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Auch die Schule war ab dem späten 18. Jahrhundert streng reglementiert; die abgebildete Klassen-Szene ging kurz nach 1820 in Druck.  - © Zwoelf Blaetter Kinder-Bilder (...), 1 Heft für Knaben, Nürnberg o. J. (=ca. 1823). Repro: Philipp Aufner

Vorschriften anno 1793

Im k.k. Paragraphen-Dschungel2

  • Viele Gesetze für Jung und Alt einst - plus ein Wegweiser.

Zeitreisende mit guter Spürnase werden bei diesen Zeilen aus der "Wiener Zeitung" vom Sonnabend den 20. April 1793 wohl gleich die Witterung aufnehmen. Aus der kaiserlichen Burg wurde gemeldet: Se. Majest. (= Seine Majestät) haben dem Hofkonzipisten (...) Joseph Kropatschek (...) die Gnade erwiesen, (... weiter




- © Faksimile: WZ-Archiv. Repro: Moritz Szalapek

Fundstück

Ein Menschenleben für 17 Karat

Noch seltener als Edelsteine sind Abbildungen in unserem Blatt im 18. Jahrhundert. Bis auf teilweise prunkvoll gestaltete Titelköpfe und einige wenige Schmuck-Vignetten gibt es so gut wie keine Illustrationen. Diese einfache Skizze eines zum Kauf oder Tausch angebotenen Diamanten, erschienen im "Anhang zur Wiener Zeitung" am 16... weiter




Viele Frauen waren 1848 aktiv (links: Kolporteurin). - Mitte (von oben): Militär schießt am 13. März auf Demonstranten, Gegengewalt der Arbeiter in den Vororten, k.k. Rache am revolutionären Wien im Oktober. - Rechts: Die Bauernbefreiung blieb. - © Bilder: Moritz Smets, Geschichte der ... Monarchie, Wien etc. 1878/W. Christian, Allg. Weltgeschichte, Fürth 1898. Repro: Moritz Szalapek

Metternichs Sturz 1848 und die größte Ausgabe der Wiener Zeitung

Der Lenz, der acht Tage früher kam

  • 1848 scheiterte nur scheinbar: Kind der Revolution sind die Grundrechte.

Wetten, dass niemand auf die Jahreszahl kommen wird? Aber raten Sie nur, liebe Zeitreisende: Wann ging das Bild des von seinen Ketten befreiten österreichischen Bauern (siehe Tableau) erstmals in Druck? Nun, es geschah nicht während des großen Frühlingssturms in k.k. Landen. Und auch nicht zwei Jahrzehnte später... weiter




Fundstück

Der Großvater des Kopierers

Modernste Büroausstattung wurde am 5. März 1904 in der "Wiener Zeitung" präsentiert: Eine ganze Spalte war für Annoncen aus diesem Bereich reserviert: Neben der Hammond-Schreibmaschine ("12 Buchst. pro Sek."!), speziellen Mappen ("Unverwüstlich!"), dem "Koh-i-noor" ("anerkannt bester Bleistift"!) und anderen Produkten fand sich ganz unten auf der... weiter




Ob alt, ob jung - gute Lektüre fesselt alle. Ganz besonders wohl bei einem Hinterhof-Antiquar mit noch unentdeckten Schätzen. - © Bilder: "Gartenlaube", Leipzig 1909; "Jung-Siegfried", 40. Bd. (daraus Abb. l. nach Werk von C. Spitzweg), Berlin 1929; Gemälde (Teile) aus ca. 1820 (G. E. Opiz) und aus 1843 (R. v. Alt)

Ein berühmter Wiener Antiquar

Büchertempel und Schlupfwinkel

  • Streifzüge durch Buchhandlungen in der Kaiserstadt.

Hereinspaziert, liebe Zeitreisende, aber bitte nicht gleich beim Eingang die Nase rümpfen! Ja, die alten Mauern, in die Sie Ihr Cicerone entführt, sind modrig. Nur: Wenn Sie tief Atem holen, erleben Sie eine Überraschung. Schnuppern Sie jetzt köstliches Aroma? Weihrauchspuren dringen aus Bänden ehrwürdiger Klosterbibliotheken... weiter




- © Bild: Archiv. Faksimile: Moritz Szalapek

Fundstück

Wiedner Wichsfabrik6

"Wenn des Soldaten Wäsche nicht immer weisz ist, seine Schuhe nicht immer glänzend gewichst, so bekommt er die Wichse mit dem Stocke." Dieser Satz aus den um 1850 erschienenen Kaukasus-Betrachtungen des deutschen Reisenden Moritz Wagner dient in Grimms Wörterbuch als Beleg für die Mehrdeutigkeit des Begriffs "Wichs(e)". Als Heinrich Bayer am 20... weiter




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