Der September hat den heimischen Beherbergungsbetrieben insgesamt 11,59 Millionen Nächtigungen beschert. Das waren zwar um 1,2 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahres, aber um 1,4 Prozent mehr als im September 2019, des letzten Jahres vor Ausbruch der Corona-Pandemie, wie aus vorläufigen Daten der Statistik Austria hervorgeht.

"Der September 2022 war in puncto Nächtigungen der zweitbeste seit dreißig Jahren und wurde nur vom September 2021 übertroffen", so Statistik-Austria-Chef Tobias Thomas. Zurückzuführen sei dies vor allem auf die seit Pandemie-Beginn hohe Anzahl österreichischer Gäste. Verglichen mit dem September des Vorjahres, der noch von coronabedingten Reisebeschränkungen geprägt gewesen war, sank die Zahl der Nächtigungen inländischer Gäste laut Thomas zwar um 9,3 Prozent auf 3,65 Millionen, lag damit jedoch um 5,1 Prozent über dem Niveau des Vor-Corona-Septembers im Jahr 2019. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland pendelte sich hingegen mit 7,94 Millionen wieder auf dem Vor-Corona-Niveau ein, hier gab es im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 3,1 Prozent.

In der Sommersaison Mai bis September stieg die Zahl der Nächtigungen um 18,9 Prozent auf insgesamt 69,48 Millionen. 30,7 Prozent davon entfielen auf inländische und 69,3 Prozent auf ausländische Gäste. Inlandsgäste nächtigten um 1,7 Prozent und Auslandsgäste sogar um 28,6 Prozent mehr. In der gesamten Sommersaison lag die Zahl der Übernachtungen um 1,4 Prozent unter dem Niveau des Sommers 2019. (kle/ag.)


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