Gemeine

Quergelesen

Baustellenführung mit Ing. Malecki

Eine Postkarte flatterte dem Geschichtsfeuilleton jüngst ins Haus, die zwar nur einige Zeilen von Dr. Brigitte Pixner, Wien 13, enthielt, doch diese hatten es in sich. Den Bericht über den Wiener Justizpalast in der vorigen Ausgabe fand die Zeitreisende "sehr interessant", war sie doch selbst in diesem Gebäude "einige Zeit . . . Rechtspraktikantin"... weiter




Zwei Väter der Germanistik , Jacob (r.) und Wilhelm Grimm, sowie ein Ausschnitt aus Band 7 ihres Opus magnum (1889; bearbeitet v. M. Lexer). - © Bilder: Dt. Wörterb.; Repro/Montage: Ph. Aufner

"Der Grimm" in 350.000 Einträgen

Republik der Wörter - ohne Adel!

  • Bahnbrechendes Lexikon der deutschen Sprache.
  • Brüder Grimm kämpften für die Kleinschreibung.

Gut Ding braucht bekanntlich Weile. Manchmal lässt das Ding, und sei es noch so gut, doch etwas lange auf sich warten. So wurde die Gemeine ein ganzes Jahr auf die Folter gespannt, bevor ihre Recherchen zu einer Kartennuss vom Juni 2017 in den Zeitreisen präsentiert werden. Danke für die Geduld! Das ist freilich gar nichts gegen die Zeitspanne... weiter




In Muggia nahe Triest gestaltet Familie Kremser eine Schau.  - © Barbara Ungepflegt/Manfi Red

Nota bene

Öliges, nicht Schmalziges!

PERFORMANCE: Der Gemeine ist er als Geschichtsfreund und Zeitreisenmedicus bekannt, doch Dr. Manfred Kremser, Wien 18, hat auch andere Gesichter! Für ein besonderes Projekt hat er sich als Manfi Red mit seiner Tochter Barbara Kremser zusammengetan; Kunstaffine kennen die international wirkende Performerin als Barbara Ungepflegt... weiter




Eduard Winter

Im Banne des Reformkatholizismus1

  • Eduard Winter verehrte Zeit seines Lebens B. Bolzano.
  • In Berlin fand er sein Glück als Akademiker.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 382.

Der Lebensweg des Forschers, nach dem in Nro. 382 gefragt wurde, gibt allerhand Rätsel auf. Um Eduard Winter, wie Reinhard Wieser, Wien 22, herausfand, drehte sich die Zusatzorchidee. Auf den ersten Blick zeigt seine Biographie gewaltige ideologische Umbrüche. Was soll man von einem exkommunizierten Priester halten... weiter




Jakob J. David war Feuilletonist in unserem Blatt (Faksimile aus "WZ"-Spätausgabe "Wiener Abendpost", 25. Mai 1905). Eine Schau im Literaturhaus Wien (r.o.) stellt ihn als Jung-Wien Autor vor.  - © Bilder: Literaturhaus Wien/Archiv

Ausstellung im Literaturhaus Wien

Jung-Wien in Zeitungsausschnitten

  • Autorengruppe nahm Einfluss auf Zeitgenossen und Nachgeborene.
  • Schriftsteller Jakob J. David war auch Redakteur der "Wiener Zeitung".

Eine aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Wien nimmt unter anderem den kaum bekannten Schriftsteller Jakob Julius David in den Blick. Dieser Jung-Wien-Autor ließ das Geschichtsfeuilleton aufhorchen, war er doch ab 1903 unter dem damaligen Chefredakteur Dr. Eugen Guglia Mitarbeiter der "Wiener Zeitung"... weiter




Weit kam Bolzano nicht - geographisch gesehen. Er wohnte in Prag (hier um 1840) und Südböhmen.  - © Gemälde: F.X. Sandmann

Bernard Bolzano

Predigt des rechnenden Denkers

  • Bernard Bolzano beschäftigte sich mit Gemeinwohl.
  • Er forderte Gleichberechtigung - auch für Frauen.
  • Zur Orchidee der Nro. 382.

Ein schwacher Mathematiker wird nie ein starker Philosoph werden", so zitiert Dr. Alfred Komaz, Wien 19, den in der Orchidee der Nro. 382 Gesuchten. Dieser Leitspruch wird "Bernardus Placidus Johann Nepomuk Bolzano (1781- 1848)" zugeschrieben, den Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, nennt. Sein Vorname ist im Deutschen sowohl als Bernard als auch... weiter




Der Mormone Joseph Smith spricht zu Ureinwohnern. - © Lithogr. (Ausschnitt): H. R. Robinson, ca. 1840

Blattmachen anno 1838

Wie man Indianer-Häuptling wird15

Rückt der Blattschluss näher, geht es in Redaktionen hektisch zu, heute wie vor 180 Jahren. Hier muss gekürzt, dort eine wichtige Meldung untergebracht oder umgeschrieben werden. Dass dabei Schnitzer passieren, gilt anno 2018 - leider! - ebenso wie 1838. Damals werkte "WZ"-(Haupt-)Redakteur Joseph Carl Bernard (ca... weiter




Wie Nachrichten etwa aus "Londen" (im Hintergrund mit blauer Kuppel: St. Paul’s Cathedral) ans "Diarium" (Ausschnitte 1740) flossen, beschäftigt Forschende.  - © Bilder: Sammelkarte, 1860/Faksimiles aus dem WZ-Archiv

Konferenz an der ÖAW 24./25. April

Das "Diarium" als reiche Quelle

  • Was Historiker und Hydrologen in alten Ausgaben unserer Zeitung suchen.

Der Ort der Tagung hätte passender nicht sein können: Der Sitz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am heutigen Dr.-Ignaz-Seipel-Platz liegt direkt gegenüber jenen Räumlichkeiten, in denen einst die Redaktion der "Wiener Zeitung" residierte. In unmittelbarer Nähe, im alten Regensburgerhof am Lugeck... weiter




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