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Gaunerzinken von heute - eine Zeichensprache mit schlimmen Folgen. - © Illustration: WZ/Philipp Aufner

Gaunersprache

Geheime Verständigung10

  • Seit Jahrhunderten nutzen soziale Randgruppen einen eigenen Wort- und Zeichenschatz: Die Rätsel des Rotwelsch und der Gaunerzinken.

Wie jede Subkultur haben die Kriminellen bestimmte Erkennungszeichen und ihre eigene Sprache, das Rotwelsch, entwickelt. Nebenbei sei erwähnt, dass auch die "feinen Leute" mitunter Anleihen aus der Gaunersprache nehmen, wobei sie sich besonders originell und witzig vorkommen, wenngleich sie nicht selten auf die Unterschicht herabblicken... weiter




Der Vietnamkrieg schürte im Westen die Massenproteste, wie hier 1968 in Berlin. - © W. Kunz/ullstein bild

Zeitgeschichte

Der doppelte Aufbruch7

  • Die Jahre 1918 und 1968 samt ihrer revolutionären Bewegungen haben mehr gemeinsam, als man meinen möchte. - Ein historischer Vergleich.

Kein Vergleich! Oder doch? Die Unterschiede zwischen 1918 und 1968 könnten kaum größer sein, die Rahmenbedingungen weisen, bei oberflächlicher Betrachtung, nicht einmal im Ansatz Spuren von Gemeinsamkeiten auf. 1918 und die Folgejahre firmieren in den Geschichtsbüchern als Jahre von Hunger, Kälte und Staatsschwäche... weiter




Steile Passstraßen, hohe Wasserfälle und Kunst-Winter auf dem Berg: die Enklave Lesotho. - © Spreitzhofer

Landesporträt

Ski-Resort und Schlepperwesen

  • Lesotho, das "Königreich im Himmel" inmitten von Südafrika, ist das höchstgelegene Land der Welt. Doch soziale Probleme überschatten die Enklave.

Können Sie sich die österreichische Flagge mit einem grünen Tiroler Filzhut in der Mitte vorstellen, wahlweise mit Feder oder Kordel? Heimatliebe kann weit gehen, und so kamen gar keine Modediskussionen auf, als Lesotho seine blau-weiß-grüne Trikolore mit dem Mokorotlo, einem kegelförmigen Strohhut, einführte... weiter




Die Kathedrale und der Stiftsbezirk von St. Gallen. - © St. Gallen-Bodensee Tourismus

Schweiz

Ostschweizer Farbenspiele5

  • Rote Gegenwart, barocke Vergangenheit und pittoreske Ausblicke begleiten einen bei Erkundungen durch St. Gallen und seine Umgebung.

Roter Platz? - Da steht man mitten in St. Gallen, und sieht plötzlich rot. Und zwar durchgängig. Man ist aber keineswegs in einer spontanen Zeitreise nach Moskau versetzt worden, noch hat einen der Zorn übermannt (was freilich nie ganz ausgeschlossen werden kann). Man steht schlicht und einfach inmitten des Kunst-Projekts "Stadtlounge"... weiter




Durchleuchtete Romanfiguren, als ob sie ihre Patienten wären: Marta Karlweis (1889-1965). - © Literaturmuseum Altaussee

Literatur

Die Sprachen der Seele4

  • Psychoanalyse und Literatur unterhalten seit Sigmund Freuds Zeiten ein durchaus animierendes Naheverhältnis.

Im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse kann man nicht nur auf Freuds Spuren wandeln, sondern auch einiges über seine kulturgeschichtliche Bedeutung erfahren. Heuer ist dort die Ausstellung "Parallelaktionen" zu sehen, die - unter anderem auch von der "Wiener Zeitung" - sehr gelobt worden ist... weiter




Schmachtfetzen als linderndes Tonikum: Kinofilme zielen auf die Gefühle - und erreichen sie auch. - © Gamma-Rapho via Getty Images

Psychotherapie

"Ich schau dir in die Seele, Kleines"5

  • "Cinema Therapie" heißt der neue Psycho-Trend aus den USA: Seelenärzte behandeln ihre Patienten mit Szenen aus Spielfilmen.

In der Hollywood-Komödie "Liebe braucht keine Ferien" ("The Holiday") von Nancy Meyers beschließen zwei von den Männern enttäuschte Frauen, die Weihnachtsfeiertage möglichst weit weg von zu Hause zu verbringen. Die beiden (Amanda Woods/Cameron Diaz und Iris Simpkins/Kate Winslet) kennen einander nicht... weiter




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