• vom 02.02.2018, 12:54 Uhr

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Update: 02.02.2018, 15:19 Uhr

Kryptowährungen

Bitcoin weiter auf Talfahrt




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Von WZ Online, APA, dpa, Reuters

  • Kurs der Digitalwährung fiel unter 9.000 Dollar.

Unabhängig davon kündigte Facebook an, keinerlei Werbung im Zusammenhangmit Kryptowährungen oder ICOs mehr zu zeigen. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit.

Unabhängig davon kündigte Facebook an, keinerlei Werbung im Zusammenhangmit Kryptowährungen oder ICOs mehr zu zeigen. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit.© APAweb/REUTERS, Lucy Nicholson Unabhängig davon kündigte Facebook an, keinerlei Werbung im Zusammenhangmit Kryptowährungen oder ICOs mehr zu zeigen. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit.© APAweb/REUTERS, Lucy Nicholson

Frankfurt. Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat am Freitag die Talfahrt mit hohem Tempo fortgesetzt. Im Vormittagshandel fiel der Kurs um etwa 9 Prozent und rutschte deutlich unter die Marke von 9.000 US-Dollar (7.224 Euro). Auf der Handelsplattform Bitstamp erreichte der Kurs bei 8.300 Dollar den tiefsten Stand seit November.

Im vergangenen Herbst hatte der Bitcoin zu einem Höhenflug angesetzt. Mitte Dezember war der Kurs bis auf ein Rekordhoch bei etwa 20.000 Dollar gestiegen. Seitdem ging es tendenziell abwärts. In der laufenden Woche hat der Bitcoin etwa 30 Prozent an Wert verloren. Auch bei anderen Digitalwährungen wie zum Beispiel Ripple kam es kurz vor dem Wochenende zu einem massiven Kurseinbruch.

Zuletzt geriet der Bitcoin immer stärker in das Visier von Regulierungsbehörden. Das Thema Regulierung gilt generell als Achillesferse für Digitalwährungen. Einige Länder wie China und Südkorea gehen bereits jetzt sehr restriktiv vor.

Bitcoin vor größtem Wochenverlust seit 2013

Der Bitcoin-Ausverkauf geht weiter: Die Cyber-Devise stürzte am Freitag an der Börse Bitstamp zeitweise um mehr als 15 Prozent auf 7625 Dollar ab. Mit einem Minus von insgesamt mehr als 30 Prozent steuerte sie damit auf den größten Wochenverlust seit fünf Jahren zu. Kurz vor Weihnachten hatte Bitcoin noch 20.000 Dollar gekostet.

"Der regulatorische Druck ist extrem hoch", sagte Naeem Aslam, Chef-Marktanalyst des Brokerhauses ThinkMarkets. Kurzfristig sei daher mit weiteren Kursrückschlägen zu rechnen, nicht nur bei Bitcoin, sondern auch bei anderen Kryptowährungen. Dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge brachen die Kurse der nach Bitcoin wichtigsten virtuellen Währungen Ethereum, Ripple und Bitcoin Cash zum Wochenschluss zwischen 30 und 40 Prozent ein.

Weltweit arbeiten Regierungen daran, den relativ neuen Markt zu zügeln. Denn drastische Kursausschläge sind hier keine Seltenheit. So will Indien Zahlungen mit Kryptowährungen verbieten. Südkorea kündigte eine strenge Regulierung an, nachdem in der Hochburg der Spekulation mit Cyber-Devisen ursprünglich sogar über ein komplettes Verbot des Handels nachgedacht wurde. Außerdem dürfen anonym geführte Bankkonten nicht mehr für Geschäfte mit digitalem Geld genutzt werden. China blockiert die Internet-Zugänge zu Kryptobörsen und hat Initial Coin Offerings (ICOs) verboten, bei denen Firmen durch die Ausgabe neuer virtueller Währungen Geld bei Investoren einsammeln.

Hacker und mögliche Betrügereien

Unabhängig davon kündigte Facebook an, keinerlei Werbung im Zusammenhang mit Kryptowährungen oder ICOs mehr zu zeigen. Sie sei häufig irreführend oder betrügerisch, teilte das weltgrößte Online-Netzwerk mit. Einer Studie zufolge verlieren Investoren bei ICOs im Schnitt zehn Prozent ihres Geldes.

Bauchschmerzen bereiten Investoren darüber hinaus die zahlreichen Hacker-Angriffe. Zu Wochenbeginn erbeuteten Diebe bei einer japanischen Kryptobörse rund eine halbe Milliarde Dollar. Aber auch manche Unternehmen der Branche stehen in keinem guten Licht: Einem Insider zufolge verlangt die CFTC von der Kryptobörse Bitfinex und von Tether, dem Emittenten einer gleichnamigen Cyber-Devise, die Beantwortung eines Fragen-Katalogs. Unklar blieb zunächst, welche Informationen die Derivateaufsicht verlangt und ob es sich um formelle Ermittlungen handelt.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-02-02 12:55:32
Letzte Änderung am 2018-02-02 15:19:08


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