WZ-Reflexionen

Gaunerzinken von heute - eine Zeichensprache mit schlimmen Folgen. - © Illustration: WZ/Philipp Aufner

Gaunersprache

Geheime Verständigung10

  • Seit Jahrhunderten nutzen soziale Randgruppen einen eigenen Wort- und Zeichenschatz: Die Rätsel des Rotwelsch und der Gaunerzinken.

Wie jede Subkultur haben die Kriminellen bestimmte Erkennungszeichen und ihre eigene Sprache, das Rotwelsch, entwickelt. Nebenbei sei erwähnt, dass auch die "feinen Leute" mitunter Anleihen aus der Gaunersprache nehmen, wobei sie sich besonders originell und witzig vorkommen... weiter




"Selbst wenn wir uns viele Jahre nicht sehen, kann ich ihn treffen und wir reden wie gestern . . .": Michael Schottenberg (l.) und Wolfram Berger. - © Robert Wimmer

Interview

"Das Theater ist mir zu theatralisch"18

  • "Seelenverwandte" (Folge 1): Die Schauspieler Michael Schottenberg und Wolfram Berger über ihre einstige Theater-Leidenschaft.

"Wiener Zeitung": Herr Schottenberg, als ich Sie gefragt habe, mit wem Sie gerne unter dem Motto "Seelenverwandtschaften" ein Gespräch führen würden, kam sofort der Name Wolfram Berger ins Spiel. Bei unserer letzten Begegnung im Rahmen der "Wiener Salongespräche" vor 16 Jahren war Herr Berger... weiter




Stolze Amtsträgerin . . . - © Zinggl

Porträt

Bollwerk gegen die Tristesse4

  • Selemet ist ein Dorf in Moldau: verlassen, verfallen, vergessen. Dass nicht alle Hoffnung schwindet, dafür sorgt eine resolute Frau - die Bürgermeisterin.

Schon früh am Morgen füllt sich Selemet mit dem blumig-süßen Duft der Akazien. Darunter mischt sich das Parfüm einer Frau, die in schwarzem Kostüm und auf Hackenschuhen über die holprige Dorfstraße stöckelt. Weinroter Pagenkopf, weinrote Lippen, weinrote Fingernägel... weiter




Der Vietnamkrieg schürte im Westen die Massenproteste, wie hier 1968 in Berlin. - © W. Kunz/ullstein bild

Zeitgeschichte

Der doppelte Aufbruch7

  • Die Jahre 1918 und 1968 samt ihrer revolutionären Bewegungen haben mehr gemeinsam, als man meinen möchte. - Ein historischer Vergleich.

Kein Vergleich! Oder doch? Die Unterschiede zwischen 1918 und 1968 könnten kaum größer sein, die Rahmenbedingungen weisen, bei oberflächlicher Betrachtung, nicht einmal im Ansatz Spuren von Gemeinsamkeiten auf. 1918 und die Folgejahre firmieren in den Geschichtsbüchern als Jahre von Hunger... weiter




Der Umweltpsychologe Eike von Lindern. - © Dialog N

Interview

"Kontraste fördern die Erholung"5

  • Der Umweltpsychologe Eike von Lindern über die wichtigsten Erkenntnisse seines Fachs im Hinblick auf Urlaub und Entspannung.

"Wiener Zeitung": Herr von Lindern, Sie sind "Umweltpsychologe": Täusche ich mich oder hat die Psychologie die Natur erst in den letzten Jahren als Forschungsgebiet für sich entdeckt? In den meisten psychologischen Disziplinen wird die materielle Umwelt nur am Rande thematisiert... weiter




Steile Passstraßen, hohe Wasserfälle und Kunst-Winter auf dem Berg: die Enklave Lesotho. - © Spreitzhofer

Landesporträt

Ski-Resort und Schlepperwesen

  • Lesotho, das "Königreich im Himmel" inmitten von Südafrika, ist das höchstgelegene Land der Welt. Doch soziale Probleme überschatten die Enklave.

Können Sie sich die österreichische Flagge mit einem grünen Tiroler Filzhut in der Mitte vorstellen, wahlweise mit Feder oder Kordel? Heimatliebe kann weit gehen, und so kamen gar keine Modediskussionen auf, als Lesotho seine blau-weiß-grüne Trikolore mit dem Mokorotlo, einem kegelförmigen Strohhut... weiter




Die Kathedrale und der Stiftsbezirk von St. Gallen. - © St. Gallen-Bodensee Tourismus

Schweiz

Ostschweizer Farbenspiele5

  • Rote Gegenwart, barocke Vergangenheit und pittoreske Ausblicke begleiten einen bei Erkundungen durch St. Gallen und seine Umgebung.

Roter Platz? - Da steht man mitten in St. Gallen, und sieht plötzlich rot. Und zwar durchgängig. Man ist aber keineswegs in einer spontanen Zeitreise nach Moskau versetzt worden, noch hat einen der Zorn übermannt (was freilich nie ganz ausgeschlossen werden kann)... weiter




Michelangelos Moses, um 1513 (Kirche San Piedro in Vincoli, Rom). - © Jörg Bittner Unna / Wiki CC

Postplatonischer Dialog

Taxi nach Qumran

  • Sigmund Freud unterhält sich mit Mose über Gott und die Welt - und über die Psychoanalyse. Ein postplatonischer Dialog.

Terrasse des King David Hotels in Jerusalem. An einem der Tische Sigmund Freud im Anzug mit Gilet und Uhrkette bei einer Tasse Kaffee; vor ihm ein Notizheft, in das er ab und zu schreibt. Am Nebentisch Mose mit Kippa, sportlich-leger gekleidet, bei einem Cola-Zitron... weiter




"Das ist mehr als Therapie, das sind Grundlagen für ein geglücktes Leben . . ." - © Markus Ladstaetter

Interview

"Der wesentliche Faktor ist innere Ruhe"10

  • Der Therapeut Franz Ritter und der Journalist Martin Tauss über die Schnittstellen von Psychotherapie und Buddhismus - und die Gefahren gegenseitiger Verkürzungen und Abzweigungen.

"Wiener Zeitung": Bei meiner Recherche bin ich auf das Buch "Eastern Dharma, Western Drama" gestoßen. - Herr Tauss, Herr Ritter, was Sie verbindet ist, dass Sie sich beide sowohl für den östlichen Dharma, also die Lehre Buddhas, als auch das persönliche Drama... weiter




Durchleuchtete Romanfiguren, als ob sie ihre Patienten wären: Marta Karlweis (1889-1965). - © Literaturmuseum Altaussee

Literatur

Die Sprachen der Seele4

  • Psychoanalyse und Literatur unterhalten seit Sigmund Freuds Zeiten ein durchaus animierendes Naheverhältnis.

Im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse kann man nicht nur auf Freuds Spuren wandeln, sondern auch einiges über seine kulturgeschichtliche Bedeutung erfahren. Heuer ist dort die Ausstellung "Parallelaktionen" zu sehen, die - ... weiter




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