Die "Zeitreisen" sind das Geschichtsfeuilleton der "Wiener Zeitung". Jeden ersten Freitag im Monat (bzw. falls dieser Tag ein Feiertag ist, am 2. Freitag im Monat) bringt die achtseitige Beilage Exklusiv-Berichte aus drei Jahrhunderten. Den Stoff dafür liefern historische Nachrichten aus unserem 1703 gegründeten Blatt – sorgfältig ausgewählt, beleuchtet, erklärt, hinterfragt. Eine weitere Besonderheit ist der direkte Draht zum Publikum: Bei den "Zeitreisen" bekommen Leserinnen und Leser die Möglichkeit, selbst Geschichte(n) zu schreiben.

Nicht zuletzt die jeweils im Großformat abgedruckten alten Landkarten, das reiche historische Bildmaterial oder Zeitungsannoncen von gestern machen die "Zeitreisen" zu einem begehrten Sammlerobjekt.

In die Wirren des Dreißigjährigen Krieges führt die am 1. Oktober erscheinende Ausgabe. Konkret begleiten die Zeitreisen einen Pfälzischen Geheimagenten auf seiner heiklen Mission in die feindliche Kaiserstadt anno 1621. Weiters wagt sich das Geschichtsfeuilleton in die französischen Kerker, in denen der bekannteste Unbekannte lebenslang mit Maske einsaß – bis zu seinem Tod 1703 in der Bastille. Im selben Jahr verwüstete der "Great Storm" weite Teile Englands; Gemeine-Recherchen machen das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Weitere Themen: Der Flugversuch des Wilhelm Kreß 1901, eine Karte von Berlin um 1800, die Gall´sche Schädellehre, Victor Hugo – u.v.m.

Zur aktuellen Online-Version der "Zeitreisen" geht es hier. Die nächste Ausgabe erscheint am Freitag, 5. November. Hauptthema: Elementare Bildung einst.