• vom 22.06.2007, 15:14 Uhr

Nachgelesen


HERAUSGELESEN Zur Frage 1 der Nro. 272 In nuce

Und Wien wuchs über die Donau




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief





  • Lange war da nichts als Sumpf.
  • Der 22. ist
  • heute Wachstumsbezirk
  • .
  • Der im Zuge der Okkupation Österreichs errichtete Bezirk "Großenzersdorf" (so geschrieben) wurde nach 1945 verkleinert und bekam einen neuen Namen. Hermann Büchler, Wien 15 , und Franz Kaiser, Wien 11 , nennen mit "Donaustadt" die in Frage 1 der Nuss Nro. 272 gesuchte Bezeichnung.

Albert Beronneau, Wien 19 : Der Name "Donaustadt" fand "bereits im 19. Jh. für das im Zuge der Donauregulierung im 2. Bezirk entstandene Bauland zwischen Reichsbrücke und Ausstellungstraße Verwendung." MedR DDr. Othmar Hartl, Linz , zu "Transdanubien": Die Voraussetzungen zur baulichen Entwicklung wurden durch die 1875 vollendete Donauregulierung geschaffen.

Sommer in Kagran
Karl Türk, Altlengbach , denkt bei dem Thema zurück an "glückliche Sommer meiner Kindheit, die ich im Schrebergarten meines Großonkels in Kagran . . . verbracht habe. Ich erkundete unermüdlich die Umgebung . . . Der Garten gehört jetzt mir . . ."


Und zum 19. Jh.: "Als die Donau noch wild dahinströmte, waren die Gebiete am linken Ufer höchstens für Sumpfbewohner von Interesse. Dies änderte sich nach der Regulierung."

Für Ingeborg Huberger, Wien 22 , als "Ortsansässige" ist diese Nuss "natürlich eine ganz besondere Herausforderung". 1904 wurde Floridsdorf als 21. Bezirk Teil Wiens. Dabei wurden u.a. "die Marchfeldgemeinden Aspern, Kagran, Hirschstetten, Stadlau und ein Teil von Breitenlee einverleibt."

DI Wolfgang Klein, Wien 21 , beantwortet eine Teilfrage der Frage 1 von Nro. 272: Gebiete des heutigen 22. Bezirkes waren einst beim 21., so Stadlau.

Dr. Karl Beck, Purkersdorf , dazu: " 1938 kam es zur Abtrennung der südöstlichen Teile des Bezirkes Floridsdorf, aus denen" mit weiteren Gebieten der 22. Bezirk wurde. Mag. Walter Pschill, Bruck/L. : Stadlau, Kagran, Hirschstetten, Aspern und Lobau "wechselten" in den 22.

Herbert Beer, Wolfpassing , merkt an, dass die Wagramer Straße die Grenze nach der Bezirksteilung darstellte.

Der bereits zitierte Tüftler Beronneau: "In "großdeutscher Zeit" musste natürlich auch ein "Groß-Wien" entstehen und so kam es 1938 zur Eingemeindung von 97 Umlandgemeinden . . ."

Kuriose Situation
Neozeitreisender Brigadier i. R. Mag. Rolf M. Urrisk-Obertynski (willkommen in der Gemeine !) hebt hervor, dass das neu geschaffene "Groß-Wien" damit flächenmäßig zur sechstgrößten Stadt der Welt wurde.

weiterlesen auf Seite 2 von 3



Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2007-06-22 15:14:12
Letzte Änderung am 2007-06-22 15:14:00

Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Warum Tiere keine Maschinen sind
  2. Wenn die Venus Rum ausschenkt
  3. Per Eilzug in die k.u.k. Kulturoase
  4. Forscher sucht Zeitreisende
  5. Umbruch 1918 in der Bäckerstraße
Meistkommentiert
  1. Gute Zeiten, schlechte Zeiten . . .
  2. K.u.k. Oasen - eine Fata Morgana
  3. Zehn Küchen und ein Riesenkeller
  4. Predigt des rechnenden Denkers
  5. Forscher sucht Zeitreisende

Werbung





Werbung