Nicht, dass sie gefragt worden wäre. Aber auf eine Ermutigung hat Madonna, die Pop-Primadonna, noch selten gewartet. Am Dienstag wandte sie sich in einem Instagram-Video an Prinz Harry und Herzogin Meghan. Die Sängerin bot den abtrünnigen Hochadeligen ihre New Yorker Wohnung an. Vom Plan des Paares, Paparazzi künftig in einem Zweitwohnsitz in Kanada zu meiden, hält sie nichts. Das sei "langweilig". Die 61-Jährige will den Briten lieber ihr Appartement in Central Park West vermieten, mit "zwei Schlafzimmern, bestem Blick über Manhattan, unglaublich großem Balkon".

Ob Madonna bedacht hat, dass Harry und Meghan vielleicht absichtlich einen "langweiligen" Ort suchen? Nun ja. Im Grunde geht es ihr wohl weniger um Mieteinkünfte als um Publicity. Aktion geglückt: Postwendend rückte die Popikone wieder einmal ins Rampenlicht.

Wann dieses Licht das mediengeplagte Paar in Frieden lässt, ist freilich eine andere Frage. Derzeit beherrschen die beiden unfreiwillig die Klatschspalten - und es wird durch Madonnas PR-Tat nicht besser. Dass die Sängerin als Trendspürnase gilt, könnte sogar noch bizarre Folgeangebote nach sich ziehen. Wer weiß: Gewährt Kim Kardashian demnächst Asyl in ihrem Poolhaus? Räumt George Lucas einen Stall seiner Skywalker Ranch? Schmeißt Justin Bieber für die Royals Haustiere aus seiner Villa? Ein Glück, würde sich Johnny Depp melden. Der könnte als Lebemann durchaus Mieteinnahmen vertragen. Und er besitzt eine garantiert fotografenfreie Zone: eine Insel der Bahamas.