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Die hässliche Fratze der Armut : Bettler (rechts Malerei aus 1771) wurden auch durch Bilder wie die Lithographie links (aus 1823) diffamiert. (Bilder: Schweizerische Nationalbibliothek, r./L. L. Boilly, 1761-1845)

Bettelverbot

Versteckt, verdrängt, verleumdet6

  • In Angern an der March gab 1825 ein Toter Rätsel auf.
  • Nicht nur 194 Jahre zurückgeblättert.

Zähne hatte er gar keine mehr, dafür einen langen schwarzen Bart und schwarze, jedoch nur wenig, Kopfhaare. Er war groß, abgemagert, ungefähr 66 Jahre alt und dem Anscheine nach ein Bettler. Im Markte Angern an der March, heute Bez. Gänserndorf/NÖ, kannte niemand die Mannsperson, die hier am 12. Februar 1825 starb... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Luxus-Karosse um 1 Schilling1

Der Schilling steckte noch in den Kinderschuhen, als diese Annonce am 27. Februar 1926 in der "Wiener Zeitung" erschien. Um nur 1 Schilling konnte man auf den Hauptgewinn, einen Steyr VII mit 50 PS, hoffen. Der "Alpendollar" war Ende 1924 beschlossen und im März 1925 eingeführt worden. Veranstalter der Lotterie war der etwas sperrig klingende... weiter




Nicht nur Tänzerinnen zogen einst deutsche Herren an, ging es doch um Plantagen und Profit auf Samoa. - Bilder rechts (v. ob.): Hauptstadt Apia (nach 1900); das deutsche Kanonenboot "Eber" (vor 1889); malerischer Wasserfall. Großes Bild: E. v. Barfus, Auf Samoa, Stuttgart o. J. (um 1905?); weitere Bilder: E. Schultz-Ewerth, Erinnerungen..., 1926/Deutsche Kolonien, 1936.

Samoa

Eine in der Südsee geraubte Perle1

  • Die Samoa-Inseln gerieten ab etwa 1850 in die Fänge weißer Großmächte.
  • Nicht nur 130 Jahre zurückgeblättert.

Liebe Leserinnen und Leser, wollen Sie einen Tag geschenkt bekommen? Bitteschön, zum Einstieg ins 20. Bestandsjahr des Zeitreisebüros ist das ausnahmsweise möglich! Denn heute entführt Sie mit Spezialtour Nro. 391 (vgl. Geschichtsfeuilleton-Titelkopf) Ihr Cicerone ins Herz Polynesiens um die Wende zum 20. Jahrhundert... weiter




- © "WZ"-Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Der tiefe Fall der Birne3

Die goldenen Zeiten des Hauses auf der Landstraßer Hauptstraße (Wien 3; Neubau trägt die Nr. 31) waren längst vorüber. Als diese Annonce am 24. Jänner 1866 in der "WZ" erschien, befand sich die "Birne", einst Treffpunkt des biedermeierlichen Who is Who, auf dem absteigenden Ast. Auch die Neueröffnung mit "elegantem Comfort" und... weiter




Gemalte Idylle - drinnen die von ihrer Oma betreute Enkelin mit geschenkter Puppe, draußen vorm Zimmer mit Lichterbaum neugierige Rehe. (Links: Ausschnitt eines Gemäldes von Walter MacEwen, 1860-1943, Wiedergabe nach "Meister der Farbe", 5. Jg., Leipzig 1908. Rechts: Alte Post- bzw. Ansichtskarte (um 1900?).

Aus Großmutters Nachlass

Waldweihnacht - gab’s die jemals?7

  • Was Postkarten, Bilder und Skizzen von einst erzählen.
  • Nicht nur 131 Jahre zurückgeblättert.

Rehe im Schnee vor dem Forsthaus, hinter dessen Fenster ein Christbaum erstrahlt - ist das nicht purer Kitsch? Die ganz rechts abgebildete Postkarte (nach modernen Begriffen eine Ansichtskarte) dürfte jedenfalls zu k.u.k. Zeiten etlichen Leuten gefallen haben. Auch der 1878 geborenen Großmutter des Zeitreisenschreibers... weiter




- © WZ-Faksimile: M. Szalapek

Fundstück

Der Kaninchen-Zerreißer

Für 20 Kreuzer konnte man die Kunststücke des Magiers Professor Levieux Galeuchet von den billigen Plätzen auf den Galerien des Wiener Musikvereinssaales (damals noch bei den Tuchlauben) bestaunen. Da der Zauberer immer wieder ins Publikum zu gehen und seine Tricks mitten unter den Leuten auszuführen pflegte... weiter




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