Zeitgenossen

Betreibt die älteste Tantra-Schule Europas in Berlin: Saranam Mann. - © privat

Interview

"Meine Sichtweise ist für viele eine Provokation"19

  • Saranam Mann, der Enkel von Heinrich Mann, über Tantra, freie Sexualität, das Erbe von 1968, die Visionen seines Großvaters - und über sein Verhältnis zu den Nachkommen von Thomas Mann.

"Wiener Zeitung": Herr Mann, Sie sind der Sohn der Heinrich Mann-Tochter Leonie und des tschechischen Schriftstellers Ludvik Askenazy. Ihre Kindheit haben Sie in der Tschechoslowakei verbracht, später haben Sie an der Berliner Filmhochschule studiert. Wie kamen Sie zu Tantra? Saranam Mann: Ich war inspiriert von den 68ern... weiter




Eine Mischung von Natur und Kultur, von Menschlichem und Nicht-Menschlichem: der Fushimi- Inari-Taisha-Schrein in Kyoto, wo in Emanuele Coccia die Idee reifte, das Buch "Die Wurzeln der Welt" zu schreiben. - © Wolfgang Kaehler/LightRocket via Getty Images

Interview

"Pflanzen stellen den Ursprung der Welt dar"37

  • Der Philosoph Emanuele Coccia über die einzigartige Weise, wie Pflanzen das Antlitz der Welt geformt haben, seine Kritik an Veganern - und warum er Efeu hasst.

"Wiener Zeitung": Geht Ihnen als Pflanzenfreund das Herz auf, wenn Sie Zimmerpflanzen auf der Fensterbank sehen? Emanuele Coccia: Ehrlich gesagt, kommt es darauf an, um welche Pflanzen es sich jeweils handelt. Die Philosophin Hannah Arendt sagte einmal: "Es gibt nicht die Liebe zur Menschheit, sondern Liebe bezieht sich immer auf bestimmte Personen... weiter




Pionier auf dem Gebiet der Sterbebegleitung: Frank Ostaseski. - © Flatiron Books, New YorkInterview

Sterbebegleitung

"Mit dem Tod eine Tasse Tee trinken"14

  • Der Amerikaner Frank Ostaseski begleitet seit vier Jahrzehnten Menschen auf ihrer letzten Reise. Seine Erfahrungen hat er jetzt in Buchform veröffentlicht.

Er hat tausende Menschen buchstäblich in den Tod begleitet: Frank Ostaseski, 67, internationaler Bestsellerautor und Leiter des von ihm gegründeten Metta Institute in Sausalito, Kalifornien, das für Pflegekräfte und Laien aus der ganzen Welt Seminare über Sterbebegleitung anbietet. Für seine Pionierarbeit auf diesem Gebiet wurde Os-taseski heuer... weiter




"Etwas zu sehen ist der erste Schritt . . .": Jo-Anne McArthur mit "Fanny". - © Farm Sanctuary

Interview

"Es ist schwer, ihre Blicke zu vergessen"3

  • Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArthur über den Einsatz von Bildern im Tierschutz, ihre Ansichten über Zoos - und warum sie Gnadenhöfe für Tiere bevorzugt.

"Wiener Zeitung": Warum rückt man als Fotojournalistin Tiere in den Fokus? Jo-Anne McArthur: Nachdem ich lange Menschenrechts- und Reisegeschichten fotografiert habe, bin ich über das gestolpert, was ich die "unsichtbaren Tiere" nennen würde. Tiere, die trotz ihrer Masse in den Medien völlig unterrepräsentiert sind: Alle sehen gerne Bilder von... weiter




"Es geht um das Bedürfnis nach Nähe.": Monika Wogrolly. - © Luiza Puiu

Interview

"Die Therapeutin will eine gute Fee sein"26

  • Die Schriftstellerin und Psychotherapeutin Monika Wogrolly über moderne Pseudobeziehungen, Märchen als Hilfe bei Problemen - und darüber, wie der frühe Tod ihres Mannes ihr weiteres Leben geprägt hat.

"Wiener Zeitung": Sie sind Psychotherapeutin und haben gerade ein Sachbuch zum Thema glückliche Beziehungen veröffentlicht. Befolgen Sie eigentlich in Ihrem Privatleben Ihre eigenen Ratschläge? Monika Wogrolly: Gute Freunde haben schon in zynischer Laune zu mir gesagt: Da gibt es ein gutes Buch, das du vielleicht mal lesen solltest... weiter




- © Peter Jungwirth

Interview

"Hitlers Expansion war eine Flucht nach vorne"24

  • Der Historiker Kurt Bauer über die Vorgeschichte der dunklen Jahre Österreichs, die ambivalente Rolle von Kanzler Schuschnigg und der Kirche - und wie die intensive Beschäftigung mit NS-Gräueln einen belastet.

"Wiener Zeitung": Herr Bauer, Sie haben ein Buch über die "dunklen Jahre" Österreichs in der NS-Zeit geschrieben und kürzlich veröffentlicht. Was war Ihre Motivation, sich mit dieser doch sehr intensiv erforschten Zeit nochmals ausführlich zu beschäftigen? Kurt Bauer: Motiviert hat mich zuerst einmal... weiter




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