Portrait von Edmond Belamy, das Werk eines Computers, Belamy hat nie gelebt. Im Herbst 2018 wurde es bei Christie’s in London um 398.000 € versteigert. - © Artificial intelligence software Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73886038
Portrait von Edmond Belamy, das Werk eines Computers, Belamy hat nie gelebt. Im Herbst 2018 wurde es bei Christie’s in London um 398.000 € versteigert. - © Artificial intelligence software Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=73886038

Digitale Technologien haben unsere Welt in den letzten Jahrzehnten fundamental verändert, sie eröffnen uns nie da gewesene Möglichkeiten und stellt zugleich unsere Menschlichkeit vehement in Frage. Doch kann Künstliche Intelligenz auch Kultur? Es gibt bereits Systeme die Lieder komponieren, Gedichte schreiben oder Bilder malen. Das Portrait eines gewissen Edmond Belamy wurde im Herbst 2018 bei Christie’s in London um 398.000 € versteigert. Es war das Werk eines Computers. Belamy hat nie gelebt.

Kann KI wirklich Kunst, oder bahnbrechende, neue Stile erschaffen? Wird KI jemals menschliche Kreativität und Abstraktionsfähigkeit ersetzen können? Diese Fragen wollen wir bei unserer nächsten Ausgabe der Reihe "Digitaler Humanismus – Transformation gestalten" klären.

Termin: 15. Juni 2021, 18:30 – 20:00 Uhr

Ort: Belvedere 21, Arsenalstraße 1, 1030 Wien

Format: Live-Stream www.wienerzeitung.at/digitalerhumanismus

Einführung: Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus

Podium: Gerald Bast, Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien; Veronica Kaup-Hasler, Stadträtin für Kultur und Wissenschaft; Irina Nalis Neuner, Institut für Angewandte Psychologie der Universität Wien.

Moderation: Walter Hämmerle, Chefredakteur Wiener Zeitung

Seien Sie via Stream dabei und schicken Sie Ihren Input bzw. Ihre Fragen vorab per E-Mail an events@wienerzeitung.at.

Eine Kooperation der Wienbibliothek im Rathaus, der Universität für angewandte Kunst und der Wiener Zeitung.