Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In der Ausgabe vom 4. September begeben sich die "Zeitreisen" in die Ära nach dem Siebenjährigen Krieg, unter dessen Folgen die Bevölkerung litt; vor allem Böhmens Bauern wurden geschunden – und Maria Theresia half nicht. Ein weiterer Beitrag befasst sich mit dem großen Norweger Fridtjof Nansen, der nicht nur als Polarforscher, sondern auch als Diplomat wirkte und sich nach dem Ersten Weltkrieg für hunderttausende Entrechtete einsetzte. Der Mythos Thule, sagenhaftes Eiland im hohen Norden, das einst ein Grieche "entdeckte", gibt bis heute Rätsel auf... Weitere Themen: der Astronom und Atheist Jerome Lalande; das "Diskursmaschinengewehr" erobert das Habsburgerreich; Spektakel in der alten Leopoldstadt; 20 Jahre "Zeitreisen" – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 2. Oktober.