Die Flut an Fake News zwingt das Lehrpersonal zum Handeln. Immer mehr Lehrkräfte integrieren Medienerziehung in den Lehrplan.

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Flut von Nachrichten am Handy - aber was ist richtig? - © Illustration: Irma Tulek
Flut von Nachrichten am Handy - aber was ist richtig? - © Illustration: Irma Tulek

Aufgedeckt: Bill Gates hat das Coronavirus synthetisch herstellen lassen, um mit dem Impfstoff dagegen Geld zu verdienen." So oder so ähnlich lauten unzählige Falschnachrichten, die seit Beginn der Corona-Krise durch die sozialen Medien und über Messenger von Smartphone zu Smartphone geistern.

Fake News, also "gefälschte Nachrichten",verbreiten unwahre, manipulative Inhalte in der Öffentlichkeit – meist auf Onlineplattformen. In diesem Zusammenhang erinnert sich Matthias Leichtfried, Deutschlehrer am Wiener Gymnasium Geblergasse, an seine eigene Schulzeit: "Es gab damals das Projekt ‚Zeitung in der Schule‘. Wir haben dabei die Frage behandelt, welche Medien vertrauenswürdig sind und faktenbasiert berichten. Es hieß zwar noch nicht Fake News, Falschmeldungen erschienen trotzdem in den Medien. In der schnelllebigen Zeit des Internets haben genau diese Fake News eine viel größere Bedeutung. In diesem Kontext gibt es viele interessante Maßnahmen und Angebote externer Vereine. Es ist nämlich wichtig, zu beleuchten, wie Journalistinnen und Journalisten arbeiten und welche Rolle Informationen einnehmen."


Lesen Sie den Artikel von Alexandra Hochwarter im PLUS Schule 20/21