Gemeine

Korrespondenz

Gesucht - mit oder ohne Exlibris!

Welchem Bücherfreund ist es nicht schon ähnlich ergangen? Da steht zu Hause in einem Regal ein wunderschöner Band mit einem schweren Fehler: Band II fehlt! Und er ist nicht und nicht aufzutreiben ... Obertüftler Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10, leidet genau an dieser Bibliophilen-Krankheit: "Nicht erfolgreich war ich bisher auf der... weiter




Das reale Scoglio Pomo , im Bild farblich hervorgehoben, ist ein Felskegel.  - © Bild: "Reizen van Cornelis de Bruyn" 1698. Repro: Ph. Aufner

Kraut und Rüben

Unaussprechliche Höhlenzoten1

Mit einem Schriftsteller-Freund von Franz Gräffer (siehe Seite II), der "heute fast vergessen" ist, beschäftigte sich Dr. Helmut Zemann, Kaisersdorf: "Ignaz Vinzenz Franz Castelli (1781-1862) war ein überaus populärer und vielseitiger Lyriker, Lustspieldichter und Unterhaltungsschriftsteller". Zur Zeit der napoleonischen Kriege waren seine... weiter




Das Gebiet der Vindeliker ist auf dieser Karte für Schulen innerhalb Rätiens eingezeichnet.   - © Karte: Druck ca. 1930. Repro: M. Ziegler

Römisches Reich

Versunkene Stadt der Noriker2

  • Ab 15 v. Chr. kam Norikum unter die Herrschaft Roms.
  • Bei Vindelikern und Ambisontern stieß das Imperium auf Widerstand.

Einen Blick in die Donauprovinzen des antiken Römischen Reichs gewährte der Plan in der Rubrik KARTEN GELESEN der Nro. 380. Zu sehen waren u.a. die Gebiete Norikum und Vindelitia, um die sich die Spezialfragen drehten. Zum keltischen Königreich, das die Römer "Regnum Noricum" nannten, fand Herbert Beer, Wolfpassing... weiter




Gesungen wird auch bei Renovierungsarbeiten, bei denen die Vereinsmitglieder selbst anpacken, hier 1980.  - © Foto: Wiener Männergesang-Verein

Wiener Männergesang-Verein

Mit geschlossenem Mund singen

  • Der Wiener Männergesang-Verein wurde 1843 gegründet.
  • Trotz behördlicher Hürden kam er rasch zu Ruhm.

Ein einziger Raum steht dem Wiener Männergesang-Verein für sein Museum zur Verfügung. Platz ausnutzen, heißt also die Devise in den alten Gemäuern in der Bösendorferstraße 12, Wien 1. Trotz der wenigen Quadratmeter gibt es viel zu entdecken. Das Bild rechts etwa, das einen Auftritt der singenden Herren anno 1847 im Dornbacher Park (nun Neuwaldegger... weiter




Arimaspen wurden nicht immer einäugig dargestellt. Kampfszene ("WZ"-Kolorierung) aus der griechischen Mythologie: Arimaspen vs. Greife.  - © Bild: Böttiger, Kl. Schriften . . ., 1837. Repro & Kol.: Ph. Aufner

Franz von Gretzmiller

Historiker und vielleicht Zyniker

  • F. v. Gretzmiller war Hofkammer- Archiv-Registrant.
  • Er starb, bevor sein Geschichtswerk voll publiziert war.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 380.

Der Tüftlerkreis hatte mit der Zusatzorchidee der Nro. 380 eine sehr knifflige Aufgabe erhalten. Dafür ergeht zunächst ein "Chapeau!" an alle, die sich daran versucht haben. Die Geschichtsbegeisterten erfuhren aus erster Hand, wie es ist, wenn zu einem Thema nur wenige Quellen vorhanden sind: So wurden schon in der Antike aus den Arimaspen... weiter




Das Dreilauferhaus (links vorne im Bild) am Wiener Kohlmarkt kannte Franz Gräffer genau. Sein Vater besaß dort ab circa 1780 eine Buchhandlung, die auch der Sohn unter anderem als Lager nutzte.  - © Bilder: C. Schütz, 1786 (ob.)/Archiv. Repros: Moritz Ziegler

Franz Gräffer

Ein Antiquar gerät aufs Glatteis1

  • Franz Gräffer (1785-1852) war Autor in Wien.
  • Sein Hauptwerk ist ein umfassendes Österreich-Lexikon.
  • Zur Orchidee der Nro. 380.

Eine besondere Anerkennung für Franz Gräffer, um den sich die Orchidee der Nro. 380 drehte, ist die Weiterführung seines Lebenswerks durch Dr. Constant von Wurzbach (1818- 1893). Mit dessen "Biographischem Lexikon des Kaiserthums Oesterreich", das ab 1856 erschien, trat der bekannte Lexikograph in die Fußstapfen Gräffers und stellte ihn in seinem... weiter




Blick in die Wollzeile anno 1901 von Franz Poledne (1873-1932).  - © Bild: Galerie Szaal, Wien 1 (danke!). Repro: Irma Tulek

Wollstrazze - Wollezeil - und Sonnenfels

Von Webern und Bibliophilen3

  • Wollzeile in Wien als Buchparadies.
  • Sonnenfels lebte im Haus 827.
  • Zur Frage 1 der Nro. 380.

Als Staatsmann Joseph v. Sonnenfels (1732/33-1817) kurz vor seinem Tod vom alten Fleischmarkt in die Wollzeile zog, hätte er im Haus schräg gegenüber "Echten alten Syrmischen Slibowitza", Zwetschkenschnaps aus dem Gebiet zwischen Save und Donau, erwerben können. Solche Angaben entnimmt man alten Ausgaben der "Wiener Zeitung"... weiter




Das Verdikt "schwerer Kerker" kam oft einem Todesurteil gleich. Das oben abgedruckte Gemälde zeigt eine mildere Strafe: Der Inhaftierte darf sich in seiner Zelle bewegen. Bei der verschärften Form lag man in Ketten.  - © Bild: H. J. Scheeres, ca. 1850/Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam. Repro: Martina Hackenberg

Justizmord im 18. Jahrhundert

Märtyrertod eines Demokraten2

  • M. J. Prandstätter trat in Wien für die Freiheit ein.
  • 1795 wurde er dafür verurteilt.
  • Zur Frage 2 der Nro. 380.

Kreischend fallen die schweren Tore der Burg Palanok hinter dem Gefangenen Martin Joseph Prandstätter (auch M. Josef Prandstetter, 1760-1798) ins Schloss. Der "Magistratsbeamte, Dichter und Freimaurer", wie Ing. Alfred Kaiser, Purkersdorf, notiert, wurde 1795 in das Verlies geworfen, aus dem er nicht mehr lebend zurückkehren sollte... weiter




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