Gemeine

Der Ringplatz im Herzen von Czernowitz, hier wohl um das Jahr 1900, sieht heute noch ähnlich aus. (Bild: Zeitgenössische Ansichtskarte/Archiv)

Blick in die Hauptstadt der Bukowina

Per Eilzug in die k.u.k. Kulturoase4

  • Ein Besuch im altösterreichischen Czernowitz.
  • Paul Celan und Rose Ausländer stammen aus der Stadt am Pruth.

Prächtig liegt die Stadt auf ragender Höhe. Wer da einfährt, dem ist seltsam zu Muthe: er ist plötzlich wieder im Westen, wo Bildung, Gesittung und weißes Tischzeug zu finden." So schilderte Karl Emil Franzos anno 1875 im Stil der Zeit das Ende einer Bahnfahrt von Wien nach Czernowitz, "dies blühende Stücklein Europa"... weiter




"Gemma, gemma" , heißt es ab 8. Nov. im Wien Museum.  - Bild: O. Laske/© Wien Museum

Nota bene

Forscher sucht Zeitreisende

INTERVIEWS: Dass sich Forscherinnen und Forscher für Sie, liebe Gemeine, begeistern, ist nichts Neues. So waren im April 2018 zwei Mitglieder des Zeitreisenteams zu einer Tagung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eingeladen, um über die aktive Beteiligung der Leserinnen und Leser am Projekt Zeitreisen zu berichten (vgl. Nro. 384)... weiter




Pythagoras’ Berechnungen faszinierten auch Ibn Ruschd, der hier mit Turban dargestellt dem Mathematiker über die Schulter schaut.  - © Bild: Fresko "Schule von Athen" (Ausschn.), Raffael (1510/11)

Arabischer Denker

Der Kommentator des Philosophen1

  • Denker Averroes bzw. Ibn Ruschd öffnet Tor zu Antike.
  • Er kommentiert Aristoteles im 12. Jh.

Den Namen "Abu ’l-Walid Muhammad bin Ahmad bin Muhammad Ibn Ruschd" habe sie "bis dato nicht" gekannt, so Brigitte Schlesinger, Wien 12, in ihren ausführlichen Recherchen zur kleinen Nuss Nro. 385 betreffend Österreich und Marokko. Aber "Zeitreisen bildet!" Die Nussknackerin liefert biographische Eckdaten: Geboren "1126 in Cordoba (heute... weiter




K.u.k. Beamter mit "WZ". (Quelle: "Wr. Bilder", 1898. Repro/Kol.: Ph. Aufner)

Kraut und Rüben

Umbruch 1918 in der Bäckerstraße4

Mehr als zwei Jahrhunderte war unser Blatt die Chronistin einer europäischen Großmacht. Als 1918 von einem Tag auf den anderen etwa sieben Achtel der Monarchie wegfielen und nur mehr die kleine Republik (Deutsch-)Österreich mit einem "Wasserkopf" als Hauptstadt übrig blieb, musste das auch für die "Wiener Zeitung" Folgen haben... weiter




Quergelesen

Pfundnase schlägt Umurkennase1

Als das Wort "U(n)murke" in den Oktober-Zeitreisen fiel, erinnerte sich Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10, "ganz genau, dass ich von Kindheit an diesen Ausdruck von meiner Mutter hörte". Wie berichtet, bezeichnet man damit im Wienerischen eine Gurke. Laut dem vor einem Monat zitierten Grimm’schen Wörterbuch könne aber auch eine... weiter




Der Mythos des sauberen Wäschermädels blühte erst so richtig auf, als der Berufsstand bereits dem Untergang geweiht war. Bilder: Lithographie aus dem 19. Jh. (Ausschnitt)/Archiv. Repros: Moritz Szalapek

Wäschermädel und Lumpensammler

Ausgelaugt und hängen gelassen19

  • Lustiges Klischee und harte Realität der Wäscherinnen.
  • Lumpensammler lieferten Rohstoff für Papiermühlen.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 386.

Wir Wiener Wäscherweiber wollen weiße Wäsche waschen, wenn wir wüßten, wo warmes, weiches Wasser wäre!" Mit diesem Zungenbrecher stimmt Dr. Karl Beck, Purkersdorf, die Gemeine auf das Thema der Zusatzorchidee der Nro. 386 rund um einen legendären Berufsstand ein. Seine Vertreterinnen gehören zum festen Inventar von Alt-Wien oder was man sich... weiter




Mit welchen Texten begegnete wohl der hier abgebildete Herr dem Schimpf der Fratschlerin? (Bild: Illustrirte Zeitung, 1844)

Kaufrufe

Von Krawallminnerl bis Radibuam1

  • Fahrende Händler priesen in Alt-Wien singend Waren an.
  • Auch Lottozahlen und Papageien belebten das Straßengeschäft.
  • Zur Orchidee der Nro. 386.

Kam man beim Einkaufsbummel in Alt-Wien zum Markt, war Vorsicht geboten: Ein falscher Schritt und eine Flut von Flüchen aus dem Munde sogenannter Fratschlerinnen prasselte auf einen nieder. Besonders dieser Berufsstand feuerte die Gemeine zu Recherchen zur Orchidee der Nro. 386 an, die sich u.a. um diese Händlerinnen drehte... weiter




Am Allerheiligentag 1755 wurde Lissabon völlig zerstört. (Bild: Zeitgenössischer Druck/Archiv)

Lissabons Untergang

Ein Beben erschütterte Europa4

  • Wie die Welt an der Katastrophe von 1755 verzweifelte.
  • Hiobsbotschaft brauchte sechs Wochen, bis sie in Wien eintraf.

Als sich das Geschichtsfeuilleton im Jahr 2004 dem Erdstoß von 1755 widmete, konnte es einen Vergleich mit der Tsunami-Katastrophe in Südostasien noch nicht ziehen. Letztere sollte sich ja erst einige Wochen danach, am 26. Dezember 2004, ereignen. Die Berichte über diese Tragödie erinnern an die Schilderungen von 1755... weiter




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