• vom 20.10.2014, 14:50 Uhr

Spielplatz

Update: 20.10.2014, 14:54 Uhr

Maßnahmen

Deutsche Computerspielbranche fordert mehr Tempo bei Digitalpolitik




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Von WZOnline/APA

  • Unternehmen wollen rasch mehr Geld für Breitband-Ausbau sehen.

Berlin. Wenn das große Geschäft im weltweiten Netz liegt, dann ist verständlich, dass man auch will, dass das Internet möglichst rasch nicht nur verfügbar, sondern auch schnell ist. Gerade im Bereich der Computerspiele stellt das WWW ein immer wichtigeres Standbein dar.

Spiele werden nicht mehr nur heruntergeladen und Updates nur mehr digital ausgeliefert, sondern auch das gemeinsame Spielen über das Internet ist wesentlich und bringt Geld. Somit verwundert es wenig, dass die Firmen in diesem Bereich Lösungen erwarten. Nicht nur in Österreich, sondern auch in Deutschland.


Mehr Geld für das breite Band
Die deutsche Computerspielbranche drängt die deutsche Regierung, rasch mehr Geld in den Breitbandausbau und andere Bereiche der Digitalpolitik zu stecken. Die Pläne aus der "Digitalen Agenda" müssten zügig umgesetzt werden, forderte der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) am Montag.

Bisher mangele es an "den notwendigen finanziellen Mitteln und konkreten Maßnahmen", erklärte BIU-Geschäftsführer Maximilian Schenk. Er drängte auf mehr Tempo: Es sei wichtig, dass "wir keine Zeit verlieren".

Offener Brief an die Ministerien
In einem offenen Brief an die drei zuständigen Bundesministerien - Verkehr und digitale Infrastruktur, Wirtschaft sowie das Innenministerium - erklärte der Verband, die bisher eingeplanten Gelder seien nicht ausreichend. Der Ausbau schneller Breitband-Internetverbindungen müsse ehrgeiziger verfolgt werden. Risikokapital-Anlagen, die besonders Start-ups zum Anschub ihres Geschäfts nutzen, müssten gefördert werden. Auch die Netzneutralität, nach der alle Datenpakete gleich schnell durchgeleitet werden, müsse festgeschrieben werden, forderte der Videospielverband.

Am Dienstag treffen sich Vertreter der IT-Branche und Politiker auf dem IT-Gipfel in Hamburg, der vom Bundeswirtschaftsministerium veranstaltet wird.




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Dokument erstellt am 2014-10-20 14:50:48
Letzte Änderung am 2014-10-20 14:54:52


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