Digitale Republik

Ein Schwerpunkt der "Wiener Zeitung" über Digitalisierung in Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.

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Servus, Amazon Die Wege aus der Einzelhandels-Krise können nur über die Steuerpolitik und das Wettbewerbsrecht führen, sagen die Händler.
Die Digitalisierung hat fast unendlich viele Facetten, weil sie jeden Aspekt unseres Lebens betrifft: als Schüler und Studierende, als Eltern, als Staatsbürger und Arbeitnehmer, in Wissenschaft und Technik, in der Medizin, der Pflege oder in Fragen der Mobilität. Digitalisierung hat Folgen für die Sozialsysteme, die Gesundheitsversorgung, für Wirtschaft, Bildung, Verwaltung und Recht. Viele Entwicklungen, besonders prominent im Bereich Artificial Intelligence, passieren mehr oder weniger unbemerkt. Auf einmal gibt es Assistenzsysteme wie Alexa und Siri. Wir stellen fest, dass unsere persönlichsten Daten zur Ware werden können wie etwa bei Facebook und Google. Zugleich verlassen wir uns in allen Belangen auf die digitalen Dienste der – je nach Zählung – Big Five bzw. Big Nine. Amazon hat das Cloudcomputing und Sicherheitstechnologien gepachtet, Google schickt sich an, einen großen Teil des Gesundheitsmarktes zu schlucken. Juristische Fragen trudeln mit Verspätung den technischen Entwicklungen hinterher: Angefangen bei unseren Rechten als Konsumenten über den Datenschutz bis hin zum Medizinrecht und unseren Rechten als Patienten und Bürger. Die Digitale Republik, ein Produkt der Content Production der "Wiener Zeitung", versucht analog und digital zumindest einen Teil dieser Entwicklungen der Gegenwart abzubilden und zur Diskussion zu stellen.
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