Geschichten

Trafen sich in ihrer Intensität: Jacques Brel (1929-1978), links im Bild, und Édith Piaf (1915-1963). - © Jacques Citles/Roger Viollet/picturedesk.com (links), Heinz Röhnert/SZ-Photo/picturedesk.com

Musikgeschichte

Gesellschaftskritik und Liebesleid10

  • Sie wurde vom Vorstadtmädchen zum Pariser Chanson-Star, er entsprang dem belgischen Bürgertum und empfand Hassliebe für seine Heimat: Édith Piaf und Jacques Brel starben vor 55 bzw. 40 Jahren.

Ihre Wege kreuzten sich nicht, und auch musikalisch haben sie, abgesehen von der vagen Definition des "Chanson", nicht viel gemein. Sie, das von Schicksalsschlägen gebeutelte Skandalmädchen, das der Liebe hinterherlief. Er, der exaltierte Realist, stets darauf bedacht, der Gesellschaft kritisch erhobenen Hauptes gegenüberzutreten... weiter




Ein Vorreiter für Veränderungen: Das Missionsseminar "St. Berthold" in Wels, auf einem ausgeschnittenen Erinnerungsfoto des Autors. - © privat

Sozialgeschichte

Festung unter Beschuss3

  • Der Anfang vom Ende: 1968 war das Jahr, in dem - neben anderen gesellschaftlichen Institutionen - auch das katholische Internat unter Veränderungsdruck geriet.

Wenn sich die Zeithistoriker und Medien heute mit der Chiffre "1968" beschäftigen, dann schreiben und reden sie über die "Uniferkelei" im NIG, die Anti-Borodajkewycz-Demonstrationen von 1965 oder die Aufbruchsstimmung der Kreisky-Zeit. An den Rand gedrängt wird dabei, dass 1968 die katholische Welt mehr als jeden anderen Teil der österreichischen... weiter




Eigentlich gibt es keinen Grund, sich auf dem langen Tanz ins Alter über Gebühr beunruhigen zu lassen; wir bekommen nur, was uns zusteht . . . - © Christopher Furlong/Getty Images

Lebensphilosophie

Nachspielzeit5

  • Die denkwürdigen Freuden des Alterns. - Eine poetisch-philosophische Erkundung.

In einer Zeit, die es insgesamt nicht so gut mit mir meinte, wie ich es verdient hätte, beschloss ich, einen Roman zu schreiben, der "Die Altenplage" heißen sollte. Ich hatte mich über einige ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger geärgert, die, dachte ich damals, nur die Speerspitze einer Bewegung waren, in die wir uns, früher oder später... weiter




Das Radetzky-Denkmal, wo wir es heute sehen: am Stubenring 1. - © Thomas Hofmann

Denkmäler

Alte Helden, neue Plätze3

  • Nicht nur das Mozartdenkmal musste seinen Standort wechseln. Ein Stadtspaziergang durch Wien auf den Spuren von "verrückten Figuren".

Der Spruch Heraklits, "Alles fließt", der sich im Übrigen auf einem Brückenpfeiler der Stubenbrücke befindet, gilt auch für scheinbar feste Bauten. Frei nach dem Motto "Nix is fix" haben einige der bedeutendsten Denkmäler der Stadt ihren Standort verändert. Wir begleiten sie auf ihren Wegen von A nach B und werden Zeugen vergessener... weiter




Paternoster der Fa. Freissler, Bj. 1910, im Haus der Industrie, Wien Innere Stadt. Christian Tauß

Kulturgeschichte

Wo sogar Ehen gestiftet wurden4

  • Der Wiener Stadtforscher Peter Payer hat eine eindrucksvolle Kulturgeschichte der Aufzüge vorgelegt.

In Karl Kraus’ epischer Abrechnung mit dem Ersten Weltkrieg, "Die letzten Tagen der Menschheit", deren Epilog 1917 im Schweizer Kanton Glarus entstand, spielt das "Sirk-Eck" eine wichtige Rolle. Gegenüber der Hofoper (heute: Staatsoper) defilierten die modebewussten Wienerinnen mit Hüten, die in Ascot Furore gemacht hätten und betörten die... weiter




Leuchtturm auf dem Freizeitareal "Sunken City" der Wiener Donauinsel. - © Joe Pesl/picturedesk.com

Leuchtturm

Maritime Sehnsüchte2

  • Leuchttürme erfüllen eine wichtige nautische und eine starke symbolische Funktion. Wien hegt eine ganz besondere Beziehung zu diesem Licht der Nacht.

Fast scheint es, als wäre er immer schon da gewesen: der Leuchtturm auf der Wiener Donauinsel, nahe der Reichsbrücke. Der runde weiße Turm mit Außentreppe reckt sich mächtig in die Höhe, rundherum viel Wasser und Himmel, perfekte Ingredienzien für ein weithin sichtbares Bauwerk, das zum Wahrzeichen für das von Einheimischen wie Touristen gerne... weiter




zurück zu Themen Channel


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. "Sexualität ist wie eine Vergrößerunglinse"
  2. Kennedys sorgsam gepflegter Mythos
  3. "Ich bin doch nur ein Depp"
  4. Vom Outlaw zum Mörder
  5. Abseits der Konventionen
Meistkommentiert
  1. "Sexualität ist wie eine Vergrößerunglinse"
  2. Mythos vom goldenen Zeitalter

Werbung