• vom 23.09.2008, 18:21 Uhr

Weltpolitik


Almhofer ist für Moskau "inakzeptabel"




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  • OSZE-Posten düpiere Serbien.
  • Wien. Die Ernennung des österreichischen Diplomaten Werner Almhofer zum Chef der Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Kosovo ist im Kreml auf scharfe Kritik gestoßen. Die Ernennung sei eine "Ignoranz gegenüber den serbischen Einwänden" und daher inakzeptabel, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA-Novosti das Moskauer Außenamt.

Der 48-jährige österreichische Diplomat wurde am vergangenen Donnerstag vom OSZE-Vorsitzland Finnland zum Nachfolger des Schweizers Tim Guldiman ernannt. Aus Serbien hagelte es daraufhin heftige Proteste: Dort monierte man, dass der finnische Außenminister Alexander Stubb die Entscheidung ohne die üblichen Konsultationen "eigenmächtig" getroffen habe.


Da das Mandat für die Kosovo-Mission der OSZE stets nur für ein Monat verlängert wird, ist nicht ausgeschlossen, dass Almhofer seine neue Aufgabe bald wieder los ist.



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Dokument erstellt am 2008-09-23 18:21:00

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