Die ZEITREISEN sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Es erscheint in der WZ-Printausgabe jeden 1. Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat). Eine große Community - die Gemeine - versorgt die Zeitreisen-Redaktion überdies regelmäßig mit Neuigkeiten aus der Vergangenheit. Mehr Details im Steckbrief.

WZ-Zeitreisen

Baute den Justizpalast wieder auf: Ferdinand Malecki (1875-1943).  - © Foto: privat/Dr. G. Pixner

Quergelesen

Baustellenführung mit Ing. Malecki

Eine Postkarte flatterte dem Geschichtsfeuilleton jüngst ins Haus, die zwar nur einige Zeilen von Dr. Brigitte Pixner, Wien 13, enthielt, doch diese hatten es in sich. Den Bericht über den Wiener Justizpalast in der vorigen Ausgabe fand die Zeitreisende "sehr interessant"... weiter




Zwei Väter der Germanistik , Jacob (r.) und Wilhelm Grimm, sowie ein Ausschnitt aus Band 7 ihres Opus magnum (1889; bearbeitet v. M. Lexer). - © Bilder: Dt. Wörterb.; Repro/Montage: Ph. Aufner

"Der Grimm" in 350.000 Einträgen

Republik der Wörter - ohne Adel!

  • Bahnbrechendes Lexikon der deutschen Sprache.
  • Brüder Grimm kämpften für die Kleinschreibung.

Gut Ding braucht bekanntlich Weile. Manchmal lässt das Ding, und sei es noch so gut, doch etwas lange auf sich warten. So wurde die Gemeine ein ganzes Jahr auf die Folter gespannt, bevor ihre Recherchen zu einer Kartennuss vom Juni 2017 in den Zeitreisen präsentiert werden. Danke für die Geduld... weiter




In Muggia nahe Triest gestaltet Familie Kremser eine Schau.  - © Barbara Ungepflegt/Manfi Red

Nota bene

Öliges, nicht Schmalziges!

PERFORMANCE: Der Gemeine ist er als Geschichtsfreund und Zeitreisenmedicus bekannt, doch Dr. Manfred Kremser, Wien 18, hat auch andere Gesichter! Für ein besonderes Projekt hat er sich als Manfi Red mit seiner Tochter Barbara Kremser zusammengetan; Kunstaffine kennen die international wirkende... weiter




Eduard Winter

Im Banne des Reformkatholizismus1

  • Eduard Winter verehrte Zeit seines Lebens B. Bolzano.
  • In Berlin fand er sein Glück als Akademiker.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 382.

Der Lebensweg des Forschers, nach dem in Nro. 382 gefragt wurde, gibt allerhand Rätsel auf. Um Eduard Winter, wie Reinhard Wieser, Wien 22, herausfand, drehte sich die Zusatzorchidee. Auf den ersten Blick zeigt seine Biographie gewaltige ideologische Umbrüche... weiter




Schaut diese Marokkanerin von einst traurig? K.u.k. Soldaten (rechts oben mit Kriegsgefangenen 1914) blieben ihr erspart, weiße Herren (rechts unten mit Landesvertreter 1906) nicht. - © Bilder: Kurt Lampert, Die Völker der Erde, 2. Bd., Stuttgart etc. (vor 1908)/Patriotisches Bilderbuch, Wien 1914/Archiv

Österreich-Ungarns Kolonialtraum

K.u.k. Oasen - eine Fata Morgana1

  • Für eine Kolonie der Monarchie warb man anno 1918. Das Ziel hieß Marokko.
  • Nicht nur 100 Jahre zurückgeblättert.

Wüstenbewohner kennen den Spuk der Luftspiegelungen. So kommt es etwa, dass Menschen mit ausgedörrten Kehlen mitten in der Sahara plötzlich einem Trugbild aufsitzen, das ihnen zum Greifen nahe Brunnen und Palmen zeigt. Ausgerechnet im letzten Lebensjahr Österreich-Ungarns tauchte ebenfalls ein... weiter




Jakob J. David war Feuilletonist in unserem Blatt (Faksimile aus "WZ"-Spätausgabe "Wiener Abendpost", 25. Mai 1905). Eine Schau im Literaturhaus Wien (r.o.) stellt ihn als Jung-Wien Autor vor.  - © Bilder: Literaturhaus Wien/Archiv

Ausstellung im Literaturhaus Wien

Jung-Wien in Zeitungsausschnitten

  • Autorengruppe nahm Einfluss auf Zeitgenossen und Nachgeborene.
  • Schriftsteller Jakob J. David war auch Redakteur der "Wiener Zeitung".

Eine aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Wien nimmt unter anderem den kaum bekannten Schriftsteller Jakob Julius David in den Blick. Dieser Jung-Wien-Autor ließ das Geschichtsfeuilleton aufhorchen, war er doch ab 1903 unter dem damaligen Chefredakteur Dr... weiter




Weit kam Bolzano nicht - geographisch gesehen. Er wohnte in Prag (hier um 1840) und Südböhmen.  - © Gemälde: F.X. Sandmann

Bernard Bolzano

Predigt des rechnenden Denkers

  • Bernard Bolzano beschäftigte sich mit Gemeinwohl.
  • Er forderte Gleichberechtigung - auch für Frauen.
  • Zur Orchidee der Nro. 382.

Ein schwacher Mathematiker wird nie ein starker Philosoph werden", so zitiert Dr. Alfred Komaz, Wien 19, den in der Orchidee der Nro. 382 Gesuchten. Dieser Leitspruch wird "Bernardus Placidus Johann Nepomuk Bolzano (1781- 1848)" zugeschrieben, den Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, nennt... weiter




Der Mormone Joseph Smith spricht zu Ureinwohnern. - © Lithogr. (Ausschnitt): H. R. Robinson, ca. 1840

Blattmachen anno 1838

Wie man Indianer-Häuptling wird15

Rückt der Blattschluss näher, geht es in Redaktionen hektisch zu, heute wie vor 180 Jahren. Hier muss gekürzt, dort eine wichtige Meldung untergebracht oder umgeschrieben werden. Dass dabei Schnitzer passieren, gilt anno 2018 - leider! - ebenso wie 1838... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Irma Tulek

Fundstück

Zehn Küchen und ein Riesenkeller

Schon wieder Häuser-Spekulation in den Zeitreisen! Nicht zum ersten Mal erregt ein Immobiliendeal in dieser Rubrik Aufsehen. Obiges Inserat erschien am 18. Juli 1855 im "Wiener Zeitung"-Anzeigenteil "Intelligenzblatt"; unter anderem sprachen 20 Zimmer... weiter




Windpassing/NÖ hat heute so viele Einwohner wie im Mittelalter.  - © Kartenausschnitt 1823 aus DI Dr. Paulas Publikation

Kraut und Rüben

Wo die wilden Mammuts wohnten

Große Fische, riesige Seekühe und viele Muscheln" tummelten sich einst in jener Weinviertler Region, die Spurensucher DI Dr. Luzian Paula, Wien 3, seit vielen Jahren beforscht. Wo heute das Dorf Windpassing (Marktgemeinde Grabern) steht, wogte vor Urzeiten ein Meer... weiter




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