WZ-Reflexionen

Quentin Tarantino wurde Opfer eines "Playboy"-Journalisten, der ein Interview mit Ennio Morricone mit abfälligen Bemerkungen über den US-Filmer "aufhottete". - © afp

Medien

Ovale Räder und das Sex-Gen4

  • Vom "Grubenhund" bis zu Relotius: Zur Geschichte von "Fake News" in Medien.

Manche Männer behaupten, den "Playboy" nur wegen der Interviews zu lesen. Diese Zielgruppe wird im aktuellen (Dezember-) Heft mit einer kräftigen Kollegenbeschimpfung bedient: Der 90-jährige italienische Filmkomponist Ennio Morricone charakterisiert darin den amerikanischen Filmer Quentin Tarantino... weiter




"Ich bin in einem völlig säkularen Umfeld aufgewachsen und war die einzige Katholikin im Jahrgang von 90 Kindern." - © Robert Wimmer

Interview

"Mut müssen wir täglich neu lernen"20

  • Die Seelsorgerin und Bestsellerautorin Melanie Wolfers über Leben aus einer tieferen Quelle - und über die Herausforderung von Weihnachten.

"Wiener Zeitung": Frau Wolfers, vor kurzem ist Ihr neues Buch, "Trau dich, es ist dein Leben", erschienen, in dem Sie dazu motivieren, mutiger und beherzter durchs Leben zu gehen. Würden Sie sich selbst als mutigen Menschen bezeichnen? Melanie Wolfers: Grundsätzlich bin ich sicher ein Mensch... weiter




Kaiser Konstantin sah im Traumgesicht ein Kreuz. Kaiser Julian verwendete die Sonne als Symbol seiner Theologie. - © Benedetta Barbanti/EyeEm/Getty Images

Religionsgeschichte

Weihnachten im Zeichen von Kreuz oder Sonne?16

  • Wie die Geburt des christlichen Festes im vierten Jahrhundert bis heute Auswirkungen auf den europäischen Identitätsdiskurs hat.

Die öffentliche Verwendung eines zentralen Zeichens christlicher Identität war, so scheint es, die Grundlage des Erfolgs des Kaisers Konstantin Anfang des vierten Jahrhunderts. In einer militärisch schwierigen und für ihn und sein weiteres Wirken gefährlichen Situation hörte er auf ein Traumgesicht... weiter




Der Himmel über Alaska... - © Clara Kneringer

Reportage

Einssein mit der Natur in Alaska22

  • Eine Wienerin heuerte bei einem Schlittenhundeführer an und lebte in einer Blockhütte ohne Wasser und Strom.

Durchbrochen wird die Stille nur vom Kratzen der Pfoten auf dem grobkörnigen Schnee und dem Knirschen der Kufen. Vereinzelt auch von einem Bellen, wenn einer der zwölf Alaskan Huskys auf ein Geräusch oder einen Geruch reagiert. Sie sind Clara Kneringers einzige Gefährten in der weißen Unendlichkeit... weiter




Wiener Rathausplatz 2018. - © Christoph Liebentritt

Wiener Journal

Weihnachtsglanz5

  • Jahr für Jahr wird Wien mit einer prächtigen Weihnachtsbeleuchtung geschmückt. Sie gibt der Stadt ein besonderes Flair.

Bürgermeister Michael Ludwig spricht ein großes Wort gelassen aus: In aller Bescheidenheit bezeichnet er Wien als die "Weihnachtshauptstadt Europas". So stolz ist man im Rathaus auf die offizielle Inszenierung des Weihnachtsfestes in der Stadt, insbesondere auch auf die Weihnachtsbeleuchtung... weiter




Christbaumverkauf in Wien. - © APAweb, Barbara Gindl

Wiener Journal

Weihnachtliches Immergrün

  • Bei den Christbäumen hat Österreich einen Eigenversorgungsgrad von 100 Prozent. Dominierend war, ist und bleibt dabei die Nordmanntanne.

Auch wenn nur noch zwei Drittel der Österreicher bekennende Christen sind, so gehört für drei Viertel aller Haushalte im Land der Christbaum einfach zum 24. Dezember dazu. Und so werden wohl auch heuer wieder 2,6 bis 2,7 Millionen Nordmanntannen, Fichten und andere Nadelbäume am Heiligen Abend die... weiter




Die Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf - © Stefan Spath

Wiener Journal

200 Jahre Stille Nacht: Rekordverdächtiges und Skurriles8

  • Eine Spurensuche vom ältesten Schulhaus Österreichs über das Zillertal und Frankenmuth, Michigan bis in den Asteroidengürtel.

Das berühmteste Weihnachtslied der Gegenwart kommt als Notlösung in die Welt. Seine Urheber sind zwei soziale Aufsteiger, die von ihrem Geniestreich nie finanziell profitierten. Und seine Verbreitung bis in den letzten Winkel der Erde findet das Lied in einer Ära, als Radio und TV... weiter




Schneider und Gastronom in Frankfurt am Main: Göthé. - © Freies Deutsches Hochstift / Frankfurter Goethe-Museum

Biografie

Der alte Goethe, der Göthé hieß4

  • Geldsorgen hatte Johann Wolfgang von Goethe bekanntlich nie. Auch deshalb nicht, weil sein Großvater Friedrich Georg Göthé als Schneidermeister reüssierte.

Die Familie Goethe lebte in Frankfurt in einem großen Haus am Großen Hirschgraben - auch heute ahnt man bei einem Besuch in Goethes Geburtshaus, dass der Wohlstand hier daheim war. Vater Johann Caspar Goethe (1710-1782) verbrachte den Großteil seines Lebens als Privatier und war hauptsächlich mit... weiter




Erinnerung an einen Untoten: Holmes-Statue vor der Kirche von Meiringen (CH). - © Machreich

Literatur

Ein fast perfekter Mord6

  • Vor 125 Jahren ließ Arthur Conan Doyle seine Erfindung Sherlock Holmes in den Tod stürzen. Doch die Totenruhe währte nur kurz.

Diese Geschichte handelt vom seltenen Fall eines perfekten Mordes, der zum Glück des Mörders misslungen ist. Schuld daran hatte der Reichenbachfall beim Dorf Meiringen im Berner Oberland. Hätte der Täter das Opfer gefragt, niemals wäre die Wahl auf diesen Schweizer Tatort gefallen... weiter




Schmökern in der Wiener Hauptbücherei - © Karin Wasner/PID

Bibliothek

Ein Haus voll Bücher8

  • Was muss eine Bibliothek rund um die digitale Zeitenwende sein? Ein Wissensspeicher, ein Ort der Begegnung zwischen Büchern und Lesern, das Gedächtnis einer Gesellschaft, ein kostenloser Zugang zu Bildung und Weiterbildung, eine gemütliche Schmökerstube. Zu Gast im Flaggschiff der Städtischen Büchereien Wien, in der Hauptbücherei.

Draußen tobt der erste Herbststurm des Jahres, drinnen herrscht eine fast schon heimelige Atmosphäre. Wer zum ersten Mal in die Hauptbücherei am Wiener Gürtel, immerhin einer der Hauptverkehrsadern der Stadt eintritt, dem fällt vor allem eines auf: die Ruhe... weiter




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