WZ-Reflexionen

Erfolgreicher Wachhahn, charmanter Kavalier, aber auch eifersüchtiger Chef: "Hahnele". - © Klier

Tiere

Drei Hähne im Korb2

  • Vom Beschützen, Begatten, Konkurrieren und Demütigen: Anschauliche Betrachtungen des täglichen Hahnenkampfes.

Mehrstimmiges Krähen erklingt derzeit aus unserem Stall. Unser alter, vierjähriger Hahn ist an sich kein Krakeeler. Aber auch er kräht neuerdings viel öfter, seit die beiden jungen Hähne mit Stimmübungen begonnen haben. Der alte war und ist bei guter Stimme. Allerdings ruft er kein klares Kikeriki... weiter




"Etwas zu sehen ist der erste Schritt . . .": Jo-Anne McArthur mit "Fanny". - © Farm Sanctuary

Interview

"Es ist schwer, ihre Blicke zu vergessen"3

  • Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArthur über den Einsatz von Bildern im Tierschutz, ihre Ansichten über Zoos - und warum sie Gnadenhöfe für Tiere bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Warum rückt man als Fotojournalistin Tiere in den Fokus? Jo-Anne McArthur: Nachdem ich lange Menschenrechts- und Reisegeschichten fotografiert habe, bin ich über das gestolpert, was ich die "unsichtbaren Tiere" nennen würde. Tiere, die trotz ihrer Masse in den Medien völlig... weiter




Literatur

Wortreiche Naturerschließung2

  • Hierzulande im Vormarsch, hat "Nature Writing" in den USA und Großbritannien Tradition. Das Literaturhaus München widmet dem Genre nun eine Ausstellung.

Auf den Knien liegt er, vor einem Thymianbusch, ein Vergrößerungsglas in der Hand, auf dem Kopf einen Filzhut. Jean-Henri Fabre ist gebannt von den Vorgängen, die sich vor ihm abspielen: Eine Sandwespe ist auf Beutejagd. Sie scharrt am Strunk des Stocks, steckt ihren Kopf unter lose Erdkrumen... weiter




Was lehren uns Affen über das Menschsein? - © Tambako the Jaguar/Getty Images

Mensch und Tier

Das Tier als Subjekt2

  • Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier wird in Wissenschaft, Literatur und Ausstellungswesen neu ausgelotet. - Eine andere Perspektive auf die Welt.

Noch bis 2. April können Besucher des Naturhistorischen Museums in Wien die Welt mit den Sinnen von "Hund & Katz", so der Titel der entsprechenden Sonderausstellung, erleben. Spiele und Computeranimationen, bei denen der Mensch auch in die Haut der Vierbeiner schlüpfen kann... weiter




Meeresungeheuer aller Art zählen bis heute zum Legendenschatz phantasiebegabter Seefahrer. - © Blend Images/Getty Images

Kryptozoologie

Verborgene Welten9

  • Die Kryptozoologie zwischen mythischen Fabelwesen und der Suche nach noch unentdeckten Tierarten.

Der Yeti ist kein Schneemensch, sondern ein ganz gewöhnlicher Bär. Mit dieser nüchternen Erkenntnis wurde der Glaube an eine sagenumwobene (Phantasie-) Gestalt kräftig erschüttert. Aber zum Trost bleibt noch das Ungeheuer vom schottischen Loch Ness, dessen (vermeintliche) Existenz schon seit... weiter




"Es geht um das Bedürfnis nach Nähe.": Monika Wogrolly. - © Luiza Puiu

Interview

"Die Therapeutin will eine gute Fee sein"23

  • Die Schriftstellerin und Psychotherapeutin Monika Wogrolly über moderne Pseudobeziehungen, Märchen als Hilfe bei Problemen - und darüber, wie der frühe Tod ihres Mannes ihr weiteres Leben geprägt hat.

"Wiener Zeitung": Sie sind Psychotherapeutin und haben gerade ein Sachbuch zum Thema glückliche Beziehungen veröffentlicht. Befolgen Sie eigentlich in Ihrem Privatleben Ihre eigenen Ratschläge? Monika Wogrolly: Gute Freunde haben schon in zynischer Laune zu mir gesagt: Da gibt es ein gutes Buch... weiter




Noch singt sie die Hymne auf ihr "Vaterland". - © Patrick Seeger/dpa/picturedesk.com

Deutsche Nationalhymne

Gendern, gendern über alles15

  • Gedanken zur deutschen Nationalhymne, deren Text von August Hoffmann (von Fallersleben) - und zur Funktion von Hymnen im Allgemeinen.

Nun soll auch der Text der deutschen Hymne, deren Melodie vom Österreicher Josef Haydn (geboren 31. 3. 1732 in Rohrau, NÖ) stammt, "gegendert", das heißt von allzu ausgeprägten, maskulin-patriarchalischen Elementen befreit werden. Das betrifft folgende, hier in Klammern gesetzte Änderungen bzw... weiter




Sendungsbewusst auf Sendung: Community-Medien als Korrektiv und dritter Sektor. - © Fotolia/Kzenon

Medien

Nachbarn, hört die Signale!11

  • Community-Medien binden das Publikum ein - und bieten Journalisten ein Umfeld zwischen Selbstverwirklichung und Selbstausbeutung.

Wir hören Radio. Und was hören wir? Vielleicht das: "BCR präsentiert alles, was aus der Kreativszene Berlins kommt, sie durchläuft oder beeinflusst. Der Sender bringt die Communities der Hauptstadt zusammen und etabliert eine moderne Plattform für kulturellen Austausch... weiter




In der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 wurde Schuschniggs Abschiedsrede von der Titelseite entfernt. Faksimile

Pressegeschichte

Weiße Flecken, finstere Zeiten11

  • Die Nazis stellten die "Wiener Zeitung" bis 1940 schrittweise ein und schanzten die Pflichtveröffentlichungen dem "Völkischen Beobachter" zu.

Es war vielleicht der schwierigste Auftrag, den er in seiner langen Laufbahn als Journalist erhielt: Unter dem Titel "Rückblick und Abschied" hatte Rudolf Holzer, seit der Jahrhundertwende beim Blatt tätig, in der vermeintlich letzten Nummer der "Wiener Zeitung" den Leserinnen und Lesern Lebewohl zu... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen... weiter




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