• vom 03.03.2018, 19:00 Uhr

Gemeine


Korrespondenz

Sang- und klangvolles Vermächtnis




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    Moritz von Schwind fertigte diese Skizze von Franz Schubert am Klavier und dem Sänger Johann M. Vogl an.

    Moritz von Schwind fertigte diese Skizze von Franz Schubert am Klavier und dem Sänger Johann M. Vogl an.© Bild: Archiv. Repro: Moritz Szalapek Moritz von Schwind fertigte diese Skizze von Franz Schubert am Klavier und dem Sänger Johann M. Vogl an.© Bild: Archiv. Repro: Moritz Szalapek

    Die Verdienste des Wiener Männergesang-Vereins hebt Josef Resler, Wien 16, hervor. Die Institution verhindert seit 1843 den sang- und klanglosen Untergang von wertvollem Kulturgut. Tüftler Resler geht nicht zuletzt auf den Liederfürsten Franz Schubert (1797-1828) ein, der Thema in den vorigen Zeitreisen (S. II) war. Wie berichtet, wurde die Grabstätte des Musikus vom Währinger Ortsfriedhof verlegt: Der Männergesang-Verein organisierte, "wie es auf den persönlichen Einladungskarten" hieß, die "Wiederbestattung der irdischen Ueberreste Franz Schubert’s am Sonntag den 23. September 1888, 11 Uhr Vormittags, am Wiener Centralfriedhofe".

    Der singende Bund stiftete zudem "das von Carl Kundmann geschaffene" Schubert-Denkmal im Wiener Stadtpark. Gemeinsam mit dem Architekten Theophil Hansen entwarf es Kundmann, der als einer der Baumeister der Wiener Ringstraße bekannt wurde.


    Tüftler Resler fügt an: Ein Modell des Denkmals "ist im Museum des Vereins zu besichtigen (Bösendorferstraße 12, Wien 1, im Gebäude des Musikvereins, Anm.), ebenso der goldene Schlüssel zu Schuberts Sarg."

    Depeschen
    Eine wichtige Information fehlte in den Februar-Zeitreisen: Der Einsendeschluss zur Lösung der Spezialfragen auf Seite IV (Pardon!). Gesandter i.R. Dr. Josef Litschauer, Wien 10, tippt richtig: "Kann die Gemeine davon ausgehen", dass dieser "für die KARTEN GELESEN-Beiträge ... der 26. März 2018 ist?"

    Ja, genau! Bis dahin können Antworten einlangen. (Wiederholung der Spezialnuss: Lief die Besetzung von Noricum durch die Römer ausschließlich friedlich ab? Welche Hauptstadt hatten die Noriker? Wo lag sie vermutlich? Was geschah mit den Vindeliken? Wie endete die römische Herrschaft? Buchpreis ausgelobt!)

    Auf der Suche nach dem Brettspiel "Schatz von Omschag" wandte sich Peter Thomas Suschny, Wien 14, an den Tüftlerkreis. Dr. Harald Dousek, Wien 2, richtet dem "Zeitreisenkollegen" aus: Er besitzt das Spiel! - An Ernst Smole, Wien 8: Toller Faksimile-Fund der Erstausgabe des "Wiennerischen Diarium" - Chapeau! Das Format (ca. 17x20 cm) war das kleinste, in dem unser Blatt je erschien. - Danke an Dr. Alfred Müller, Wien 18 (willkommen im Tüftlerkreis!), für Familienkalender aus 1913 und Details zur Schmoll-Schuh-Pasta. Aperçus reserviert! - An Dr. Gottfried Mazal, Bisamberg: Danke für weiterführende Recherchetipps zur Bieroper!

    Der Zeitreisenschreiber schickt dem Buchhändler und Geschichtsfreund Felix Stelzer ein großes Kompliment: Hinweise zu Firma Gerold sind vorgemerkt!

    ZEITREISENLOTTO: Prof. Helmut Bouzek, Wien 13, gewann. Gratulation!




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    Korrespondenz, Zeitreisen

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-02-28 13:26:41
    Letzte Änderung am 2018-02-28 15:05:06


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