Zeitgenossen

Max Natmessnig vor dem Ort seines Schaffens am Arlberg. - © HablesreiterInterview

internationale Küche

"Ein Menü ist wie eine Oper"9

  • Spitzenkoch Max Natmessnig über Nachhaltigkeit und wie das Internet die Gastronomie beeinflusst.

"Wiener Zeitung": Herr Natmessnig, warum sind Sie Koch geworden? Max Natmessnig: Das war ein Kindheitstraum. Niemals wäre für mich ein anderer Beruf in Frage gekommen. Also besuchte ich nach der Matura die Wiener Tourismusschule "Modul". Mein Glaube, dort spitzenmäßig kochen zu lernen, wurde aber schwer enttäuscht... weiter




"Was uns verbindet? - Es ist das Ehrliche, wir müssen nicht herumeiern": Christian (l.) und Wolfgang Muthspiel. - © Robert WimmerInterview

Seelenverwandte

"Ein Konzert ist mehr als die Summe von Stücken"19

  • Die Brüder und Musiker Christian und Wolfgang Muthspiel über ihre besondere Beziehung von Kindheit an.

"Wiener Zeitung": Als ich Sie gefragt habe, wen Sie sich für diese Interviewreihe als Gesprächspartner wünschen, haben Sie sofort Ihren Bruder Wolfgang genannt. Worauf baut diese besondere Beziehung zu Ihrem jüngeren Bruder auf? Christian Muthspiel: Jede Familie ist ja ein eigener Organismus. Wir sind vier Kinder, ich bin der Drittgeborene... weiter




"Wir müssen wieder lernen, unterschiedlicher Meinung zu sein. Es ist zwar der erste Impuls, nach Gemeinsamkeiten zu suchen. Doch dann entdeckt man plötzlich Unterschiede – und das ist gut so!" - © Bernard GalewskiInterview

Interview

"Ich will keine Revolution, sondern Experimente"16

  • Oxford-Historiker und Philosoph Theodore Zeldin über Rebellentum und unnütze Achtsamkeitsübungen.

"Wiener Zeitung": Herr Zeldin, sind Sie ein Rebell? Theodore Zeldin: Ja. Ich habe gegen die traditionelle Bildung an der Universität rebelliert. Zu viel Spezialisierung tut den Hochschulen nicht gut. Junge Menschen gehen an die Universität, um das Leben besser zu verstehen. Hier in England sind immer mehr junge Menschen von der Universität... weiter




Christoph Grill

Interview

"Ein wenig Blödeln hilft immer"13

  • Die Mountainbikerin Elke Rabeder über den Reiz der Geschwindigkeit, die Risiken des "Downhillens" - und die Gefahr der Magersucht im Frauensport.

"Wiener Zeitung": Frau Rabeder, wie geht es Frauen im Radsport? Elke Rabeder: Frauen im Radsport sind immer noch die absolute Ausnahme. Der Sport ist sehr männerlastig und testosterongeladen. Man sieht das übrigens auch medial; es werden nach wie vor wesentlich mehr Männer- als Frauenrennen im Fernsehen übertragen... weiter




"Am Theater muss man einsehen, dass der Reibungsverlust groß sein kann zwischen der Vision und dem Endprodukt" - Emmy Werner. - © WZ / Moritz Ziegler

Interview

"Mein Motto: Der Weg entsteht im Gehen"19

  • Emmy Werner, die ehemalige Volkstheater-Direktorin, über ihre frühe Liebe zum (Tisch-)Theater, ihr Unabhängigkeitsbedürfnis, die Lust am Renovieren - und über ihren kommenden 80. Geburtstag und das Älterwerden.

"Wiener Zeitung": Frau Werner, zeitgleich zu Ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag erscheint Ihr Buch ". . .als ob sie Emma hießen". Es liest sich wie ein spannender autobiografischer Roman einer Frau, die ihr Leben auf mehreren Ebenen gelebt hat. Letztlich ist es auch ein Plädoyer für das Alleine-Leben als freiwillig gewählte Lebensform... weiter




Christian Tauß in einer reparaturbedürftigen Kabine. - © Manfred Rebhandl

Porträt

Leidenschaft für Fahrstühle4

  • Zwei Wiener sammeln Aufzüge - reparieren und restaurieren sie, um eines Tages ein Museum damit bestücken zu können.

Der erste Wiener Aufzug bewegte sich ab dem Jahre 1869 im Palais des Barons Liebig in der Wipplingerstraße im Ersten Wiener Gemeindebezirk, er hatte einen hydraulischen Hochquellwasserantrieb und beförderte zwei Personen, allerdings rein privat. Ein Jahr später punktete das Grand Hotel am Wiener Ring mit dieser technischen Neuerung... weiter




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