• vom 13.09.2018, 13:46 Uhr

Testlabor

Update: 14.09.2018, 05:37 Uhr

Comicreader

Comics auf dem Schirm




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Von Gerald Jatzek / WZ Online

  • Der kostenlose YACReader bietet mehr als viele kommerzielle Programme.

Die Leseoberfläche...

Die Leseoberfläche...

In der besten aller Welten gibt es ein standardisiertes Buchformat, und alle elektronischen Bücher sind damit kompatibel. Da wir nicht auf selbiger leben, muss man sich für die elektronische Lektüre stets mit etwas Technik befassen.

Comics am Tablet oder Computer kommen vor allem in zwei Formaten: PDF und CBR. Letzteres ist eine komprimierte Datei - RAR für Interessierte - für den Bereich Comics. So ein Archiv kann Bilder vom Typ GIF, JPEG and PNG enthalten.

Information

YACReader & YACReaderLibrary für Windows, Mac, Linux und iOS
Download
Kostenlos, freiwillige Spende

Comic Reader sind nun Programme, die beide Arten darstellen können, im günstigsten Fall bieten sie noch ein paar andere Funktionen.

Die übersichtliche Darstellung des YAC bietet Blättern, Seitenwahl, Einpassen, Zoom in Einprozentschritten, Einzel- oder Doppelseiten sowie eine wählbare Hintergrundfarbe. Weitere Funktionen sind das Setzen von Lesezeichen, ein Übersichtspanel sowie konfigurierbare Tastaturkürzel.

In der aktuellen Version kann der Reader auch die Formate zip, cbr, cbz, tar, 7, cb7, jpeg, gif, png, tiff und bmp verarbeiten.

Verwaltung inklusive

Mit dem Leseprogramm kommt die Reader Library, die besser programmiert ist als die meisten entsprechenden Lösungen für Bücher - sei es iBooks, Kindle Reader oder  Adobe Digital Editions. Die haben nämlich allesamt die Unart, Bücher beim Importieren zu verdoppeln und an einem Ort ihrer Wahl mit jeder Menge Unterverzeichnissen abzulegen. Abgesehen von der Speicherverschwendung führt dies auch unweigerlich zu Datenverlusten, etwa durch die Verwechslung der Version mit und jener ohne Anmerkungen.

...und die Bibliothek.

...und die Bibliothek. ...und die Bibliothek.

Genau darauf muss man hier nicht aufpassen. Das Dateisystem, die Ordnung des Anwenders, wird nicht angetastet, was eigentlich - merk's Adobe, Amazon, Apple - selbstverständlich sein sollte.

In der Library kann man Kategorien bilden und - das zweite große Plus - Metainformationen wie Autor, Zeichner,Titel, Serie, Verlag etc. eintragen. Informationen wie Titel, Ausgabe und Autoren lassen sich aber auch von Comic Vine herunterladen.
Was noch fehlt, ist eine variable Spaltendarstellung mit Sortierungsmöglichkeiten dieser Angaben, so wie man es von iTunes kennt.





Schlagwörter

Comicreader, Comics, Manga, Apps

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-09-13 13:51:28
Letzte Änderung am 2018-09-14 05:37:54


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