Wien. Die Zugangsbeschränkungen zum Universitätsstudium werden für das heurige Herbstsemester ausgeweitet. An der Universität Wien betrifft das eine Reihe von Fächern, darunter auch das Jusstudium. Weil aber mit den bisherigen Anmeldungen noch nicht alle freien Plätze in betroffenen Studienrichtungen gefüllt sind, hat die Universität Wien, wie der "Wiener Zeitung" bestätigt wurde, nun das Aufnahmeverfahren in mehreren Fächern bis zum 3. Juni 2019 verlängert. Ursprünglich läuft die Frist heute, Mittwoch, ab.

Die Verlängerung der Anmeldefrist gilt auch für das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Für jene, die Jus studieren wollen, stehen im kommenden Herbstsemester 2019 insgesamt 1980 Studienplätze zur Verfügung. Bisher hat es Anmeldungen für rund die Hälfte der Plätze gegeben, wurde am Mittwochvormittag von Seiten des Rektorats der Wiener Universität erläutert.

Als ein Grund dafür, dass der Andrang auf die Anmeldung in Fächern, für die nunmehr Zugangsbeschränkungen wegen der bisher hohen Studentenzahlen gelten, bisher nicht so stark war, wird genannt, dass bei vielen Schülern die Aufmerksamkeit zuletzt ganz auf die Absolvierung der Zentralmatura gerichtet war. Damit Studieninteressierte nicht wegen des Versäumens einer Anmeldefrist Zeit verlieren, erfolgt jetzt die Ausdehnung der Anmeldefrist bis nach dem Pfingstwochenende, konkret bis 3. Juni 2019.

Welche Fächer von der Aufnahmeverfahren betroffen sind

Die Verlängerung der Frist für das Aufnahmeverfahren bis 3. Juni gilt für folgende Fächer an der Universität Wien: Jus, Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaft, Volkswirtschaftslehre, Informatik, Wirtschaftsinformatik, Publizistik und Kommunikationswissenschaft, English an American Studies sowie Chemie.

Zugangsbeschränkungen und Aufnahmeverfahren gibt es an der Wiener Universität allerdings auch noch in anderen Studien. Für diese endet die Anmeldefrist am 15. Juli 2019. Das betrifft die folgenden Studien: Lehramt, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Kultur- und Sozialanthropologie, Transkulturelle Kommunikation, Biologie, Pharmazie, Ernährungswissenschaften sowie Sportwissenschaft.