Gemeine

Jakob J. David war Feuilletonist in unserem Blatt (Faksimile aus "WZ"-Spätausgabe "Wiener Abendpost", 25. Mai 1905). Eine Schau im Literaturhaus Wien (r.o.) stellt ihn als Jung-Wien Autor vor.  - © Bilder: Literaturhaus Wien/Archiv

Ausstellung im Literaturhaus Wien

Jung-Wien in Zeitungsausschnitten

  • Autorengruppe nahm Einfluss auf Zeitgenossen und Nachgeborene.
  • Schriftsteller Jakob J. David war auch Redakteur der "Wiener Zeitung".

Eine aktuelle Ausstellung im Literaturhaus Wien nimmt unter anderem den kaum bekannten Schriftsteller Jakob Julius David in den Blick. Dieser Jung-Wien-Autor ließ das Geschichtsfeuilleton aufhorchen, war er doch ab 1903 unter dem damaligen Chefredakteur Dr. Eugen Guglia Mitarbeiter der "Wiener Zeitung"... weiter




Weit kam Bolzano nicht - geographisch gesehen. Er wohnte in Prag (hier um 1840) und Südböhmen.  - © Gemälde: F.X. Sandmann

Bernard Bolzano

Predigt des rechnenden Denkers

  • Bernard Bolzano beschäftigte sich mit Gemeinwohl.
  • Er forderte Gleichberechtigung - auch für Frauen.
  • Zur Orchidee der Nro. 382.

Ein schwacher Mathematiker wird nie ein starker Philosoph werden", so zitiert Dr. Alfred Komaz, Wien 19, den in der Orchidee der Nro. 382 Gesuchten. Dieser Leitspruch wird "Bernardus Placidus Johann Nepomuk Bolzano (1781- 1848)" zugeschrieben, den Mag. Susanne El Mahdi, Wien 9, nennt. Sein Vorname ist im Deutschen sowohl als Bernard als auch... weiter




Der Mormone Joseph Smith spricht zu Ureinwohnern. - © Lithogr. (Ausschnitt): H. R. Robinson, ca. 1840

Blattmachen anno 1838

Wie man Indianer-Häuptling wird15

Rückt der Blattschluss näher, geht es in Redaktionen hektisch zu, heute wie vor 180 Jahren. Hier muss gekürzt, dort eine wichtige Meldung untergebracht oder umgeschrieben werden. Dass dabei Schnitzer passieren, gilt anno 2018 - leider! - ebenso wie 1838. Damals werkte "WZ"-(Haupt-)Redakteur Joseph Carl Bernard (ca... weiter




Wie Nachrichten etwa aus "Londen" (im Hintergrund mit blauer Kuppel: St. Paul’s Cathedral) ans "Diarium" (Ausschnitte 1740) flossen, beschäftigt Forschende.  - © Bilder: Sammelkarte, 1860/Faksimiles aus dem WZ-Archiv

Konferenz an der ÖAW 24./25. April

Das "Diarium" als reiche Quelle

  • Was Historiker und Hydrologen in alten Ausgaben unserer Zeitung suchen.

Der Ort der Tagung hätte passender nicht sein können: Der Sitz der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) am heutigen Dr.-Ignaz-Seipel-Platz liegt direkt gegenüber jenen Räumlichkeiten, in denen einst die Redaktion der "Wiener Zeitung" residierte. In unmittelbarer Nähe, im alten Regensburgerhof am Lugeck... weiter




Wer sich festliest , kommt schwer wieder los, ob online oder auf Papier.  - © Bild (o. J.): Archiv

Nota bene

Einladung zum Stöbern3

Auf der "Diarium"-Konferenz (Bericht siehe hier) wurden etliche Projekte vorgestellt, die bei historischer Recherche helfen können; hier aus Platzgründen eine Auswahl: WIEN GESCHICHTE WIKI: Die Stadt Wien betreibt diese von Christoph Sonnlechner vom Wiener Stadt- und Landesarchiv vorgestellte Wissensplattform, die Infos zur Stadtgeschichte sammelt... weiter




Der Reichsraths-Platz in Wien wurde 1893 nach Schmerling benannt. Kartenausschnitt aus 1875. Repros: Moritz Szalapek/Philipp Aufner

Anton Ritter von Schmerling

Politik von musterhafter Reinheit1

  • Anton Ritter von Schmerling war ein Enkelkind des ABGB-Schöpfers.
  • Wie sein Vorfahre setzte auch er sich für Grundrechte ein.
  • Zu Frage 2 der Nro. 382.

Ein Fleckerl Grün im heutigen 1. Wiener Bezirk war Ausgangspunkt für Frage 2 der Nro. 382. IIng. Alfred Kaiser, Purkersdorf, recherchierte zu diesem Teil des früheren "Exerzier- und Paradeplatzes": Er wurde "1870 zur Verbauung freigegeben und 1873 Reichsraths-Platz benannt." Zwei Jahrzehnte später widmete man, so Manfred Bermann, Wien 13... weiter




Windpassing/NÖ hat heute so viele Einwohner wie im Mittelalter.  - © Kartenausschnitt 1823 aus DI Dr. Paulas Publikation

Kraut und Rüben

Wo die wilden Mammuts wohnten

Große Fische, riesige Seekühe und viele Muscheln" tummelten sich einst in jener Weinviertler Region, die Spurensucher DI Dr. Luzian Paula, Wien 3, seit vielen Jahren beforscht. Wo heute das Dorf Windpassing (Marktgemeinde Grabern) steht, wogte vor Urzeiten ein Meer. Später, als sich die Gegend in eine Tundrenlandschaft verwandelt hatte... weiter




Affen mit Schwertern stehen für Adlige, die sich im Auge des Malers mit der Tulpenspekulation lächerlich machten: Beim Anbau, Verkauf, Geldzählen und Wiegen der Blumenzwiebeln (nähere Beschreibung s. Artikel).  - © Bild (Ausschnitt): J. Brueghel d. J. (um 1640)/Repro: Ph. Aufner

Tulpenmanie in Holland im 17. Jh.

Blütenschätze mit Ablaufdatum

  • Spekulationen auf Preise kosteten Existenzen.
  • Spott und Hohn haben Ausmaß übertrieben.

Ohne Zeitzeugenberichte hätte man bereits 1690 fast gezweifelt, "ob es müglich wäre / daß solche Tulpen-Narren hätten in rerum natura seyn können". Das stand weniger als 65 Jahre nach dem Platzen der "Tulpenblase" in einer deutschen Publikation zu lesen. Es waren dies die "Monatlichen Unterredungen Einiger Guten Freunde Von Allerhand Büchern und... weiter




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