Bisher deute nichts darauf hin, dass es durch die Schwachstellen zu Datenverlust gekommen sei, sagte Krzanich am Montag vor der Eröffnung der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas.

    "Wir arbeiten unermüdlich, um sicherzustellen, dass das so bleibt", fügte der Chef des US-Chipherstellers hinzu. In den kommenden Tagen sollen Krzanich zufolge für 90 Prozent der Intel-Produkte Updates verfügbar sein, für die restlichen bis Ende Jänner. Er rief alle Computer-Nutzer auf, Updates so schnell wie möglich zu installieren.

    Aufregung zum Start in Neue Jahr

    Nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke am vergangenen Mittwoch hatte auch das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Nutzern zum Installieren von Updates geraten. Sicherheitspatches für Betriebssysteme und insbesondere Internetbrowser sollten eingespielt werden, sobald die Hersteller diese zur Verfügung stellten, erklärte die Behörde.

    Zuvor hatten Sicherheitsexperten mitgeteilt, dass zahlreiche Prozessoren von Intel sowie auch Chips der Hersteller AMD und ARM von der Schwachstelle betroffen seien. Dadurch sei es potenziell möglich, "sensible Informationen" wie etwa Passwörter, Verschlüsselungen oder Daten aus Programmen auszulesen. Intel erklärte daraufhin, es arbeite gemeinsam mit AMD und ARM daran, einen "industrieweiten Ansatz" zur schnellen und konstruktiven Lösung des Problems zu entwickeln.

    Sicherheitsexperten befürchten indes, dass trotz der Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten - etwa weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien.





    Schlagwörter

    Keynote, CES, Intel, Sicherheitslücke

    2 Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-01-09 15:22:56
    Letzte ─nderung am 2018-01-09 15:24:48



    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Chinas Handybauer ZTE macht Zugeständnisse
    2. Das Weiße im Auge des Kunden
    3. Deutsche Amazon-Beschäftigte gegen Konzernchef Bezos
    4. Bereits jede vierte Maschine in deutscher Industrie vernetzt
    5. Facebook schließt 1,5 Milliarden Nutzer von EU-Datenschutz aus
    Meistkommentiert
    1. Regierung will Bürgerdaten für Forschung freigeben
    2. Facebook schließt 1,5 Milliarden Nutzer von EU-Datenschutz aus
    3. Gericht verbietet erstmals Löschung von Facebook-Kommentar
    4. Ein vollwertiger Computer kleiner als ein Daumennagel
    5. Anhörung von Zuckerberg in Europa gefordert

    Werbung




    Werbung


    Werbung