WZ-Reflexionen

Freiwilliger Rückzug ins Kloster - © Ulf Wittrock / Getty

Kloster

Freiwillig in die Einsamkeit16

  • Ein Rückzug in die Einsamkeit eines Klosters kann Gefühle und Gedanken nachdrücklich verändern. Eine Reise in die eigene Innenwelt.

Gebratene Ente, Schokokugeln vom Christbaum, Kekse, Lebkuchen, mit Freunden anstoßen, die Familie besuchen, mit Arbeitskollegen plaudern, beim Schilift anstehen, bei der Wurstabteilung warten, am Arbeitsplatz sitzen, beim Punschstand stehen, sich durch Einkaufsstraßen schieben – in der Fülle... weiter




Im Teufelskreis der Einsamkeit - © CindyGoff / stock.adobe.coma

Wiener Journal

Das Ende des Allein-Seins8

  • Einsamkeit betrifft alle Altersschichten und ist zu einem guten Teil die negative Auswirkung einer digitalisierten Gesellschaft. Eine Herausforderung für unsere Zivilisation.

Es ist eine der größten Herausforderungen der Zivilisation. Zudem eine wesentliche negative Auswirkung einer digitalisierten Gesellschaft. Oder auch, wie in England nun festgestellt wurde, die traurige Realität des modernen Lebens. Dennoch scheint es so... weiter




Hans Hermann Behr (1818-1904). Erinnerungsblätter Dr. H.H. Behr 1898

Biologie

Elitärer Kosmopolitismus6

  • Über den deutsch-kalifornischen Biologen, Arzt und Autor Hans Hermann Behr alias Ati Kambang.

Seine humoristischen, gesellschaftskritischen Romane waren lange vergessen, seine weltbekannte Schmetterlingssammlung verbrannte: Seinen Abschied von der Heimat inszenierte der deutsch-kalifornische Biologe Hans Hermann Behr (1818-1904) mit aufbegehrendem Witz... weiter




Die beschützenswerte Erde im Fokus: Magazin-Cover, 1969. - © Archiv

Mediengeschichte

Google im Taschenbuchformat3

  • Wie mit Stewart Brands "Whole Earth Catalog" vor 50 Jahren ein Printprodukt die globale Epoche erfand.

Die Erde aus dem Weltraum zu sehen, ist beeindruckend und bewegend. Vor dem Hintergrund der unendlichen Leere des Alls wirkt der Blaue Planet klein und verletzlich. Der Blick aus dem Weltraum macht sinnfällig, dass wir nur eine Erde haben, dass wir sie gut behandeln und mit unseren Mitmenschen... weiter




Seit 70 Jahren am Spielemarkt obenauf . . . - © Weidinger

Spielzeug

Hinein ins Lego-versum!6

  • Lego hat nicht nur Generationen an Kindern glücklich gemacht - es ist auch Coaching, Therapie und Netzwerk.

Meine erste Lego-Erinnerung, das ist Venedig aus Lego, kunstvolle Säulchen (so kunstvoll es eben geht mit hauptsächlich 4er- und 8er-Steinen) in Gelb, Rot und Weiß, darüber dünne Platten, auf denen Häuser oder Brücken mit Fenstern (Seufzerbrücke!) in die Höhe wachsen, oftmals mehrere Stockwerke... weiter




Wird am 8. Dezember 80 Jahre alt: Rudolf Burger, hier beim Gespräch mit der "Wiener Zeitung" im Café Hegelhof. - © HämmerleInterview

Philosophie

Rudolf Burger: "Ich weiß schlicht keine Antwort"45

  • Wozu Geschichte? Ein Gespräch mit dem Wiener Philosophen zu dessen 80. Geburtstag.

"Wiener Zeitung": Herr Burger, wann haben wir damit begonnen, uns obsessiv mit unserer eigenen Geschichte zu beschäftigen? Rudolf Burger: Wir sprechen erst seit dem Ende des 18. Jahrhunderts von "der Geschichte". Geschichte als einstelliger Begriff - also ein Phänomen... weiter




Gui Martínez’ Bilder haben eine warme, pastellfarbene Intensität: Hier eine Aufnahme von Tokyo. - © Gui Martínez

Fotografie

Anmut in der Unordnung4

  • Bilder einer fremden Welt: Wie Ausländer Japan sehen. - Besuch bei zwei Fotografen und einem Galeristen in Tokyo.

Was für ein magischer Anblick. Abertausende von Magnesium-Fackeln müssen den Beerdigungszug für Kaiser Meiji illuminiert haben, damit jede Phase der Prozession fotografisch festgehalten werden konnte. 1912 war das, und das Datum verrät, was für einen Stellenwert die Fotografie in Japan bereits in... weiter




Japans Schüler: kurze Ferien, hoher Leistungsdruck, große Müdigkeit. - © Federmair

Reportage

Super global, made in Japan47

  • Warum fast alle Japaner kein Englisch sprechen, fast alle Schüler eine Zweitschule besuchen - und die Jugend sich dem Erwachsenen-Stress verweigert.

Japan-Besucher machen zumeist die Erfahrung von freundlichen oder zumindest höflichen Menschen, mit denen man sich nicht eingehender unterhalten kann, weil sie kaum Englisch sprechen. Dabei ist Englisch in den Schulen ein Pflichtfach, die meisten Schüler werden ab dem Alter von sieben... weiter




Die Kohlemine auf Hashima (Beiname Gunkanjima) wurde im Jahr 1974 stillgelegt und die Insel dem Verfall preisgegeben. - © Kntrty/CC BY 2.0

Reportage

Höllenarbeit auf der "Schlachtschiffinsel"5

  • Der düstere Charme der Ruinen auf der westjapanischen Insel Gunkanjima zieht heute viele Touristen in den Bann. Einst wurde hier Kohle gefördert.

Mit seiner schwarzen Schirmmütze, auf der in goldener Farbe die Umrisse eines Schlachtschiffes aufgedruckt sind, könnte der weißhaarige Senior glatt als Kapitän in Rente durchgehen. Hinter Tomoji Kobata, der eine Regenjacke und weiße Handschuhe trägt... weiter




Im Raum zu sein und doch nicht da – in dieser Disziplin sind die Bewohner Tokyos wahre Meister. - © Nikitakis

Reportage

Tokyo Ghost Story9

  • Unstofflich. Ohne Augenkontakt. Emotionslos: Eindrücke in den Straßen, in der Metro und in den Cafés der japanischen Metropole.

Ende Oktober. Die Stirn ist an die Scheibe des Narita Express gepresst, der mich vom 60 km entfernten Flughafen in die Stadt bringt. Vorbei zieht tropisch wucherndes Grün. Landschaften, zerschnitten von unzähligen Strommasten, eingebettet in Mauern aus Beton... weiter




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