Zeitgenossen

Der Mann, der es sich selbst und uns nicht leicht macht: David Lynch, Fan des Intuitiven, Irrationalen, Improvisierten. - © Dean Hurley

Autobiografie

Der Seelen-Sezierer2

  • David Lynch reflektiert in seiner monumentalen Autobiografie sein Leben und Werk aus unterschiedlichen Perspektiven.

Nach knapp 700 Seiten kommt David Lynch auf den Punkt: "Letztendlich bleibt jedes Leben ein Rätsel, bis es uns am Ende gelingt, jedem für sich, dieses Rätsel zu lösen." Es ist bereits das Ende dieses Buches, und doch enthält es den Anfang von fast allem, was mit Lynch in Verbindung zu bringen ist. Sein Leben, sein Werk... weiter




"Es ist die Meinung von manchen Psychologen, dass man Kindern nichts vorgaukeln darf, das nicht stimmt. Aber eine Prinzessin soll halt anders aussehen als eine Hexe." - Felicitas Kuhn. - © Markus Ladstaetter

Interview

"Das Wichtigste sind die Kindergesichter"10

  • Die 92-jährige Wiener Zeichnerin Felicitas Kuhn ist eine der produktivsten Kinderbuch-Illustratorinnen.

"Wiener Zeitung": Frau Kuhn, ich vermute, es sind nun bereits drei Generationen, die mit Ihren Illustrationen in Kinderbüchern aufwuchsen. Ihre Bücher sind nach wie vor unglaublich verbreitet. Ab wann war für Sie klar, dass Sie einmal Illustratorin werden wollen? Felicitas Kuhn: Bald! Eigentlich gleich von Anfang an... weiter




- © Brill/ullstein

Interview

"Die Sprache ist das Fundament"5

  • Der Autor und Philosoph Wolfram Eilenberger über das Gemeinsame und Trennende im Denken von Wittgenstein, Heidegger, Benjamin und Cassirer.

"Wiener Zeitung": Herr Eilenberger, in Ihrem Buch "Zeit der Zauberer" beschreiben Sie die außerordentliche philosophische Produktivität, die in den Jahren zwischen 1919 und 1929 entstand. Welche Philosophen waren dafür verantwortlich? Wolfram Eilenberger: Man kann sagen, dass die 20er Jahre eine Achsenzeit unserer heutigen Lebens- und Kulturform... weiter




"Selbst wenn wir uns viele Jahre nicht sehen, kann ich ihn treffen und wir reden wie gestern . . .": Michael Schottenberg (l.) und Wolfram Berger. - © Robert Wimmer

Interview

"Das Theater ist mir zu theatralisch"19

  • "Seelenverwandte" (Folge 1): Die Schauspieler Michael Schottenberg und Wolfram Berger über ihre einstige Theater-Leidenschaft.

"Wiener Zeitung": Herr Schottenberg, als ich Sie gefragt habe, mit wem Sie gerne unter dem Motto "Seelenverwandtschaften" ein Gespräch führen würden, kam sofort der Name Wolfram Berger ins Spiel. Bei unserer letzten Begegnung im Rahmen der "Wiener Salongespräche" vor 16 Jahren war Herr Berger ebenfalls Ihr Wunschgesprächspartner... weiter




Stolze Amtsträgerin . . . - © Zinggl

Porträt

Bollwerk gegen die Tristesse5

  • Selemet ist ein Dorf in Moldau: verlassen, verfallen, vergessen. Dass nicht alle Hoffnung schwindet, dafür sorgt eine resolute Frau - die Bürgermeisterin.

Schon früh am Morgen füllt sich Selemet mit dem blumig-süßen Duft der Akazien. Darunter mischt sich das Parfüm einer Frau, die in schwarzem Kostüm und auf Hackenschuhen über die holprige Dorfstraße stöckelt. Weinroter Pagenkopf, weinrote Lippen, weinrote Fingernägel, die gepflegte Arbeiterhände zieren, Oberarme wie die aller Frauen hier... weiter




Der Umweltpsychologe Eike von Lindern. - © Dialog N

Interview

"Kontraste fördern die Erholung"5

  • Der Umweltpsychologe Eike von Lindern über die wichtigsten Erkenntnisse seines Fachs im Hinblick auf Urlaub und Entspannung.

"Wiener Zeitung": Herr von Lindern, Sie sind "Umweltpsychologe": Täusche ich mich oder hat die Psychologie die Natur erst in den letzten Jahren als Forschungsgebiet für sich entdeckt? In den meisten psychologischen Disziplinen wird die materielle Umwelt nur am Rande thematisiert, es stehen häufiger kognitive Prozesse oder soziale Interaktionen im... weiter




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