• vom 31.01.2019, 13:00 Uhr

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Update: 31.01.2019, 15:38 Uhr

Fundstück

Luxus-Karosse um 1 Schilling




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    © WZ-Faksimile: M. Szalapek © WZ-Faksimile: M. Szalapek

    Der Schilling steckte noch in den Kinderschuhen, als diese Annonce am 27. Februar 1926 in der "Wiener Zeitung" erschien. Um nur 1 Schilling konnte man auf den Hauptgewinn, einen Steyr VII mit 50 PS, hoffen. Der "Alpendollar" war Ende 1924 beschlossen und im März 1925 eingeführt worden.

    Veranstalter der Lotterie war der etwas sperrig klingende "Zentralverein zur Wahrung der Rechte der pensionslosen Militär- und Zivilstaatspensionisten der Nachfolgestaaten der österr.-ung. Monarchie". Er wurde 1924 für jene gegründet, die zu Kaisers Zeiten eine Militärpension erhalten hatten, nach dem Zerfall des Reiches jedoch, obwohl sie teils seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der nunmehrigen Republik Österreich lebten, eine andere Staatsbürgerschaft erhielten. Der Verein sprach von ca. 700 Betroffenen österreichweit, die seit Jahren verzweifelt auf Pensionszahlung warteten. (reis)





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2019-01-30 16:14:53
    Letzte Änderung am 2019-01-31 15:38:20



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