Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In der Ausgabe vom 7. Mai gehen die "Zeitreisen" unter anderem der Frage nach, warum Sigmund Freud im Frühjahr 1902 die "Wiener Zeitung" ganz genau studierte. Weiters beschäftigt das Geschichtsfeuilleton, was Kaiser Maximilian I. für den Naturschutz tat (soviel sei verraten: es war für die Fisch!) und warum Benjamin Franklin 1770 ein Tofu-Rezept nach Übersee schickte. Bei einem historischen Spaziergang durch den Wiener Augarten berichten Leserinnen und Leser nicht nur von der Geschichte dieses beliebten "Erlustigungs-Ortes", sondern erinnern sich an Kindheitserlebnisse (Augarten-Bande inklusive!). Weitere Themen: Eine Fahrt mit der Bäckertramway, Migration in Cisleithanien, Äthiopien im Mittelalter – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 4. Juni. Hauptthema: Feuriges rund um Innsbruck anno 1783 und 1788.