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Update: 09.09.2018, 12:20 Uhr

F1 2018

Aus dem Cockpit vor die Kamera




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  • Im diesjährigen Formel-1-Rennspiel "F1 2018" muss der Fahrer auch auf dem medialen Parkett glänzen. Mit Gewinnspiel

- © Codemasters

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Journalistin Claire.

Journalistin Claire.© Codemasters Journalistin Claire.© Codemasters

Wien. (dab/aum) Das Leben als Formel-1-Pilot ist hart. Da hat man stundenlang voller Konzentration seine Runden gedreht, kann endlich aus dem Cockpit steigen - und dann das: Gleich wird man von einer Journalistin samt Kamerateam umringt und mit Fragen gelöchert. Noch einmal muss alle Aufmerksamkeit aufgewendet werden, ja nichts Falsches darf gesagt werden - sonst drohen Konsequenzen.

Die Medienarbeit ist eine der Neuerungen von "F1 2018", dem diesjährigen, offiziellen Videospiel zur Formel 1. Das vom britischen Studio Codemasters entwickelte Rennspiel ist mittlerweile der zehnte Teil der Serie - und erscheint am heutigen Freitag.


Die Auseinandersetzung mit den Medien ist Teil des Karriere-Modus, dem Herzstück von "F1 2018". In diesem erstellt man einen neuen Fahrer und wählt den Rennstall aus. Wer sich etwa für Scuderia Ferrari oder Red Bull Racing entscheidet, bekommt zwar die leistungsstärkeren Autos. Allerdings müssen auch Top-Platzierungen erreicht werden, sonst droht bald einmal der Rauswurf.

Nach den Rennen wird der Spieler immer wieder von der Motorsportjournalistin Claire befragt. Je nach Antwort kann man sich als Selbstdarsteller oder fairer Sportsmann präsentieren. Wer etwa ständig sein Team in den Dreck zieht, dessen Auto wird künftig fehleranfälliger sein.

Die Medienarbeit ist eine nette Draufgabe, die das Spiel lebendiger macht, sich aber abnutzt, da die Fragen mit der Zeit monoton werden. Auch die weiteren Neuerungen - die Rennstrecken Paul Ricard und Hockenheim, der Cockpitschutz Halo - krempeln das Spiel im Vergleich zu "F1 2017" nicht maßgeblich um.

Verbessert wurde die Steuerung der Autos - sie wirkt jetzt noch sensibler und exakter. Wer bei der reinen Simulation ständig in der Mauer klebt, hat die Möglichkeit Fahrhilfen zu aktivieren, damit der Fahrspaß nicht auf der Strecke bleibt. Fazit: Besitzer von "F1 2017" müssen nicht zwingend zugreifen. Rennspielneulinge und hart gesottene Formel-1-Fans kommen aber auf ihre Kosten.

Das Testmuster wurde der "Wiener Zeitung" vom Hersteller zur Verfügung gestellt.




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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-08-23 17:50:48
Letzte Änderung am 2018-09-09 12:20:07


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