• vom 26.07.2018, 17:49 Uhr

Digital-News

Update: 26.07.2018, 17:55 Uhr

Mark Zuckerberg

Milliardenverlust wegen Facebook-Kurssturz




  • Artikel
  • Kommentare (1)
  • Lesenswert (3)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA, Reuters

  • Faceobok-Chef Mark Zuckerberg verliert wegen des Kurssturzes fast 16 Milliarden Dollar.

Mark Zuckerbergs Vermögen schmilzt um ein paar Milliarden Dollar. - © APAweb / AP, Marcio Jose Sanchez

Mark Zuckerbergs Vermögen schmilzt um ein paar Milliarden Dollar. © APAweb / AP, Marcio Jose Sanchez

Durch die Massenflucht der Facebook-Anleger schmilzt das Vermögen von Konzernchef Mark Zuckerberg um fast 16 Milliarden Dollar. Die Aktien des von ihm gegründeten Internet-Netzwerkes stürzten am Donnerstag in der Spitze um 19,6 Prozent auf 174,78 Dollar ab. Sollten sie mit diesem Minus schließen, wäre das die größte Kapitalvernichtung in der US-Börsengeschichte an einem einzigen Handelstag. Dann hätten sich rund 124 Milliarden Dollar in Luft aufgelöst. Das entspricht fast dem Vierfachen der gesamten Marktkapitalisierung von Twitter.

Der Facebook-Konzern, der zuletzt wegen Datenskandalen in den Schlagzeilen war, hatte die Anleger mit seinem Geschäftsbericht und dem Ausblick schockiert. Mindestens 16 Brokerhäuser senkten ihre Kursziele. Sie wiesen darauf hin, dass unter anderem die bessere Beachtung der Privatsphäre der Nutzer Kosten mit sich bringen würde. Dies könne die Gewinnmargen von Facebook für mehr als zwei Jahre belasten.

Die Zahlen seien wie eine Bombe im Markt eingeschlagen, erklärten die Analysten vom US-Vermögensverwalter Baird. Die Probleme von Facebook seien nicht leicht zu lösen, konstatierten andere Experten. Entweder zeige das Unternehmen die neue Realität seines Geschäfts oder es handele sich um einen "sehr öffentlichen Akt der Selbstverbrennung zur Vermeidung weiteren regulatorischen Drucks", erklärten die Experten des Analysehauses MoffettNathanson. Einige sahen aber auch einen Silberstreifen am Horizont. "Die Bären gewinnen das Quartal", betonte Jefferies-Analyst Brent Thill. "Aber nicht den Krieg." Im Börsenjargon werden die Pessimisten "Bären" genannt.





1 Leserkommentar




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-26 17:53:46
Letzte Änderung am 2018-07-26 17:55:35


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Linux-Erfinder nimmt sich eine Auszeit
  2. Strafverfahren gegen Russen wegen Cyberattacke
  3. Laptop explodierte in Madrider Metro
  4. EU-Parlament stimmt für Reform von Urheberrecht
  5. Die Lara der Apokalypse
Meistkommentiert
  1. Selbstlernende Telefone
  2. Das Netz zur Kasse bitten
  3. Linux-Erfinder nimmt sich eine Auszeit
  4. EU-Finanzminister suchen nach Kompromiss
  5. Telekom-Chef Arnoldner will mehr Daten von Kunden

Werbung




Werbung