Geschichten

Das Radetzky-Denkmal, wo wir es heute sehen: am Stubenring 1. - © Thomas Hofmann

Denkmäler

Alte Helden, neue Plätze2

  • Nicht nur das Mozartdenkmal musste seinen Standort wechseln. Ein Stadtspaziergang durch Wien auf den Spuren von "verrückten Figuren".

Der Spruch Heraklits, "Alles fließt", der sich im Übrigen auf einem Brückenpfeiler der Stubenbrücke befindet, gilt auch für scheinbar feste Bauten. Frei nach dem Motto "Nix is fix" haben einige der bedeutendsten Denkmäler der Stadt ihren Standort verändert. Wir begleiten sie auf ihren Wegen von A nach B und werden Zeugen vergessener... weiter




Paternoster der Fa. Freissler, Bj. 1910, im Haus der Industrie, Wien Innere Stadt. Christian Tauß

Kulturgeschichte

Wo sogar Ehen gestiftet wurden4

  • Der Wiener Stadtforscher Peter Payer hat eine eindrucksvolle Kulturgeschichte der Aufzüge vorgelegt.

In Karl Kraus’ epischer Abrechnung mit dem Ersten Weltkrieg, "Die letzten Tagen der Menschheit", deren Epilog 1917 im Schweizer Kanton Glarus entstand, spielt das "Sirk-Eck" eine wichtige Rolle. Gegenüber der Hofoper (heute: Staatsoper) defilierten die modebewussten Wienerinnen mit Hüten, die in Ascot Furore gemacht hätten und betörten die... weiter




Leuchtturm auf dem Freizeitareal "Sunken City" der Wiener Donauinsel. - © Joe Pesl/picturedesk.com

Leuchtturm

Maritime Sehnsüchte2

  • Leuchttürme erfüllen eine wichtige nautische und eine starke symbolische Funktion. Wien hegt eine ganz besondere Beziehung zu diesem Licht der Nacht.

Fast scheint es, als wäre er immer schon da gewesen: der Leuchtturm auf der Wiener Donauinsel, nahe der Reichsbrücke. Der runde weiße Turm mit Außentreppe reckt sich mächtig in die Höhe, rundherum viel Wasser und Himmel, perfekte Ingredienzien für ein weithin sichtbares Bauwerk, das zum Wahrzeichen für das von Einheimischen wie Touristen gerne... weiter




Jeder versuchte, die besten Sachen zu ergattern. . . - © Bauer

Flüchtlingskrise

Sommer der Gutmenschen17

  • Ende August 2015 erreichte die Flüchtlingskrise einen ersten Höhepunkt. Ein Erinnerungsmosaik.

Alles ging so los, dass wir keinen Polizisten fanden. Überall Menschen, aber nirgendwo Männer in Polizeiuniform. Wir verließen den Bahnhof, liefen durch die Straßen. Kein Polizist weit und breit. War das zu fassen? Wir kommen aus einem Land, in dem an jeder Ecke ein Polizist steht, und man macht am besten einen großen Bogen um ihn. Und jetzt das... weiter




Jürgen Prochnow als Kommandant in Wolfgang Petersens Verfilmung von "Das Boot". - © Ullstein-KPA

Mediengeschichte

Dacapo für einen Tiefgang3

  • "Das Boot" wurde neu gedreht und kommt im Herbst als TV-Serie heraus. Inzwischen ist über den Autor einiges mehr bekannt geworden.

Der deutsche Autor, Maler und ehemalige Kriegsberichterstatter Lothar-Günther Buchheim (1918 2007) veröffentlichte Anfang der Siebzigerjahre den Roman "Das Boot", in dem er das Schicksal einer deutschen U-Bootbesatzung im Zweiten Weltkrieg beleuchtete. Die Verfilmung erregte weit über den deutschen Sprachraum hinaus Aufmerksamkeit und initiierte... weiter




Stolze Amtsträgerin . . . - © Zinggl

Porträt

Bollwerk gegen die Tristesse5

  • Selemet ist ein Dorf in Moldau: verlassen, verfallen, vergessen. Dass nicht alle Hoffnung schwindet, dafür sorgt eine resolute Frau - die Bürgermeisterin.

Schon früh am Morgen füllt sich Selemet mit dem blumig-süßen Duft der Akazien. Darunter mischt sich das Parfüm einer Frau, die in schwarzem Kostüm und auf Hackenschuhen über die holprige Dorfstraße stöckelt. Weinroter Pagenkopf, weinrote Lippen, weinrote Fingernägel, die gepflegte Arbeiterhände zieren, Oberarme wie die aller Frauen hier... weiter




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