- © Adobestock/Christian Schwier
© Adobestock/Christian Schwier

Eine Diskussionsreihe der "Wiener Zeitung" und des SORA Instituts.

Die jüngsten Wahlen in Deutschland und Österreich offenbaren einmal mehr eine soziale Schere in der demokratischen Beteiligung: "Wohlhabende Menschen gehen wählen, ärmere bleiben eher zu Hause", so der zugespitzte Befund aktueller Untersuchungen. Ein Teil der Bevölkerung wendet sich von der Demokratie mit dem Gefühl ab, dass für Menschen wie sie ohnehin keine Politik gemacht wird.

Es entsteht ein Potential gesellschaftlicher Spaltung, das die auf Pluralismus und Dialog ausgerichteten demokratischen Verfahren auszuhebeln droht. Demokratie lebt aber davon, dass sich möglichst viele Menschen in den demokratischen Prozessen und ihren Ergebnissen wiederfinden. Wie gut repräsentieren Parteien- und Mediensystem noch unsere Gesellschaften? Welche Lösungsansätze gibt es, einer drohenden sozialen Spaltung der Demokratie zu begegnen? Und welche Trends offenbaren sich beim Blick auf die Aneignung der Demokratie durch die junge Generation?

Aufgrund eines Stromausfalls im Ersten Bezirk musste die Veranstaltung leider verschoben werden. Wir bedauern! Den neuen Termin geben wir ehestmöglich bekannt.

Begrüßung: Monika Sommer, Direktorin Haus der Geschichte Österreich; Martin Fleischhacker, Geschäftsführer Wiener Zeitung.

Podium: Sabine Hanger, ehem. ÖH-Vorsitzende, Generalsekretärin der Jungen ÖVP; Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn; Günther Ogris, Wahlforscher, Geschäftsführer SORA Institut.

Moderation: Walter Hämmerle, Chefredakteur Wiener Zeitung

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