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Ob alt, ob jung - gute Lektüre fesselt alle. Ganz besonders wohl bei einem Hinterhof-Antiquar mit noch unentdeckten Schätzen. - © Bilder: "Gartenlaube", Leipzig 1909; "Jung-Siegfried", 40. Bd. (daraus Abb. l. nach Werk von C. Spitzweg), Berlin 1929; Gemälde (Teile) aus ca. 1820 (G. E. Opiz) und aus 1843 (R. v. Alt)

Ein berühmter Wiener Antiquar

Büchertempel und Schlupfwinkel

  • Streifzüge durch Buchhandlungen in der Kaiserstadt.

Hereinspaziert, liebe Zeitreisende, aber bitte nicht gleich beim Eingang die Nase rümpfen! Ja, die alten Mauern, in die Sie Ihr Cicerone entführt, sind modrig. Nur: Wenn Sie tief Atem holen, erleben Sie eine Überraschung. Schnuppern Sie jetzt köstliches Aroma? Weihrauchspuren dringen aus Bänden ehrwürdiger Klosterbibliotheken... weiter




- © Bild: Archiv. Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Wiedner Wichsfabrik6

"Wenn des Soldaten Wäsche nicht immer weisz ist, seine Schuhe nicht immer glänzend gewichst, so bekommt er die Wichse mit dem Stocke." Dieser Satz aus den um 1850 erschienenen Kaukasus-Betrachtungen des deutschen Reisenden Moritz Wagner dient in Grimms Wörterbuch als Beleg für die Mehrdeutigkeit des Begriffs "Wichs(e)". Als Heinrich Bayer am 20... weiter




Markt im alten Französisch-Afrika (gr. Bild); Karte mit Komoren, Reunion und dem bis 1810 Frankreich gehörenden Mauritius (Pfeile); unten Komorer im frühen 20. Jh. - © Bilder: F. Ratzel, Völkerkunde, Bd. I, Leipzig u. Wien 1894; M. Allain, Die franz. Kolonien ..., Bd. II., Paris u. Strasbourg 1931. Repros: Philipp Aufner

Napoelons III. Interesse an Stützpunkten im Indik und Pazifik

Tropeninseln unter der Trikolore2

  • Warum Paris gesunde Eilande um 1850 so schätzte.
  • Pariser Splitter im Ozean.
  • Kolonialismus auf fernen Eilanden.

Liebe Leserinnen, liebe Leser, wie die Zeit nur vergeht - herzlich willkommen im 19. Jahrgang des Geschichtsfeuilletons der "Wiener Zeitung"! Unser heutiger Ausflug in die Kolonialhistorie führt nicht zuletzt auf die Komoren-Inseln an der Meeresstraße von Mosambik (vgl. Karte oben). Altgediente Zeitreisende kennen frühere Jahrgänge mit Touren in... weiter




- © Bild: Archiv, Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Das Mekka für Rindfleisch-Feinspitze6

Mit der Präzision eines Gehirnchirurgen, hieß es, sollen die Alt-Wiener Fleischhauer ans Werk gegangen sein und einen Ochsen in bis zu 32 Stücke zerlegt haben. Das mag, wie manche vermuten, genauso übertrieben sein wie die Behauptung, im Restaurant des berühmten Hotels Meißl & Schadn habe man 24 verschiedene Rindfleisch-Spezialitäten bestellen... weiter




Noch viele Jahrzehnte nach der Biedermeierzeit lagen gedruckte Jahresgaben unterm Christbaum. - © Gemälde (Teil), signiert von F. B. (?) Daubek, gedruckt 1910 bei W. Vobach & Co. in Wien

Poesie im Biedermeier

"Gedenke Mein!" im Lichterglanz1

  • Ein Almanach passte 1847 gut als Weihnachtspräsent.

Jede Zeit hat ihre Nöte, ihre Vorlieben, ihren Stil. Das Biedermeier liebte derlei Poesie: "Gedenke mein!" so ruft wohl aus der Ferne / Ein Jeder seinen theuren Lieben zu, / Wenn hell am Himmel steh’n die Silbersterne, / Und um der Menschen Stätte herrscht die Ruh’. Es kommen noch Blumen, Berge etc... weiter




- © Bild: WZ-Archiv. Faksimile: Moritz Szalapek.

Fundstück

Stramme Haltung in der Monarchie3

Ein nachlässiges Herumlümmeln kam mit diesem Accessoire nicht in Frage: Hosenträger - und erst recht k.k. Hosenträger! - brachten den Mann, wie den hier abgebildeten Herrn vor dem Spiegel, in eine aufrechte, stramm-militärisch anmutende Haltung. Nicht umsonst wurde das Produkt in dieser am 4. Dezember 1886 in der "Wiener Zeitung" geschalteten... weiter




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