Gemeine

Zeitreisender beim Tüfteln? (Bild: Geduldspiel, Anker, um 1900/Archiv)

Quergelesen

Gemeine entscheidet: Tüftler bleibt!2

Ich tüftle, du tüftelst, er tüftelt, sie tüftelt - wir tüfteln! Nachdem in der vorigen Zeitreisen-Nummer eine Anregung Platz fand, den im Geschichtsfeuilleton häufig verwendeten Begriff "Tüftler" zu überdenken, weil er negativ aufgefasst werden könnte, haben sich etliche Gemeine-Mitglieder gemeldet. "Ausschließlich positiv" sieht Gerhard Toifl... weiter




Unter Schirmen boten Händlerinnen und Händler ab 1780 nahe der Wiener Karlskirche Lebensmittel an (rechts: Teil eines Gemäldes von C. Moll, 1894), die mitunter auf Eselsrücken ankamen (links: südländische Verkäuferin, 1819).

Alt-Wiener Märkte

Misthaufen auf dem Naschmarkt5

  • Bis 1780 wurde Obst und Gemüse auf der Wiener Freyung verkauft.
  • Danach siedelten die Standler am Wienfluss.
  • Zu Frage 1 der Nro. 386.

Rastlos dröhnen Kraftfahrzeuge mit Vollgas durch das Wiental - so sah es zumindest Anfang der 1970er-Jahre ein Plan für den Bau einer sechsspurigen Stadtautobahn vor. Der dort angesiedelte Naschmarkt hätte der Blechlawine weichen müssen. Doch die Bevölkerung bezog lautstark Stellung gegen das Vorhaben - auch musikalisch... weiter




Wieviel wären Gulden nun wert? (Bild: Ausschnitt aus einem Gemälde des 16. Jh.s)

Kraut und Rüben

Schnaps und eine Praterschaukel1

Was um Himmels Willen ist ein Umurckhenhändler?" Wenn Dr. Helmut Zemann, Kaisersdorf, in alten Zeitungen blättert, tun sich Fragen über Fragen auf. Beim Recherchieren für die Orchideenfrage der Nro. 386 (sie wird im November beantwortet) stieß der Tüftler auf ein "Verzaichnuß" von Berufen in Wien 1728... weiter




In prunkvoller Kutsche fuhr der marokkanische Gesandte zur Hofburg. (Bild: Wien Museum)

Hoher Besuch 1783

Marokkaner in Wien bewundert1

  • Pascha von Tanger bei Kaiser Joseph II.
  • Ab 1828 gab es Handelskriege.

Am Kohlmarkt konnte man anlässlich eines Staatsbesuches 1783 Bildberichte erstehen. In der "Wiener Zeitung" vom 26. April dieses Jahres wurde einer davon wie folgt angepriesen: "Der Verfasser glaubt hiebey durch Wahrheit und Aehnlichkeit sich besonders ausgezeichnet zu haben". Wer der Besucher und wer der Illustrator war... weiter




Adalbert Stifter kehrte Wien im Mai 1848 den Rücken. (WZ-Bearbeitung eines zeitgen. Stiches v. C. Mayer)

Wien im Jahr 1848

Amazonen und Literaten im Kampf

  • Adalbert Stifter saß 1848 zwischen den Stühlen.
  • Die Revolution brachte Frauen auf die Barrikaden.
  • Zu Frage 2 der Nro. 386.

Sein Leben in Wien sei "unerträglich", die "schlechte und stinkende Luft" ein Greuel, ja, "verhasst wie der Tod" seien ihm Stadt und Menschen. So schrieb Adalbert Stifter (1805-1868), der 1826 zum Jusstudium in die Donaumetropole übersiedelt war, in einem Brief an die von ihm verehrte Franziska "Fanny" Greipl. Dr... weiter




Veranstaltungstipp

"Diarium" beim Tag des Denkmals

Am Sonntag, 30. September, findet der Tag des Denkmals statt, bei dem Kulturinstitutionen in ganz Österreich ihre Tore öffnen. Auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW) nimmt daran teil und präsentiert Interessierten eine Handvoll Projekte. Eines davon ist die digitale Erschließung historischer Ausgaben unseres 1703 gegründeten... weiter




Huang Zongxi (1610-1695, r. o.) war Anhänger von Konfuzius (im Bild links mit Hut, daneben Lao-Tse in Rot sowie ein Schüler Buddhas; die drei verkörpern die Hauptlehren Alt-Chinas). R.: Teil einer aus Europa stammenden Karte. - © Bilder: Novus Atlas Sinensis, 1655/Archiv. Repro: M. Szalapek

Das Reich der Mitte im 17. Jh.

Land des Lächelns, Land des Leids1

  • 1644 kam es in China zu einem Dynastiewechsel.
  • Ein Philosoph übte scharfe Kritik am Herrscherhaus.

Als "mild und friedlich", ja sogar vorbildlich, wurden im 16. und 17. Jahrhundert diverse Kaiser in China von europäischen Missionaren beschrieben. Auch den Südtiroler Martino Martini (1614-1661), der Angehöriger der österreichischen Jesuiten war, fesselte das ferne "Land des Lächelns". (Mit dieser Bezeichnung kann auch Japan gemeint sein;... weiter




Worauf wartet der Wolf eigentlich?  - © Bild: Leipzig/Schwetschke, o.J.

Kraut und Rüben

Rotkäppchen und der böse Fritz4

Eine gute Erzählung braucht einen Bösewicht. Müssten die Zeitreisenden aus der Geschichte einen Schurken wählen, so hätte wohl Friedrich II. gute Karten. Kaum ein Herrscher ist im Tüftlerkreis so unbeliebt. Schon aus den Recherchen zu Frage 2 der Nro. 384 sprach deutlich Antipathie. Nach Erscheinen der Zusammenstellung zum "Alten Fritz" in der... weiter




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