WZ-Reflexionen

Partizipation in Wien Neubau: Veranstaltung zum (Aus-)Bau von U2 und U5. - © BV7

Stadtplanung

Die Organisation von Widersprüchen3

  • Partizipation spielt in der Stadtplanung eine wichtige Rolle. Über das Management räumlicher Verhältnisse - oder wie man verschiedene Interessen möglichst gleichzeitig unter einen Hut bringt.

Wenn von Partizipation oder Beteiligung gesprochen wird, sind wir als Gesellschaft immer öfter damit konfrontiert - gewollt oder auch ungewollt -, Widersprüche zu organisieren. Eignet sich Partizipation somit als Tool zur Organisation von Widersprüchen... weiter




Philipp Leeb im Gespräch mit WZ-Mitarbeiterin Saska Blatakes. - © Luiza Puiu

Interview

"Beziehungsarbeit ist das Wichtigste"43

  • Der Pädagoge Philipp Leeb darüber, wie man Buben helfen kann, sich von einem verstaubten Männerbild zu befreien.

"Wiener Zeitung": Herr Leeb, was ist Bubenarbeit? Philipp Leeb: Die Bubenarbeit ist eigentlich aus der Mädchenarbeit entstanden. Mädchenarbeit bedeutet, dass es Freiräume für Mädchen geben muss, wo sie sich selbst behaupten können und nichts erkämpfen müssen... weiter




Leuchtturm auf dem Freizeitareal "Sunken City" der Wiener Donauinsel. - © Joe Pesl/picturedesk.com

Leuchtturm

Maritime Sehnsüchte2

  • Leuchttürme erfüllen eine wichtige nautische und eine starke symbolische Funktion. Wien hegt eine ganz besondere Beziehung zu diesem Licht der Nacht.

Fast scheint es, als wäre er immer schon da gewesen: der Leuchtturm auf der Wiener Donauinsel, nahe der Reichsbrücke. Der runde weiße Turm mit Außentreppe reckt sich mächtig in die Höhe, rundherum viel Wasser und Himmel, perfekte Ingredienzien für ein weithin sichtbares Bauwerk... weiter




Lebenslange Blutobsession: Hermann Nitsch bei der Arbeit (1997). - © Leopold Nekula/Sygma via Getty ImagesVideos

Bildende Kunst

Der Mann, der immer schon alt war6

  • Zum 80. Geburtstag von Hermann Nitsch: Reflexionen über seinen radikalen künstlerischen Umgang mit Blut.

Dieser Künstler pflegt von sich zu sagen, dass er schon alt war, als er achtzehn war, und sich immer schon älter fühlte als seine Freunde. Das 21. Jahrhundert wird nicht um ihn, sondern um das Mobiltelefon herum gebaut. "Dieses ganze Gedränge der Technik, da mache ich nicht mit", sagt Nitsch... weiter




Jeder versuchte, die besten Sachen zu ergattern. . . - © Bauer

Flüchtlingskrise

Sommer der Gutmenschen17

  • Ende August 2015 erreichte die Flüchtlingskrise einen ersten Höhepunkt. Ein Erinnerungsmosaik.

Alles ging so los, dass wir keinen Polizisten fanden. Überall Menschen, aber nirgendwo Männer in Polizeiuniform. Wir verließen den Bahnhof, liefen durch die Straßen. Kein Polizist weit und breit. War das zu fassen? Wir kommen aus einem Land, in dem an jeder Ecke ein Polizist steht... weiter




Österreichische Astronomen studierten auch den AGB-Stern R Sculptoris. Der Riese schleudert Materie ins All. Ein Begleitstern "rührt darin um" – und sorgt so für die hübsche Spiralstruktur. - © ESO

Astronomie

Kein Stern, der deinen Namen trägt2

  • Die Regelung der himmlischen Nomenklatur zählt zu den Aufgaben der Internationalen Astronomischen Union, die nächste Woche in Wien tagt. Ein historischer Rück- und thematischer Ausblick.

Im Jahr 1798 bat der im heutigen Budapest geborene Baron Franz Xaver von Zach nach Gotha: zum ersten europäischen Astronomenkongress. In der jungen Seeberg-Sternwarte hieß er fünfzehn Besucher willkommen, darunter Forscher aus Berlin, Basel und Cambridge... weiter




Geschichts- & naturbewusst: Alexander Kellner. - © Antonio Scorza /AFP

Naturgeschichte

Verliebt in Flugsaurier3

  • Alexander Kellner, Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro, hat österreichische Wurzeln. Das Haus feiert heuer sein 200-jähriges Jubiläum.

Das Erste, was Alexander Kellner gemacht hat, nachdem "seine" Sambaschule "Imperatriz Leopoldina" beim Carnaval von Rio defilierte und er in diesem Februar seinen Dienst als Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro angetreten hatte, war, den Saal... weiter




"Der Wald ist eine Art große Kooperative, in der die Bäume untereinander und mit Pilzen ein riesiges Netzwerk bilden." - Matthias Schickhofer. - © Thomas Seifert

Wälder

"Denkmalschutz für unsere letzten Urwälder"12

  • Fotograf Matthias Schickhofer hat etliche Wälder in ganz Europa erforscht. Er plädiert für naturnahe Forstwirtschaft und erklärt, warum sie langfristig mehr Ertrag bringt als intensive Abholzung.

"Wiener Zeitung": Herr Schickhofer, wieviel Urwald gibt es noch in Österreich? Matthias Schickhofer: Fast gar keinen mehr, das sind nur noch ein paar wenige Standorte, ein paar hundert Hektar. Aber es gibt noch relativ große Flächen von naturnahen Wäldern... weiter




Ein Flussdelfin wird an Land gebracht, um ihn mit einem GPS-Sender ausstatten zu können. - © Lichterbeck

Fauna

Die Botschaft der Rosa Delfine10

  • Die sagenumwobenen Flusstiere des Amazonas werden zurzeit erforscht, um sie - und die Region - besser schützen zu können. Unterwegs mit einem kolumbianischen Forscherteam auf dem Orinoco.

Kaum ist die Finne des Delfins aus dem bräunlichen Wasser des Orinoco aufgetaucht, rast das Fischerboot heran und zieht einen Kreis um das Tier. Einer der Fischer wirft ein Netz aus. Gleich darauf springen mehrere Männer ins brusthohe Wasser. Nach einiger Zeit schlägt der Delfin an einer Stelle mit... weiter




Das Smart Home als Gefahr zwischen Verselbstständigung und Kontrollverlust. - © Getty Images / mikkelwilliam

Kybernetik

Krieg der Knopfdrücke21

  • Wer hat das Kommando: der Mensch oder die Maschine? Über die zunehmend schwierige Kontrollierbarkeit der Kommunikation smarter Geräte.

Im Jänner 2017 kam es in den USA zu einem denkwürdigen Vorfall. Jim Patton, Nachrichtensprecher des Senders CW6, erteilte in einer Live-Sendung dem vernetzten Lautsprecher Amazon Echo den Sprachbefehl, ein Puppenhaus zu bestellen. Patton wollte eigentlich über ein kleines Mädchen berichten... weiter




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