Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Für die am 5. Juni erscheinenden "Zeitreisen" heißt es Fleischpulverschokolade und festes Schuhwerk einpacken – wir begleiten Fridtjof Nansen anno 1888 auf seiner Grönland-Expedition ins ewige Eis. Etwas gemütlicher gestaltet sich ein Spaziergang durch die geschichtsträchtige Wiener Weihburggasse: Wir steigen über Schutthaufen und lugen in barocke Höfe, begegnen einem rauchenden Vamp und etlichen Musik-Stars. Sobald vom Stephansdom her das Alarmläuten erklingt, begeben wir uns ins mittelalterliche Wien mit seinen alten Stadtvierteln, begleiten Bürger bei deren Pflicht zu "Zirk und Wacht" und helfen beim Feuerlöschen. Weiters im Geschichtsfeuilleton: Eine "geognostische" Landkarte aus 1847, eine Ode an die Singer-Nähmaschine, alte Kinderspiele für Buben und Mädchen – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am 3. Juli.