Können Maschinen wirklich lesen?  
- © Adobe Stock, phonlamaiphoto

Können Maschinen wirklich lesen? 

- © Adobe Stock, phonlamaiphoto

Eine Kooperation der Wienbibliothek im Rathaus, der Wiener Zeitung und der Universität für angewandte Kunst.

Ist es für LeserInnen wichtig, ob Artikel von einem Menschen geschrieben oder von einem Roboter produziert wurden? Verändert Künstliche Intelligenz auch die "Bewusstseinsindustrie" (Hans Magnus Enzensberger) und damit den Journalismus? Roboter generieren Texte, die automatisch an die Einzelinteressen und Lebenswelten der LeserInnen angepasst werden. Die kreative, handwerkliche, reflektierte und kritische Schreibarbeit der JournalistInnen verliert dadurch mehr und mehr an Bedeutung. Fake News und Desinformationen wird durch diesen Paradigmenwechsel Tür und Tor geöffnet.

WissenschaftlerInnen prophezeien das Abgleiten von großen Teilen der Bevölkerung in eine Selfie-Sucht und Social-Media-Wahn voraus, da diese Medien eine völlig neue Dimension der Selbstinszenierung ermöglichen. Eine neue "soziale Währung" hat sich damit etabliert.

Fakt ist. Künstliche Intelligenz digitalisiert menschliches Wissen und damit auch Medien. Ist der Mensch dabei noch Zauberer oder bereits der Zauberlehrling?

Termin: 20. September 2021, 18:30 – 20:00 Uhr

Livestream aus der Wienbibliothek im Rathaus: www.wienerzeitung.at/digitalerhumanismus

Einführung: Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus

Podium: Fritz Hausjell, Universität Wien, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft; Margarete Jahrmann, Universität für angewandte Kunst, Leiterin Experimental Game Cultures, Künstlerin; Gerfried Stocker, Geschäftsführer Ars Electronica.

Moderation: Walter Hämmerle, Chefredakteur Wiener Zeitung

Seien Sie via Stream dabei und schicken Sie Ihren Input bzw. Ihre Fragen vorab per E-Mail an events@wienerzeitung.at.