Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

Nicht Fisch, nicht Fleisch serviert die am 5. Februar erscheinende Ausgabe mit ihrer Hauptgeschichte zu einem Vegetarierkongress in Wien anno 1903 (inklusive Restauranttipps, wo man damals in der Kaiserstadt fleischlos speisen konnte). Ein Beitrag widmet sich Gustav Mahler, der im Jahr 1907 als Wiener Operndirektor das Handtuch warf. Gemeine-Recherchen beleuchten die Frage, wie der erste Wiener nach Australien kam und was das mit gestohlenen Windeln zu tun hat. Was der Wiener Hof im 18. Jahrhundert vom Maskentragen hielt, erklärt Historiker Anton Tantner in einem Spezialbeitrag. Weitere Themen: Ein Maurer Juwel, kämpferische Frauen, Purkersdorf einst – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 5. März. Hauptthema: Ein kaiserlicher Pudel.