Gemeine

Übersichtskarte der habsburgischen Länder 1477, ganz im Westen die Vorlande (Quelle: F. W. Putzger, Hist. Schul-Atlas, 1935).

Vorderösterreich

Schwanzfeder des Kaiseradlers2

  • Freiburg im Breisgau war einst österreichisch.
  • Habsburger Albrecht VI. stiftete die dortige Uni.

Es waren einmal "schöne, lustige, wolgelegene und nutzbare lande", die - so urteilte ein habsburgischer Beamter 1565 - "ain zimblich schön fürstentumb wol und stattlich" dargestellt hätten. Wenn sie nur "alle bei und aneinander gelegen" wären . . . Stattdessen wirkten die verstreuten Flecken ganz im Westen des Reichs... weiter




Den richtigen Riecher . . .



Eine Ansichtskarte zeigt die Floridsdorfer Lokomotivfabrik (l.); im grauen Alltag hantierten Arbeiter mit gefährlichen Maschinen, hierzulande ebenso wie auf der rechts abgebildeten britischen Illustration. - Bilder (Archiv): Ansichtskarte; Sammelbild.

Eisenbahnen aus Alt-Wien

Die Loks aus der Knochenmühle1

  • Das Waisenkind Georg Sigl wurde Großindustrieller.
  • Den Bahnbetrieb der Monarchie brachte er ab ca. 1850 auf Schiene.
  • Zu Frage 1 der Nro. 388.

Die ""Banamühl’" hat jeder kennt und gewusst, wo sie ist." Der Dreher Friedrich Berger, der in den 1940er-Jahren in der Floridsdorfer Lokomotivfabrik eine Stellung fand, erinnert sich an seinen Arbeitsplatz. "Bana" ist ein Dialektbegriff für "Gebeine", die "Banamühl’" also die Knochenmühle. Ein solcher Betrieb, der v.a... weiter




Das kräftige Rot , in das Baum das Reich der Fee Glinda tauchte, wurde auch politisch gedeutet (Bild aus: L. F. Baum, "The Wonderful ...", 1900). - © Baum, L. Frank (Lyman Frank), 18

Der Zauberer von Oz

Wirbel um gefärbte Märchenwelt1

  • Seit 1900 eckt Frank Baum mit Oz-Saga auch an.
  • Farbkino machte Änderungen nötig.

Einen ganz besonderen Nebenpfad beschritt Gerhard Toifl, Wien 17, bei seinen Recherchen zu einer Karte, die auf Seite IV der September-Zeitreisen präsentiert wurde. Der Weg führt vom Märchenland Oz nach Wien und - indirekt - Venedig. Dazu später mehr. Besagter Plan zeigt das Zauberreich Oz und umliegende Gebiete... weiter




"Hätt’ er gelernt was Rechtes , müsst er nicht schreiben Bücher." So urteilte sein Onkel über Harry Heine (1797- 1856), der nicht zum Kaufmann taugte. Porträt: C. W. Quinell/Postkarte (Archiv).

Heinrich Heine

Düsseldorfs geschmähter Spötter3

  • Heinrich Heine wurde weit über seinen Tod 1856 hinaus angefeindet.
  • Seinen Humor verlor er auch nach jahrelangem Siechtum nicht.

"Die deutschen Censoren ------------- ---------- ----------- ---------- Dummköpfe -------- -------- ------- ------ --------" Mit diesen Zeilen machte sich jener Mann über die Zensur lustig, auf dessen Spur sich die Gemeine anlässlich der Orchidee der Nro. 388 begab: Heinrich Heine. Gerhard Toifl, Wien 17, dazu: Der Dichter verstand es, "die Zensur... weiter




Der Ringplatz im Herzen von Czernowitz, hier wohl um das Jahr 1900, sieht heute noch ähnlich aus. (Bild: Zeitgenössische Ansichtskarte/Archiv)

Blick in die Hauptstadt der Bukowina

Per Eilzug in die k.u.k. Kulturoase5

  • Ein Besuch im altösterreichischen Czernowitz.
  • Paul Celan und Rose Ausländer stammen aus der Stadt am Pruth.

Prächtig liegt die Stadt auf ragender Höhe. Wer da einfährt, dem ist seltsam zu Muthe: er ist plötzlich wieder im Westen, wo Bildung, Gesittung und weißes Tischzeug zu finden." So schilderte Karl Emil Franzos anno 1875 im Stil der Zeit das Ende einer Bahnfahrt von Wien nach Czernowitz, "dies blühende Stücklein Europa"... weiter




"Gemma, gemma" , heißt es ab 8. Nov. im Wien Museum.  - Bild: O. Laske/© Wien Museum

Nota bene

Forscher sucht Zeitreisende

INTERVIEWS: Dass sich Forscherinnen und Forscher für Sie, liebe Gemeine, begeistern, ist nichts Neues. So waren im April 2018 zwei Mitglieder des Zeitreisenteams zu einer Tagung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eingeladen, um über die aktive Beteiligung der Leserinnen und Leser am Projekt Zeitreisen zu berichten (vgl. Nro. 384)... weiter




Pythagoras’ Berechnungen faszinierten auch Ibn Ruschd, der hier mit Turban dargestellt dem Mathematiker über die Schulter schaut.  - © Bild: Fresko "Schule von Athen" (Ausschn.), Raffael (1510/11)

Arabischer Denker

Der Kommentator des Philosophen1

  • Denker Averroes bzw. Ibn Ruschd öffnet Tor zu Antike.
  • Er kommentiert Aristoteles im 12. Jh.

Den Namen "Abu ’l-Walid Muhammad bin Ahmad bin Muhammad Ibn Ruschd" habe sie "bis dato nicht" gekannt, so Brigitte Schlesinger, Wien 12, in ihren ausführlichen Recherchen zur kleinen Nuss Nro. 385 betreffend Österreich und Marokko. Aber "Zeitreisen bildet!" Die Nussknackerin liefert biographische Eckdaten: Geboren "1126 in Cordoba (heute... weiter




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