Zeitgenossen

Christoph Grill

Interview

"Ein wenig Blödeln hilft immer"

  • Die Mountainbikerin Elke Rabeder über den Reiz der Geschwindigkeit, die Risiken des "Downhillens" - und die Gefahr der Magersucht im Frauensport.

"Wiener Zeitung": Frau Rabeder, wie geht es Frauen im Radsport? Elke Rabeder: Frauen im Radsport sind immer noch die absolute Ausnahme. Der Sport ist sehr männerlastig und testosterongeladen. Man sieht das übrigens auch medial; es werden nach wie vor wesentlich mehr Männer- als Frauenrennen im Fernsehen übertragen... weiter




"Am Theater muss man einsehen, dass der Reibungsverlust groß sein kann zwischen der Vision und dem Endprodukt" - Emmy Werner. - © WZ / Moritz Ziegler

Interview

"Mein Motto: Der Weg entsteht im Gehen"17

  • Emmy Werner, die ehemalige Volkstheater-Direktorin, über ihre frühe Liebe zum (Tisch-)Theater, ihr Unabhängigkeitsbedürfnis, die Lust am Renovieren - und über ihren kommenden 80. Geburtstag und das Älterwerden.

"Wiener Zeitung": Frau Werner, zeitgleich zu Ihrem bevorstehenden 80. Geburtstag erscheint Ihr Buch ". . .als ob sie Emma hießen". Es liest sich wie ein spannender autobiografischer Roman einer Frau, die ihr Leben auf mehreren Ebenen gelebt hat. Letztlich ist es auch ein Plädoyer für das Alleine-Leben als freiwillig gewählte Lebensform... weiter




Christian Tauß in einer reparaturbedürftigen Kabine. - © Manfred Rebhandl

Porträt

Leidenschaft für Fahrstühle3

  • Zwei Wiener sammeln Aufzüge - reparieren und restaurieren sie, um eines Tages ein Museum damit bestücken zu können.

Der erste Wiener Aufzug bewegte sich ab dem Jahre 1869 im Palais des Barons Liebig in der Wipplingerstraße im Ersten Wiener Gemeindebezirk, er hatte einen hydraulischen Hochquellwasserantrieb und beförderte zwei Personen, allerdings rein privat. Ein Jahr später punktete das Grand Hotel am Wiener Ring mit dieser technischen Neuerung... weiter




Philipp Leeb im Gespräch mit WZ-Mitarbeiterin Saska Blatakes. - © Luiza Puiu

Interview

"Beziehungsarbeit ist das Wichtigste"43

  • Der Pädagoge Philipp Leeb darüber, wie man Buben helfen kann, sich von einem verstaubten Männerbild zu befreien.

"Wiener Zeitung": Herr Leeb, was ist Bubenarbeit? Philipp Leeb: Die Bubenarbeit ist eigentlich aus der Mädchenarbeit entstanden. Mädchenarbeit bedeutet, dass es Freiräume für Mädchen geben muss, wo sie sich selbst behaupten können und nichts erkämpfen müssen. In der Bubenarbeit können Buben über Themen sprechen, die sie interessieren, und Gefühle... weiter




Lebenslange Blutobsession: Hermann Nitsch bei der Arbeit (1997). - © Leopold Nekula/Sygma via Getty ImagesVideos

Bildende Kunst

Der Mann, der immer schon alt war6

  • Zum 80. Geburtstag von Hermann Nitsch: Reflexionen über seinen radikalen künstlerischen Umgang mit Blut.

Dieser Künstler pflegt von sich zu sagen, dass er schon alt war, als er achtzehn war, und sich immer schon älter fühlte als seine Freunde. Das 21. Jahrhundert wird nicht um ihn, sondern um das Mobiltelefon herum gebaut. "Dieses ganze Gedränge der Technik, da mache ich nicht mit", sagt Nitsch. "Ich lehne die Neuen Medien zwar nicht ab... weiter




"Der Wald ist eine Art große Kooperative, in der die Bäume untereinander und mit Pilzen ein riesiges Netzwerk bilden." - Matthias Schickhofer. - © Thomas Seifert

Wälder

"Denkmalschutz für unsere letzten Urwälder"12

  • Fotograf Matthias Schickhofer hat etliche Wälder in ganz Europa erforscht. Er plädiert für naturnahe Forstwirtschaft und erklärt, warum sie langfristig mehr Ertrag bringt als intensive Abholzung.

"Wiener Zeitung": Herr Schickhofer, wieviel Urwald gibt es noch in Österreich? Matthias Schickhofer: Fast gar keinen mehr, das sind nur noch ein paar wenige Standorte, ein paar hundert Hektar. Aber es gibt noch relativ große Flächen von naturnahen Wäldern. Wobei das eine Etikettierungsfrage ist: Das Umweltministerium bezeichnet etwa zwei Drittel... weiter




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