• vom 05.08.2018, 15:00 Uhr

Gemeine


Quergelesen

Austriakische Spuren an der Newa




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief






    Fanny Elßler (1810-1884) tanzt den Cachucha. 

    Fanny Elßler (1810-1884) tanzt den Cachucha. © Bild: NYPL Fanny Elßler (1810-1884) tanzt den Cachucha. © Bild: NYPL

    Sommerzeit ist Reisezeit, nicht nur Zeitreisenzeit! Und so treffen in der Klause des Geschichtsfeuilletons vermehrt Urlaubsgrüße von Tüftlerinnen und Tüftlern ein. Stellvertretend sei hier jener von Brigitte Schlesinger, Wien 12, aus Valsanzibio bei Padua genannt, wo sie das "traumhaft schöne Dianaportal der Villa Barbarigo . . . aus dem 17. Jahrhundert" beeindruckte. Besten Dank!

    Von seinem Besuch in St. Petersburg schwärmt Dr. Alfred Komaz, Wien 19: Die notabene 1703 gegründete Stadt an der Newa "ist wirklich . . . sehenswert"! Wenn man "genügend Zeit hat, kann man auch Bezüge zu Österreich finden". So stieß Dr. Komaz auf "ein Gemälde des "guten" Kaisers Franz I. hoch zu Ross in der Eremitage . . . Ein weiteres Beispiel ist eine kleine Bronzefigur der österreichischen Tänzerin Fanny Elßler, welche in einer Vitrine im Theatermuseum steht. Von deren Gastspiel wusste unsere Führerin zu berichten, dass ihr Auftritt wegen des langanhaltenden Applauses des begeisterten Publikums erst um über eine halbe Stunde später beginnen konnte und dass ihr "Cachucha"-Tanz besonders gefallen habe, worauf ihr Fürst Gallitzin ein Armband aus Edel- und Halbedelsteinen verehrte, deren Anfangsbuchstaben das Wort "Moskwa" ergaben. "Si non e vero . . .""


    Depeschen
    "Bestürzt" schickte Dr. Manfred Kremser, Wien 18, eine Eilmeldung ans Geschichtsfeuilleton, in der er mitteilte, dass die gemeinsam mit Tochter Mag. Barbara Kremser konzipierte und in den Juli-Zeitreisen angekündigte Ausstellung in Muggia/Italien abgesagt wurde. Das Künstlerduo bedauert, mit den lokalen Behörden auf keinen grünen (Öl-)Zweig gekommen zu sein, hofft jedoch, die Schau zum Thema Olivenöl in Wien nachholen zu können. Die Gemeine wird selbstverständlich rechtzeitig darüber informiert werden!

    Das "Fundstück" der vorigen Zeitreisen richtete eine Frage an alle: Wo könnte sich ein anno 1855 samt Bild in einer "WZ"-Beilage inseriertes Haus befinden? Depesche von Prof. Dr. Hanns Waas, Wien 19: "Ich spekuliere, das schöne stockhohe Haus lag in Schottwien." Lieber Herr Immobilienspekulant, wir platzen vor Neugier! Wissen Sie womöglich Näheres? - Zum KARTEN GELESEN im Juli bzw. zur erwähnten Annexion der Bukowina 1775 durch Habsburg, schreibt Mag. Wolfgang Mauer, Wien 17: "Ich vertrete die Meinung, dass eine Annexion nicht vorliegt, da die Abtretung im Frieden von Küçük mit dem Osmanischen Reich vereinbart wurde. Es handelt sich völkerrechtlich also um eine konsentierte Sezession."

    P.S. Im ZEITREISENLOTTO gewann Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7; Gratulation und toi, toi, toi!




    Leserkommentare




    Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


    captcha Absenden

    * Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-08-01 17:05:18
    Letzte Änderung am 2018-08-01 17:12:35


    Beliebte Inhalte

    Meistgelesen
    1. Rotkäppchen und der böse Fritz
    2. Land des Lächelns, Land des Leids
    3. Hie Bibelleser, da Friedensstörer
    4. "Diarium" beim Tag des Denkmals
    5. Auf Biegen und Brechen
    Meistkommentiert
    1. Gute Zeiten, schlechte Zeiten . . .
    2. K.u.k. Oasen - eine Fata Morgana
    3. Zehn Küchen und ein Riesenkeller
    4. Predigt des rechnenden Denkers

    Werbung





    Werbung