Gemeine

Start von Aspern in Richtung Kiew 1918 .  - © Foto: Archiv A. Kustan

Nota bene

Archivalische Höhenflüge

LITERATURTIPP zu k.u.k. Kolonial-Plänen, die auf Seite I der Juli-Zeitreisen thematisiert wurden: In seinem 2017 publizierten Buch ""Europa ist zu enge geworden". Kolonialpropaganda in Österreich-Ungarn 1885-1918" (Wien, Promedia Verlag; 25) macht der Historiker Simon Loidl deutlich, dass die Idee des Kolonialismus im Habsburgerreich fest verankert... weiter




Aus dem Archiv von Tüftler Dr. Litschauer: Arbeiterkalender 1950.  - © Repro: Irma Tulek

Kraut und Rüben

Großer Sohn, beschäftigte Töchter1

Liesing heißt bekanntlich der 23. Wiener Bezirk. Dass auch ein kleiner Ort im schönen Kärntner Lesachtal diesen Namen trägt, ist in Ostösterreich nicht jedem präsent. Dorthin, nach Liesing im Lesachtal, muss das Zeitreisenteam zerknirscht zu einem Bußgang aufbrechen. Mag. Gerhard Keuschnig, Lienz, wies auf einen Fehler in der Juli-Ausgabe hin: Der... weiter




Die Friedfertigkeit der Meeressäuger spiegelt sich in diesem Bild wider. R. ob. Melville mit 28, drei Jahre bevor "Moby Dick" erschien.  - © Bilder: Grönlandwal in "Nature Neighbors . . ." 1914/Archiv. Repro: Ph. Aufner

Inspirationsquellen für "Moby Dick"

Die Jagd nach Ruhm und Walrat1

  • "Essex"-Untergang 1820 war Vorlage für Herman Melville.
  • Autor mit eigener Walfang-Erfahrung.

Ein 21-Jähriger heuert 1841 auf einem Walfänger an und hört dort zum ersten Mal von einem legendären Schiffsunglück, das ihn schriftstellerisch inspirieren sollte - und das in der Kartennuss der Nro. 382 rund um das Thema Wale gesucht war. Dr. Karl Beck, Purkersdorf: Das US-Walfangschiff ""Essex" . . . wurde am 20... weiter




Er hatte viele Gesichter : Friedrich II. (1712-1786) war brutaler Despot, fortschrittlicher Reformer und Kulturmensch.  - © Gemälde (Ausschnitt): David Matthieu, 1740er

Friedrich II.

Kein blauer Dunst in Preußen2

  • Raucher tolerierte Friedrich II. nicht.
  • Religionsfreiheit war ihm jedoch ein Anliegen.
  • Zu Frage 2 der Nro. 384.

Sofern ich nicht allzeit gesegneten Leibes (d.h. schwanger, Anm.) gewesen, hätte mich gewiss niemand aufgehalten, mich persönlich diesem so meineidigen Feind entgegenzusetzen." Diesen in unterschiedlichen Versionen existierenden Ausspruch Maria Theresias gibt Richter i.R. Mag. Peter Michael Rath, Wien 7, wieder... weiter




Üppigem Essen sprach Maria Theresia (1717-1780), hier als junge Herrscherin, sehr zu. In späteren Jahren machte ihr Übergewicht zu schaffen.  - © Gemälde (Ausschn.): Jean-Étienne Liotard (1747)

Maria Theresia privat

Kaiserlicher Kübel und ein Fleck3

  • Maria Theresia trank täglich zwei Tassen Kaffee.
  • Sie schlemmte für ihr Leben gern, hielt sich aber streng an Fasttage.
  • Zu Frage 1 der Nro. 384.

So ein kaiserlicher Leibarzt hat es wahrlich schwer! Er war "nicht nur für die Heilung damals noch schwer behandelbarer Krankheiten wie etwa der Pocken bei der großen Kinderschar Maria Theresias verantwortlich", so Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, sondern stellte auch "einen Diätplan für die gesamte kaiserliche Familie auf"... weiter




Baute den Justizpalast wieder auf: Ferdinand Malecki (1875-1943).  - © Foto: privat/Dr. G. Pixner

Quergelesen

Baustellenführung mit Ing. Malecki1

Eine Postkarte flatterte dem Geschichtsfeuilleton jüngst ins Haus, die zwar nur einige Zeilen von Dr. Brigitte Pixner, Wien 13, enthielt, doch diese hatten es in sich. Den Bericht über den Wiener Justizpalast in der vorigen Ausgabe fand die Zeitreisende "sehr interessant", war sie doch selbst in diesem Gebäude "einige Zeit . . . Rechtspraktikantin"... weiter




Zwei Väter der Germanistik , Jacob (r.) und Wilhelm Grimm, sowie ein Ausschnitt aus Band 7 ihres Opus magnum (1889; bearbeitet v. M. Lexer). - © Bilder: Dt. Wörterb.; Repro/Montage: Ph. Aufner

Der Grimm

Republik der Wörter - ohne Adel!

  • Bahnbrechendes Lexikon der deutschen Sprache.
  • Brüder Grimm kämpften für die Kleinschreibung.

Gut Ding braucht bekanntlich Weile. Manchmal lässt das Ding, und sei es noch so gut, doch etwas lange auf sich warten. So wurde die Gemeine ein ganzes Jahr auf die Folter gespannt, bevor ihre Recherchen zu einer Kartennuss vom Juni 2017 in den Zeitreisen präsentiert werden. Danke für die Geduld! Das ist freilich gar nichts gegen die Zeitspanne... weiter




Eduard Winter

Im Banne des Reformkatholizismus1

  • Eduard Winter verehrte Zeit seines Lebens B. Bolzano.
  • In Berlin fand er sein Glück als Akademiker.
  • Zur Zusatzorchidee der Nro. 382.

Der Lebensweg des Forschers, nach dem in Nro. 382 gefragt wurde, gibt allerhand Rätsel auf. Um Eduard Winter, wie Reinhard Wieser, Wien 22, herausfand, drehte sich die Zusatzorchidee. Auf den ersten Blick zeigt seine Biographie gewaltige ideologische Umbrüche. Was soll man von einem exkommunizierten Priester halten... weiter




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