• vom 03.02.2019, 09:00 Uhr

Gemeine


Nachruf

In memoriam Mag. Peter Michael Rath




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    Mag. Peter Michael Rath (1940-2018).

    Mag. Peter Michael Rath (1940-2018).© privat Mag. Peter Michael Rath (1940-2018).© privat

    Das Geschichtsfeuilleton hat der Gemeine die traurige Nachricht zu überbringen, dass Intensivzeitreisender Richter i. R. Mag. Peter Michael Rath am 26. Dezember 2018 nach langer Krankheit verstorben ist. Der Tüftlerkreis verliert damit ein engagiertes und liebenswürdiges Mitglied.

    Fast 35 Jahre war der Jurist, Jg. 1940, mit Prof. Dr. Monika Rath verheiratet. Mit ihr teilte der im privaten Kreis Michael Genannte viele Interessen: Reisen, Kultur, speziell Literatur, bildende Kunst, Musik und nicht zuletzt Geschichte. Das Zeitreisen-Ehepaar lieferte dem Geschichtsfeuilleton stets gründlich recherchierte, aber auch aufwendig gestaltete Manuskripte. Mag. Rath, ehemals Richter am Wiener Bezirksgericht Innere Stadt, widmete sich mit besonderer Hingabe juristischen Themen "mit historischem Anstrich", wie er, so Prof. Dr. Monika Rath, zu sagen pflegte. In den vergangenen Jahren gab es wohl kaum eine Zeitreisennuss, die der versierte Spurensucher ausließ.


    Seine letzte Ruhestätte fand Mag. Peter Michael Rath auf dem Hietzinger Friedhof (Gruppe 71, Reihe 1, Grab 18B). Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Angehörigen, allen voran Prof. Dr. Monika Rath. "Die Historie hilft immer". Mit diesen Worten kündigt die Zeitreisende an, weiterhin Nüsse - für sie ein "veritables Labsal" - knacken zu wollen.

    Depeschen
    Als "langjährige - meist passive - Leserin der Zeitreisen" meldete sich Hedda Loimer-Homm (danke, auch für die Fotos!) zu Wort. Bei einem Besuch des venezianischen Marinemuseums Museo Storico Navale (wo sie Napoleons Tintenfass suchte und fand!) stieß sie auf Bruchstücke ihrer persönlichen Geschichte: "Mitten in den Exponaten . . . fand ich mich buchstäblich unter den Trümmern der k.u.k. Marine", u.a. "Teile des Schlachtschiffs "Viribus Unitis", auf dem mein Vater, Jahrgang 1892, als junger Offizier gedient hatte."

    Die Gemeine-Recherchen in den vorigen Zeitreisen zum Thema Sensen ließ Dr. Luitgard Knoll, Wien 19, an ein Lied aus ihrer Tiroler Schulzeit (1945-1951) denken: "Hoi luschtig, mia Knechtla, des Mahn isch a Freid, / besonders wann d’ Sensn a bissl no schneidt." Und dazu der Refrain: "Drum dengl nua, dengl nua, dengl nua zua, mei Bua . . ." Weiters hat Dr. Knoll einen Literaturtipp zum Thema: "Der leider schon verstorbene orthopädische Chirurg Dr. Hermann Neugebauer hat in seinem Erzählband "Madeleine" (Holzhausen 1995) eine sehr berührende Geschichte, "Die Mahd", veröffentlicht."

    An Zeitreisensammlerin Silvia Hörmann: Ihr Anliegen ist nicht vergessen! - Besten Dank an Gemeine-Statistiker Herbert Ambrozy, Wien 7 (demnächst folgt eine Anfrage)!

    P.S. Im ZEITREISENLOTTO gewann Michael Chalupnik, Sieghartskirchen; herzlichen Glückwunsch!




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2019-01-30 16:20:43
    Letzte Änderung am 2019-01-30 16:54:09



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