• vom 14.08.2018, 15:16 Uhr

AGB

Update: 25.10.2018, 09:42 Uhr

Datenschutzerklärung – Abonnement









1. Verantwortlicher

Verantwortlicher für diese Datenschutzerklärung und für jegliche Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit Abonnements ist die

Wiener Zeitung GmbH
Firmenbuchnummer: 172528 v
Media Quarter Marx 3.3
Maria-Jacobi-Gasse 1
1030 Wien

Kontakt
Telefon: +43 (0)1 206 99-0
Fax: +43 (0)1 206 99-100
E-Mail: datenschutz@wienerzeitung.at

Datenschutzbeauftragte: Mag. Verena Pell

2. Datenkategorien

Hinsichtlich der Datenverarbeitungen, die im Zuge eines Abonnementvertrages anfallen, legt die Wiener Zeitung GmbH großen Wert auf einen integren und vertraulichen Umgang mit denselben. Nachstehende Kategorien werden beim Abschluss eines Abonnement-Vertrages von der Wiener Zeitung GmbH abgefragt:

• Stammdaten (akademischer Grad, Vorname, Nachname, Benutzername bei online-Registrierung, Geburtsdatum); • Ausweisdaten (Matrikel-Nummer); • Adress- und Kontaktdaten (PLZ, Ort, Straße, Stockwerk, Stiege, Tür, Telefonnummer, Faxnummer, E-Mailadresse); • Bankdaten (Bankverbindung, IBAN, BIC/SWIFT); • IP-Adresse.

3. Rechtsgrundlagen und Verarbeitungszwecke

3.1. Rechtsgrundlage der Vertragserfüllung

Die Wiener Zeitung GmbH führt im Zusammenhang mit einem Abonnement die nachstehenden Datenverarbeitungsvorgänge bzw. Zwecke durch, um das Abonnement praktisch abwickeln zu können. Die Daten werden hierbei auf der Rechtsgrundlage der Vertragserfüllung zu den nachstehenden Zwecken verarbeitet:

• Zeitungszustellung (Beauftragung eines Zustelldienstes, Weitergabe der Daten an den jeweiligen Zustelldienst, Beauftragung eines ausgelagerten Service-Centers zur Behandlung von allfälligen Reklamationen betreffend den Zustellvorgang); • Zurverfügungstellung des ePapers (Beauftragung und Weitergabe der Daten an ein ausgelagertes Service-Center zur Behandlung von allfälligen Reklamationen bei Verwendung der E-Paper-App und Nutzung des E-Papers); • Kundenverwaltung (Einpflegung der Daten in eine Datenbank); • Kundenservice (Bearbeitung von Kundenanfragen aller Art, Aufnahme und Behandlung von Reklamationen sowie alle weiteren damit einhergehenden Schritte, laufende Kommunikation zur Abwicklung des bestehenden Vertragsverhältnisses, Erfassung und Einpflegung von Aktualisierungen von Daten, Unterstützung bei der Benützung von eServices, aktive Kontaktaufnahme durch die Wiener Zeitung GmbH zur Durchführung von Anfragen betreffend die Abonnentenzufriedenheit, Unterbrechungen und/oder Kündigungen, laufende Korrespondenz z.B. zur Angebotsannahme Zusendung der Auftragsbestätigung); • Kontaktaufnahme mit Kunden nach Kündigung vor Vertragsende zu Evaluierungszwecken betreffend die Gründe für die Kündigung sowie zur erneuten Akquise; • Mahnwesen (laufende Kontrolle der Rechnungsbezahlung, Erstellung und Versand von aushaftenden Rechnungen und Einbringlichmachung derselben; gegebenenfalls unter Hinzuziehung von Inkassobüros, Rechtsanwälten, Gerichten).

3.2. Rechtsgrundlage berechtigte Interessen

Die Wiener Zeitung GmbH kann die beim Abschluss von Abonnementverträgen generierten Daten auch zu den nachstehenden Zwecken verarbeiten:

• Offerte von Informationen über weitere Produkte der Wiener Zeitung GmbH mittels persönlich oder unpersönlich adressierter Werbebotschaften, unadressierte Handzettel oder Prospekte ("Postwurfsendungen"), gratis Warensendungen, gratis Warenproben, Gutscheine auch nach Beendigung eines Abonnementvertrages (Direktmarketing); • Analyse des Kundenverhaltens über die Nutzung im Zusammenhang mit der Verwendung von Produkten der Wiener Zeitung GmbH; • Pflege der Kundenbeziehung durch initiative Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Kundenbindung (dabei insbesondere Übermittlung von Gutscheinen, Einladungen zu Veranstaltungen etc. aufgrund des bisherigen Vertragsverhaltens des jeweiligen Abonnenten); • Akquise von vormaligen Abonnenten, die ihr Abonnement gekündigt haben; • Profiling; • Durchführung von anonymen Umfragen zur Feststellung der Leserinteressen; • Meinungsumfragen; • Kontrolle der Angebotsstellung bei gratis Test-Abos, ob und/oder wann das letzte gratis Test-Abo bezogen wurde; • Bonitätsabfragen; • Evaluierung von Leserzahlen zu Zwecken der Auflagenkontrolle;

Die Wiener Zeitung GmbH ist bemüht ihr Angebot an die aktuellen Bedürfnisse ihrer Leser und Abonnenten anzupassen, um auf aktuelle Entwicklungen bei der Ausgestaltung ihrer Produkte Rücksicht nehmen zu können. Damit die Wiener Zeitung GmbH dies auch umsetzen kann, ist ein regelmäßiger Abonnentenkontakt erforderlich. Die Wiener Zeitung GmbH ist dabei darauf bedacht, den regelmäßigen Abonnentenkontakt – so weit dies im Einzelfall möglich ist – individuell ausgestalten (z.B. Übermittlung von individuell erarbeiteten Angeboten). Darunter fällt auch die Kontaktaufnahme mit vormaligen Abonnenten, die im Zeitpunkt der Kontaktaufnahme keinen Abonnementvertrag mehr haben. Diese Handlung sind für die Wiener Zeitung GmbH erforderlich um einen gewinnbringenden Verlag führen zu können und demfolgend im berechtigten Interesse gelegen (ErwG 47; Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Abonnenten bzw. Kunden der Wiener Zeitung GmbH haben hinsichtlich dieser Datenverarbeitungen – jederzeit und ohne Angaben von Gründen – das Recht auf Widerspruch.

Sollte die Wiener Zeitung GmbH die Daten ihrer Abonnenten zu weiteren als den vorstehenden Zwecken verarbeiten wollen, die weder vom Abonnementvertrag erfasst sind noch durch ein berechtigtes Interesse gerechtfertigt sind, wird die Wiener Zeitung GmbH – sofern keine andere Rechtfertigungstatbestände gem Art 6 Abs 1 DSGVO in Frage kommen – eine Einwilligung einholen, bevor sie die in Aussicht gestellte Datenverarbeitung aufnimmt.

4. Speicherdauer

Personenbezogene Daten werden für die Dauer einer allfälligen Einwilligung bzw. für die Dauer des Vertragsverhältnisses/Geschäftsbeziehung sowie darüber hinaus gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten, die sich aus den einschlägigen Bestimmungen, insbesondere aus dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), dem Unternehmensgesetzbuch (UGB), der Bundesabgabenordnung (BAO) ergeben, verarbeitet und gespeichert. Das sind nach der momentan in Geltung stehenden nationalen Rechtslage sieben Jahre. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht (vorbehaltlich weiterer spezialgesetzlicher Aufbewahrungsfristen, die zur Anwendung kommen können) wird die Wiener Zeitung GmbH die erhobenen Daten weitere zehn Jahre zur Erfüllung von berechtigten Interessen verwenden und die Datenverarbeitung in wiederkehrenden Abständen auf ihre Rechtmäßigkeit hin prüfen. Zu berücksichtigen sind weiters im Besonderen die nach dem ABGB in bestimmten Fällen sich ergebenden Speicherdauern bis zu 30 bzw. 40 Jahren. Die Daten werden gelöscht, sobald sie für den Zweck ihrer Verarbeitung nicht mehr erforderlich sind und keine gesetzliche Verpflichtung zur Aufbewahrung mehr besteht.

5. Empfänger der Daten

Als Übermittlungsempfänger kommen interne Auftragsverarbeiter, externe Auftragsverarbeiter und externe Verantwortliche in Betracht. Die Wiener Zeitung GmbH übermittelt innerhalb des Konzerns personenbezogene Daten an Tochterunternehmen, derer sie sich zur Erbringung von Dienstleistungen bedient. Auftragsverarbeiter werden von der Wiener Zeitung GmbH sorgfältig ausgewählt, sind an Weisungen gebunden und werden regelmäßig kontrolliert. Die Wiener Zeitung GmbH behält es sich vor, personenbezogene Daten weiterzugeben, sofern dies für die Vollziehung von Gesetzen zwingend erforderlich ist, eine behördliche Anordnung zur Weitergabe der Daten besteht oder es im Falle eines Verfahrens erforderlich ist.

6. Übermittlung in ein Drittland

Eine Datenübertragung in ein Drittland findet nicht statt.

7. Betroffenenrechte

Durch das Datenschutzrecht kommen Ihnen als von einer Datenverarbeitung betroffene Person folgende Rechte zu:

Auskunftsrecht: Auf Aufforderung wird unentgeltlich Auskunft über den Umfang, die Herkunft und den/die Empfänger der Daten sowie den Zweck der Verarbeitung erteilt. Bei exzessiven Auskunftsbegehren (öfter als zwei Mal pro Jahr) behält sich die Wiener Zeitung GmbH die Verrechnung eines angemessenen Aufwandersatzes vor.

Recht auf Berichtigung: Sollten trotz unserer Bemühungen um Datenrichtigkeit und Aktualität falsche Informationen gespeichert sein, werden wir diese auf Ihre Aufforderung hin berichtigen.

Löschung: Unter bestimmten Voraussetzungen kommt Ihnen ein Recht auf Löschung Ihrer personenbezogenen Daten zu. Wünschen Sie die Löschung von zu Ihrer Person gespeicherten Informationen, ersuchen wir Sie, uns dies mitzuteilen. Wir werden uns bemühen, Ihrem Wunsch umgehend nachzukommen. Wir ersuchen um Berücksichtigung, dass dem Löschungsrecht dann nicht entsprochen werden kann, wenn/sofern gesetzliche Verpflichtungen zur Aufbewahrung bzw. Datenverarbeitung derselben entgegenstehen und/oder die Aufbewahrung/Speicherung der Daten zur Rechtsverfolgung der Wiener Zeitung GmbH erforderlich ist.

Einschränkung: Es steht Ihnen offen aus den Gründen, die einen Löschungsanspruch begründen, auch Einschränkung der Datenverarbeitung zu begehren. In diesem Fall bleiben die Daten gespeichert, dürfen aber nicht mehr anderweitig genutzt werden.

Widerspruch: Gegen Datenverarbeitung, die gestützt auf ein berechtigtes Interesse vorgenommen wird, können Sie Widerspruch einlegen. Sofern es sich um eine Datenverarbeitung zu Direktwerbezwecken handelt, kommt Ihnen ein absolutes Widerspruchsrecht zu.

Im Falle eines Widerspruchs wird die Wiener Zeitung GmbH Ihre Daten nicht mehr weiterverarbeiten, es sei denn

- sie kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die die Interessen, Rechte und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen oder
- die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

Widerruf: Abgegebene Einwilligungen können jederzeit schriftlich und kostenfrei über unser Widerrufsformular bzw. unter widerruf@wienerzeitung.at widerrufen werden. Durch den Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der bis zum Zeitpunkt des Widerrufs erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

Datenübertragbarkeit: Sollten Sie die von Ihnen bekannt gegebenen Daten einem anderen Verantwortlichen übergeben wollen, werden wir diese in einem elektronisch übertragbaren Format bereitstellen.

Beschwerderecht bei der Datenschutzbehörde: Wir weisen Sie weiters auf Ihr Beschwerderecht bei der Datenschutzbehörde hin: Es kommt Ihnen ein Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde zu, insbesondere in dem Mitgliedsstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Ortes des mutmaßlichen Verstoßes, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die Datenschutzgrundverordnung (VERORDNUNG EU 2016/679) verstößt. Gerne können Sie sich aber auch jederzeit an uns wenden.

Die vorgenannten Rechte können Sie durch Kontaktaufnahme an Wiener Zeitung GmbH, Media Quarter Marx 3.3, Maria-Jacobi-Gasse 1, 1030 Wien unter Angabe des Betreffs "Betroffenenrechte" oder per E-Mail an datenschutz@wienerzeitung.at ausüben.

Die vorgenannten Rechte gelten nicht für den Bereich unserer journalistisch-redaktionellen Arbeit (Recherche und Berichterstattung). Ihre Rechte als von unserer journalistischen Tätigkeit und/oder unseren redaktionellen Veröffentlichungen Betroffenen richten sich nach dem Mediengesetz. Darüber hinaus können Sie sich an den Österreichischen Presserat wenden, demgegenüber wir uns zur Einhaltung des Ehrenkodex der österreichischen Presse verpflichtet haben (www.presserat.at).

Stand August 2018




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